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Darum ist es in Grunewald am schönsten

Darum ist es in Grunewald am schönsten
Am stillen Königssee findet man Ruhe.
Manchmal ist das Leben in der Großstadt irgendwie zu laut, zu stressig und einfach zu viel. Dem Trubel einmal zu entkommen und sich im schönen, ruhigen Grunewald eine kleine Auszeit zu nehmen, tut der Seele echt gut. Hier neun Gründe, warum wir diese grüne Ecke Westberlins so schätzen.

1. …weil man kilometerlang nichts als Grün sieht. Im Gegensatz zu den grauen und nicht selten gefühllosen Gebäuden im Stadtzentrum hat man in Grunewald das Gefühl, in einer ganz anderen Welt zu sein. Mit einer riesigen Weite von 3000 Hektar ist der Wald eine perfekte Location, der Stadt am Wochenende zu entfliehen und sich in der Natur zu erholen. Ob Joggen, Radfahren oder Skaten dein Ding ist, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Schönheit des Waldes zu entdecken.

2. …weil man beim Essen eine schöne Aussicht über den Wald hat. Im Herzen des Waldes kann man sich im Restaurant im Grunewaldturm etwas Leckeres gönnen. Ob hausgemachte Torten und Kaffee am Nachmittag oder etwas Füllenderes zum Abendessen bietet das Restaurant etwas für jeden Geschmack. Und das echte Highlight: Auf der 26 Meter hohen Aussichtsplattform des Turmes hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Wald und die Umgebung.

3. …weil der Wald nicht nur für Naturliebhaber, sondern auch für die Vierbeiner der Stadt echt schön ist. Das größte zusammenhängende Hundeauslaufgebiet Berlins befindet sich im Grunewald und deswegen strömen die Hundehalter der Stadt hierhin.

Ein Hund am Grunewaldsee im Grunewald

Am Grunewaldsee gibt es eben viel Platz zum Schwimmen, Rennen und Spielen für deinen vierbeinigen Freund.

4. …weil der Wald ein Paradies für Radfahrer ist. Vom S-Bahnhof Grunewald fährt man den Königsweg und dann den Kronprinzessinnenweg entlang bis zum S-Bahnhof Wannsee. Auf dem Rückweg radelt man auf der westlichen Seite des Ufers entlang, dann durch den Wald zurück zum Bahnhof Grunewald. Die ca. 25 Kilometer lange Strecke ist meistens flach. So ist sie für alle, ob Top-Sportler oder totale Anfänger, eine schöne Route, um den Wald zu erkunden und gleichzeitig ein bisschen Training zu machen!

5. …weil man Kunst, Geschichte und Musik im Jagdschloss Grunewald genießen kann. Der älteste Schlossbau Berlins ist ein tolles Beispiel für die Architektur der Renaissance. Das Jagdschloss mit seiner Lage an der südlichen Seite des Grunewaldsees hat zudem eine Vielfalt an Veranstaltungen, von Kunstausstellungen bis zu klassischen Konzerten, zu bieten. Werke von Künstler Lucas Cranach kannst du ebenfalls in dem Schloss am Hüttenweg bestaunen.

6. …weil man einen von Berlins „Lost Places“ hier entdecken kann. Der 120 Meter hohe Teufelsberg im Norden des Waldes entstand ursprünglich aus Trümmerschutt, wurde während des Kalten Krieges als Hörstation benutzt und stand dann jahrelang leer. Wer mutig genug ist, das verlassene Gelände zu betreten, spürt ein etwas gespenstisches Gefühl, da die Spuren der Vergangenheit immer noch nachwirken. Führungen werden täglich angeboten.

 

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Ein Beitrag geteilt von Andreas Jockisch-Tessendorf (@iceboxajt) am Dez 5, 2018 um 2:59 PST

7. …weil es hier schöne Orte zur Abkühlung gibt. Nach einem herausfordernden Aufstieg auf den Teufelsberg kann man sich sehr gut im schönen Teufelssee direkt in der Nähe abkühlen. Außerdem gibt es am etwas größeren Grunewaldsee viele empfehlenswerte Badestellen. Radfahrern oder Joggern tut es natürlich besonders gut, nach dem Training die müden Füße ins Wasser zu tauchen …

8. …weil man sich auf die Spuren von stadtbekannten Prominenten begeben kann. In einer solchen Gegend zu wohnen, wäre für die meisten von uns schlicht ein Traum. Die Häuser sind riesig und schick, überhängende grüne Bäume dekorieren die Straßen, und es ist ganz ruhig. Und was fast keiner weiß: Die sogenannte Villenkolonie direkt in der Nähe vom S-Bahnhof Grunewald war einst das Zuhause von Prominenten wie Gerhart Hauptmann, Walter Rathenau, Max Planck und den Ullstein-Brüdern.

Spaziergang im Grunewald

Im Schatten der Bäume fühlt man sich wohl und entspannt.

9. …weil es unendlich viele Möglichkeiten für Spaziergänge gibt. An einem sonnigen Sonntagnachmittag kann man eine kleine Kette von Seen gleich um die Ecke vom Bahnhof entdecken: Dianasee, Königssee, Herthasee und Hubertussee. Oder diejenigen, die eine größere Herausforderung brauchen, können auf den Drachenberg steigen. Teufelsbergs wenig bekannter Nachbar ist 99 Meter hoch und der etwas anstrengende Aufstieg lohnt sich, denn von der Spitze hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt.

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