Baerwaldbad

Hallenbad in Kreuzberg braucht Geld

Hallenbad in Kreuzberg braucht Geld
Blick in das Baerwaldbad.
Das Baerwaldbad in Kreuzberg ist geschlossen und muss saniert werden. Bis dahin brauchen die Betreiber Geld für die laufenden Kosten. In der BVV wurde darüber gestritten.

Das Baerwaldbad in Kreuzberg ist offenbar in Gefahr; schwere Schäden an der Bausubstanz drohen, wenn der Bezirk nicht schnell handele: So sehen es Bezirksverordnete aller Parteien – nur die Grünen sind unsicher. Das Hallenbad ist seit Mai geschlossen, weil das Gesundheitsamt Hygienemängel festgestellt hat. Demnächst soll es saniert werden. Der Verein TSB Wasserratten betreibt es.

Bis das Bad wieder geöffnet werde, bräuchten die Betreiber finanzielle Unterstützung vom Bezirk, fordern SPD, Linke, CDU und Piraten in einem gemeinsamen Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag, der von den Grünen auf kommende Woche vertagt wurde. 9500 Euro pro Monat wären für Kosten wie Strom, Wasser und Umwälzpumpe nötig. Ein längeres Abschalten der Anlagen hätte massive Schäden zur Folge, so die Betreiber.

„Niemand will das Bad schließen, es ist wichtig für den Bezirk“, sagt Jonas Schemmel von den Grünen. Der Antrag habe vertagt werden müssen, weil die Kosten bisher nicht bekannt gewesen seien. Noch vor der nächsten BVV-Sitzung soll darüber beraten werden. Schul- und Sportstadtrat Peter Beckers (SPD) hält es für notwendig, dass die Betreiber unterstützt werden. „Da muss es eine Lösung geben“, sagte er. In Kreuzberg gibt es sonst nur das Spreewaldbad als Hallenbad. Das reiche aber nicht aus, um die Kapazitäten, wie sie etwa für das Schulschwimmen benötigt werden, abzudecken.

Baerwaldbad, Baerwaldstraße 64, 10961 Berlin

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