Spar-Tipps

Handyverträge, Versicherungen, Streaming-Abos – so lassen sich die Fixkosten senken!

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Das Großstadtleben hat seinen Preis – nicht nur die Mieten in Berlin steigen kontinuierlich: Im Vergleich zum Oktober 2022 sind die Lebenshaltungskosten in Berlin im Oktober 2023 um mehr als vier Prozent gestiegen. Damit hält sich die Kostenspirale für viele Menschen in Berlin konstant. Handyverträge, Versicherungen und Streaming-Abonnements machen oftmals mehrere Hundert Euro im Monat aus. Doch lässt sich hier viel Geld sparen...

Wenn das Gehalt auf dem Konto gelandet ist, geht häufig ein Großteil für laufende Kosten weg. Berlinern bleibt demnach unter dem Strich weniger Geld zum Leben. Zudem sind die steigende Inflationsrate und Mietpreisentwicklung zu einem echten Problem in der Hauptstadt geworden. Dabei zahlen nicht weniger Berliner deutlich zu viel für verschiedene Verträge und Fixausgaben. Denn in den meisten Fällen lassen sich nicht nur unnötige Ausgaben ganz einfach streichen, sondern auch durch ein neues Tarifangebot deutlich senken. Damit mehr vom Nettoeinkommen übrigbleibt, haben wir dir im Folgenden eine Reihe von hilfreichen Tipps zusammengestellt. So gelingt es, selbst im teuren Stadtleben von Berlin Geld zu sparen und die Fixkosten nachhaltig zu reduzieren.

Ein neuer Handyvertrag kann große Ersparnisse bringen

Mehr als 95 Prozent aller Menschen in Berlin besitzen ein Smartphone. Die meisten Mobilfunkanschlüsse sind hierbei durch einen monatlichen Tarif eines Netzanbieters mit Internet und Telefonie ausgestattet. Die Art durch einen festen monatlichen Abschlag ein Smartphone samt Leistungspaket mit Highspeed-Datenvolumen und einem Pauschalpreis zum Telefonieren sowie Verschicken von SMS ist die beliebteste Option, wenn es um die Smartphone-Nutzung in Berlin geht. Doch werden Bestandskunden in Deutschland häufig vernachlässigt, wenn es um wirklich gute Tarifangebote geht. Es kann sich demnach durchaus lohnen, einen Handyvertrag mit verschiedenen Tarifoptionen für Neukunden zu vergleichen, wenn es darum geht die laufenden Kosten für das Smartphone zu senken. Zudem empfiehlt es sich ausschließlich Tarifleistungen zu wählen, die zum persönlichen Nutzerverhalten passt. So gibt es verschiedene Tarifangebote, die in der Höhe der monatlichen Kosten stark variieren.

Sowohl Viel-Surfer als auch Nutzer mit gelegentlichem Zugang ins World Wide Web finden so ein maßgeschneidertes Angebot und können die monatlichen Kosten um bis zu 20 Prozent nach unten schrauben. Zudem haben Verbraucher auch die Möglichkeit, einen Vertrag mit monatlichen Kündigungsrecht auszuwählen. Zwar sind hier die Kosten etwas höher, aber die Möglichkeit jeden Monat seinen Tarif anzupassen beziehungsweise einen neuen Anbieter auszuwählen, bietet eine sehr große Flexibilität.

Auch bei bestehenden Handyverträgen ist es durchaus sinnvoll, sich regelmäßig mit seinem Anbieter in Kontakt zu setzen, um sich über neue Angebote zu informieren. Die Anfrage nach Spartarifen für Studenten, Selbstständige oder Young-Tarife kann sich durchaus finanziell lohnen. Um einen guten Deal zu machen, kann es sich auch auszahlen, die Vertragskonditionen neu zu verhandeln und gegebenenfalls anzupassen. Upgrade-Angebote mit mehr Leistung und verbesserter Datenleitung in Highspeed kommt für Anbieter hingegen nur mit einem Kostenaufschlag in Frage. Hier sollten Smartphone-Nutzer Abstand nehmen, wenn sie ein derartiges Angebot erhalten. Eine weitere Methode, die Kosten für den Handyvertrag zu senken, ist eine frühe Kündigung nach Vertragsabschluss. So kann man den Smartphone-Vertrag per Kündigungsschreiben bereits wenige Tage nach der Mindestlaufzeit von 24 Monate auflösen. Netzanbieter reagieren auf die Kündigung durch frühzeitig Neuangebote, die per Mail, Telefonberatung oder Angebote im Servicecenter zum Kunden gelangen

Jährlicher Stromanbieterwechsel zahlt sich aus

Die Stromkosten haben sich durch eine weltweite Krisenlage deutlich erhöht. So sind die Strompreise vieler Berliner auf mehr als 35 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Auch der monatliche Grundpreis ist deutschlandweit auf einem Höchststand, so dass die Stromkosten auch in vielen kleinen Wohnungen hohe Kosten verursachen. Um teure Kosten zu umgehen, sollte man sich jährlich einen Überblick über die aktuellen Angebote der Energielieferanten verschaffen. Ein Wechsel kann sich lohnen und über das Jahr gesehen mehrere Hundert Euro einsparen, ohne dass auf Leistung verzichtet werden muss. Zudem gibt es mittlerweile auch viele grüne Stromanbieter auf dem Markt, so dass sich sogar nachhaltig leben und Geld sparen lässt. Die Ökotarife der Netzbetreiber sind nicht selten wesentlich günstiger als städtische Energielieferer.

Alle abgeschlossenen Versicherungen überprüfen

Kfz-Versicherung, Haftpflichtversicherung, Zahnzusatzversicherung, Unfallversicherung und noch viele mehr: Menschen in Berlin sind besonders gut versichert und haben ein ganzes Portfolio an Möglichkeiten zur Kostenregulierung für bestimmte Szenerien. Doch sind längst nicht alle Versicherungen langfristig sinnvoll. Zudem können sich durch verschiedene Versicherungen auch Leistungspakete überschneiden. Die Hausrats- und Haftpflichtversicherung zeigt demnach viele Überschneidungen, so dass Versicherte ihre gesamten Versicherungsverträge genaustens überprüfen sollten. Nicht notwendige Versicherungen lassen sich kündigen oder die Tarifleistungen auf ein Minimum reduzieren, so dass sich auch die monatlichen Versicherungspolicen deutlich senken lassen.

Nicht genutzte Abonnements und Mitgliedschaften kündigen

Für viele Hauptstädter sind die verhältnismäßig geringen Ausgaben für Streaming-Abos oder verschiedene Mitgliedschaften für die Freizeitbeschäftigung kaum der Rede wert. Doch macht die Vielzahl von Abos letztendlich doch eine hohe monatliche Summe aus. Um Geld zu sparen, sollte man Abos und Mitgliedschaften kündigen, wenn sie in der Freizeit keinerlei Rolle mehr spielen. Zur Reduzierung der monatlichen Ausgaben sollte man sich somit nicht zu bequem sein, um ein Abo zu kündigen. Vor allem Streaming-Abonnements lassen sich innerhalb weniger Minuten im Internet kündigen und das jeden Monat. Es gibt demnach keine Vertragslaufzeit für Streaming-Abos, so dass sich ungenutzte Mediatheken ganz unkompliziert nicht nur aus der TV-Liste, sondern auch von der Ausgabenseite auf dem Bankkonto streichen lassen.

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