Happylab

Neu im Wedding: Happylab macht Erfinderträume wahr

Neu im Wedding: Happylab macht Erfinderträume wahr
Du kannst bei Happylab auch einfach nur zum Spaß etwas in 3D drucken, zum Beispiel dein Lieblingstier. Zur Foto-Galerie
Gesundbrunnen – Gute Ideen gibt es mehr, als man denkt. Das Happylab hilft nun endlich allen kreativen Geistern in Berlin dabei, dass selbst ungewöhnliche Einfälle als Prototyp das Licht der Welt erblicken.

„Do it yourself“ ist ja schön und gut, aber wenn man mehr erschaffen will als ein neues Bücherregal, kommt man schnell an seine Grenzen: technisch, weil 3D-Drucker und Laser Cutter nicht griffbereit sind, oder handwerklich, weil das Internet keine Lösungen bereithält für die Umsetzung von wahren Innovationen. Die Lösung: Das Happylab bietet Hightech für jedermann und vermittelt das notwendige Know How zur Umsetzung individueller Pläne.

„Uns ist es wichtig, dass das Happylab nicht nur ein ‚Technik-Roboter-Freak-Space‘ wird, sondern dass wir die Maschinen für eine breite Masse zugänglich machen“, erklären die Gründer Karim Jafarmadar und Roland Stelzer ihr klares Konzept, mit dem sie schon die Tüftler-Szene in Wien und Salzburg glücklich machen konnten. Hausfrauen erfüllen sich hier den Traum vom eigenen Schmucklabel und Cracks basteln an praktischen Zukunftsprodukten wie der Patchbox, einem revolutionären Verkabelungssystem für Netzwerkschränke.

Im Labor darf jeder Versuchskaninchen sein

Ursprünglich hatten Karim Jafarmadar und Roland Stelzer sich die hochwertigen Maschinen für eigene Roboter-Projekte besorgt, doch schon bald baten die ersten Freunde darum, das teure Equipment auch mal nutzen zu dürfen. So zeigte sich, wie groß der Bedarf bei den unterschiedlichsten Menschen war und wie gering das Angebot. Das wollten die beiden Österreicher ändern, damit „Ideen, die sonst im Verborgenen bleiben, gefunden werden.“

Jetzt können Künstler, Hobbybastler oder Start-ups in der offenen Werkstatt des Happylabs, in der Community, in Workshops oder mit individueller Betreuung genau das entdecken, was sie weiterbringt – egal ob sie über Vorkenntnisse verfügen, als ahnungslos gelten oder schon hundertfach gescheitert sind. Für die Mitgliedschaft im Fabrikationslabor, wie es nüchtern auf Deutsch heißt, benötigt man kein extremes Entwicklungsbudget und man erhält die Chance, Ideen zu testen und nebenberuflich am millionenschweren Start-up-Traum zu werkeln.

Mit einem Vinylplotter kannst du hier zum Beispiel auch T-Shirts bedrucken. ©Happylab

Berlin ist mit seiner großen Kreativ- und Gründerszene und den vielen Freiberuflern ein idealer Standort für das erste deutsche Happylab. Jeden Mittwoch gibt es eine Einführung in die Maschinenwelt des rund 360 Quadratmeter großen Areals im Wedding.

Ein Ort zum Netzwerken

Schon bei der Anschaffung moderner Gerätschaften wird im Happylab grundsätzlich darauf geachtet, dass die Bedienung möglichst einfach ist. Und neben den Hightech-Geräten können die Macher auch gängige Werkzeuge wie Schraubenzieher, Stichsägen und Lötstationen nutzen. Fehlende Materialien bietet der integrierte Fab Store an. Sollte trotzdem mal etwas nicht laufen wie geplant, stehen jedem neben „offiziellen“ Helfern andere Co-Worker mit Tipps und Tricks zur Seite. „Die gegenseitige Unterstützung funktioniert sehr gut“, beschreibt Helen Hecker, Pressereferentin des Happylab Berlin, die Erfahrungen der letzten Jahre in Österreich. „Es entstehen automatisch Netzwerke und sogar ganz neue Gründer-Partnerschaften.“

Der Name Happylab bedeutet nicht nur, dass hier so viele Menschen glücklich werden: Als die beiden Gründer selbst noch an der Uni waren, hatten sie einen Professor, der seinen Studenten für allerlei Projekte eine Werkstatt zur freien Verfügung stellte. Der Spitzname des Wohltäters war Professor Happy; das Happylab ist eine Hommage an ihn. Und ganz im Sinne dieses Namenspaten darf man im Happylab natürlich auch einfach nur zum Spaß irgendwelche Dinge herstellen.

Zur Eröffnung am 30. September 2016 ab 15 Uhr gibt es eine Ausstellung besonderer Exponate, die im Happylab entstanden sind. Für die Nutzung aller Geräte brauchst du eine Mitgliedschaft. Die kostet zwischen 9 und 49 Euro im Monat. Oder gar nichts: Jeder, der zum Opening kommt, darf drei Monate lang gratis tüfteln. Weitere infos findest du auf der Website.

Foto Galerie

Happylab, Demminer Straße 3, 13059 Berlin

Telefon 030 30807863

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Dienstag von 09:00 bis 13:00 Uhr
Mittwoch von 18:00 bis 22:00 Uhr (Führung für Erstbesucher um 19 Uhr)
Donnerstag von 13:00 bis 17:00 Uhr

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