Günstige Übernachtungsmöglichkeit in Wilmersdorf

Pension de luxe

Pension de luxe
Ein Zimmer der Luxuskategorie im Hotel Kleist besticht durch Komfort und Stil. Zur Foto-Galerie
Ludwigkirchkiez - Mitten in Berlin stilvoll übernachten? Da denken die meisten an ein Grandhotel oder die Häuser der französischen Accor-Kette. Dass es auch anders und weitaus günstiger geht, zeigt Elena Nesmejanova. Gerade mal fünf Minuten vom Kudamm entfernt liegt ihr Gästehaus, dessen Geschichte bis in die Weimarer Republik zurückreicht.

Ein prächtiger Jugendstil-Altbau in der Darmstädter Straße. Hier liegt Nesmejanovas Hotel Kleist, eine Adresse mit Charme und Charakter. Ein smaragdgrüner Terrazzoboden und ein Art-Deco-Kandelaber in der Vorhalle erinnern ein wenig an den Eingangsbereich eines Wiener Kaffeehauses, Opallampen im Bauhaus-Stil schmücken den Aufgang zur Rezeption im zweiten Stock.

Die Pension, die sich über zwei Etagen erstreckt, bietet viel für wenig Geld. Die Zimmer gibt es als Standard- und Luxusvariante. Für 45 Euro pro Nacht bekommt man ein einfaches, aber geschmackvolles Einzelzimmer, für 69 Euro ein Doppelzimmer mit Bad, Flachbildfernseher und Ledergarnitur. Wer länger bleiben möchte, kann außerdem ein kleines Einzimmerapartment im Erdgeschoss mieten. Hier zahlt man nur 30 Euro pro Tag.

„Mit Heinrich von Kleist hat der Name nichts zu tun“, schmunzelt die gebürtige Moskauerin, die die Pension seit zehn Jahren betreibt. „Es gab dieses Hotel bereits in der Weimarer Republik. Ein Herr Kleist hat es gegründet.“ Stolz blickt sie nach oben und deutet auf drei abstrakte Gemälde. „Das Gebäude steckt voller Geschichten. Diese Bilder stammen von Godwin Hoffman, einem zeitgenössischen deutschen Maler. Er ist ein guter Freund des Hauses“, berichtet die Hausherrin.

 

Hotel trifft auf Pension

Im Frühstückssaal, einem weißgetünchten Raum mit eckigen Bistrotischen und Couchelementen im Chesterfield-Look, herrscht Hochbetrieb, der letzte Platz wird gerade besetzt, das reichhaltige Buffet noch einmal aufgefüllt. Von den Eiern bis zu den Hörnchen ist alles da. Nesmejanova weiß um die Attraktivität ihres Konzepts: „In der Hochsaison sind wir eigentlich immer ausgebucht“, sagt sie. „In der Nebensaison sind meistens Plätze frei. Die Klientel besteht zu 30 Prozent aus Deutschen, der Rest der Gäste kommt aus der ganzen Welt.“

Dass ihr Plan von einer günstigen Alternative zu überteuerten Hotels in der City West aufgegangen ist, zeigen vor allem die Reaktionen der Gäste. Zwei Frauen aus dem Sauerland haben gerade ausgecheckt und bedanken sich bei Nesmejanova. Bei ihrem nächsten Berlin-Besuch werden sie garantiert wieder im Kleist buchen, soviel sei sicher. „Die Kombination aus Freundlichkeit, Sauberkeit und einem gutem Preis ist wirklich toll. Und außergewöhnlich für diese Lage.“
 

„Als ich in Berlin ankam, hatte ich noch kein Zimmer und suchte nach einer günstigen, aber zentralen Bleibe für die ersten Tage in der Nähe meiner Arbeitsstelle. So stieß ich auf die Pension von Frau Nesmejanova. Das Hotel Kleist bot mir nicht nur ein gutes Zimmer zu einem guten Preis, sondern überzeugte mich ebenso durch die Freundlichkeit der Angestellten und die charmante Atmosphäre.“

Foto Galerie

Hotel-Pension Kleist, Darmstädter Str. 7, 10707 Berlin
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