Kolumne Gerlindes Geheimtipps

Starke Frauen und ein Ausflug nach Fleesensee

Starke Frauen und ein Ausflug nach Fleesensee
Im Robinson Club Fleesensee hat Gerlinde Jänicke nicht nur etwas über neue Trends in der Schönheitschirurgie erfahren. Zur Foto-Galerie
Gerlinde Jänicke ist Morgenmoderatorin bei 94,3 rs2. In ihrer Kolumne auf QIEZ.de verrät sie jede Woche exklusiv ihre liebsten Orte, besondere Events und noch jede Menge mehr. Diesmal: über starke Frauen von Anne-Sophie Briest bis Kim Kardashian.

Es sind nicht nur die geheimen Ecken in Berlin, die beeindruckenden Wahrzeichen, die unterschiedlichsten Restaurants und die vielen Feste und Partys, die diese Stadt zu einer der spannendsten der Welt machen. Es sind auch immer wieder ihre Menschen. Ich beschäftige mich mit starken Frauen im Moment. Vielleicht weil ich mir, wenn ich mal eine starke Schulter brauche (und die brauche ich wirklich hin und wieder), gerne nicht nur die meines Freundes schnappe, sondern die einer meiner sensationellen Freundinnen. Denn die meistern ihre Leben so, wie es wahrscheinlich nicht drei Männer zusammen könnten.

Nehmen wir meine Freundin Nadjibha Zazai zum Beispiel. Mutter, Personal Trainerin und kreative Unternehmerin. Ihr neues Projekt möchte Frauen unterstützen, die nach Operationen Hilfe brauchen. Es wird sich um alles gekümmert: Haushalt, Kinderbetreuung, Fitness, Einkauf. Wie kommt man auf so eine Idee? Ihre alleinerziehende Freundin hatte einen Eingriff und bat Nadjibha um Hilfe, die sich um alles kümmerte. Und nun ihr großes Herz zur Mission macht. Dass eine kluge Frau auch gerne eigenes Geld verdienen möchte, ist ein hübscher Nebeneffekt.

Zu Besuch im Robinson Club Fleesensee

Noch eine kluge und starke Frau in Berlin traf ich vor kurzem im Robinson Club Fleesensee. Hier gab es einen Vortrag von Dr. med. Annett Kleinschmidt. Eine wirkliche Powerfrau. Mutter eines bezaubernden kleinen Jungen, verheiratet und sehr erfolgreiche Chirurgin. Sie ist auf Rekonstruktionen spezialisiert, war acht Jahre lang als Oberärztin im Helios Klinikum Emil von Behring tätig. Jetzt hat sie sich in einer schicken Praxis selbständig gemacht.

Was in Berlin gerade schwer angesagt ist: Brustvergrößerungen mit Eigenfett. Wie praktisch. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Botox geht immer gut, natürlich. Ich entscheide mich spontan für ein Vampirlifting. Das klingt ganz gruselig. Ist es aber nicht. Das Ganze soll den Reparaturprozess der Haut anregen in Kombination mit Hyaluron und einem Skinbooster. Und hey – einmal so aussehen wie Kim Kardashian, die diese Behandlung zum Trend gemacht hat – da bin ich doch dabei! (Ja, ich weiß. Wenn man Kim-Fan ist, ist man das heimlich im Keller. Nun ist es also raus, ich finde sie witzig und cool.)

Was meine neue Freundin Annett aber wirklich als fantastisch auszeichnet, ist ihr großes Herz für Kinder. Ihr Projekt in Paraguay hat sie deswegen gegründet, weil die Menschen dort zu großen Teilen nicht krankenversichert sind und vor allem die indigenen Kinder mit Fehlbildungen sonst keine Hilfe bekommen würden. Sie operiert hier auch viele Brand- und Unfallopfer, gerade im Gesicht. Diese Kinder waren in fast allen Fällen vor der OP sozial nicht integriert, nach der OP nahmen sie vollkommen normal am gesellschaftlichen Leben teil. Inzwischen wurde die Baracke, in der sie arbeitet, von 8 auf 32 Betten aufgestockt. Das gesamte Projekt wird durch Spenden finanziert.

Abwechslungsreiche Küche

Auch fürs leibliche Wohl wurde gesorgt. (c) Gerlinde Jänicke
Apropos Essen. Ich werde als jemand, der sehr viel Ruhe und keine Animation haben möchte, nie der größte Fan der Robinson Clubs werden. Aber! Ich habe tatsächlich noch nie in einem deutschen Hotel so unglaublich gut gegessen wie hier in Fleesensee. Abwechslungsreich, frisch, toll gewürzt und einfach auch sehr hübsch anzusehen. Ich empfehle dringend alleine dafür eine Übernachtung. Oder vielleicht zwei. Sehr viel mehr nicht, denn das käme dem Plan der Bikinifigur 2016 in die Quere. Ich könnte schon wieder!

Übrigens: Ein weiteres großes Vorbild, was das Starksein angeht, ist für mich Anne-Sophie Briest. Auch sie hat tolle Projekte, die sie stemmt wie sieben Kerle, unter anderem liefert sie gesundes Essen an Berliner Kindergärten.

Foto Galerie


Quelle: QIEZ / externe Quelle

Docure, Niebuhrstraße 69, 10629 Berlin
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