#Hashtag Coffee-Shop

Urbaner Fluchtpunkt zum Lunch

Urbaner Fluchtpunkt zum Lunch
Ofenkartoffel, Chili con Carne oder Gemüse-Quiche: Im #Hashtag Coffee-Shop werden hausgemachte, schmackhafte Gerichte von Köchin Pamela aufgetischt.  Zur Foto-Galerie
Am Spittelmarkt, auf der etwas schmucklosen Seite der Leipziger Straße, wo sich Versicherungsgebäude, Bürokomplexe und Verlagshäuser aneinander drängen, ist die Gegend kulinarisch eher unbelebt. Doch diesen Sommer eröffnete ein Coffee-Shop, der wie ein urban-gemütlicher Fluchtpunkt inmitten der Betonbauten anmutet: Das #Hashtag im Courtyard Berlin Mitte. 
Betonboden treffen auf alte Ledercouches , alte Ölfässer dienen als Tischchen, eine großflächige Fotografie an der Wand zieht die Blicke auf sich, verleiht dem Raum Tiefe, während auf der anderen Seite alte Zeitungen eine Sitzecke schmücken: Das charmant zusammengewürfelte Interieur im #Hashtag Coffee-Shop überrascht und entspricht so gar nicht dem zurückhaltenden Business-Interieur im Courtyard Berlin Mitte – und das aus gutem Grund. Denn auch wenn das gemütliche Café zu dem Hotel gehört, soll es doch als ein eigenständiges Mitarbeiter-Projekt gelten, erklärt Jan Mul, General Manager vom Courtyard. 
 

Die Idee zum neuen #Hashtag Coffee-Shop

Konzept und Name stammen nämlich aus den eigenen Reihen des Berliner Business-Hotels: Die Marketing-Leiterin entwickelte die Idee zum #Hashtag Coffee-Shop, bewarb sich damit beim „Canvas Project“ der Marriott Hotels in Europa – und gewann. Das Projekt setzt auf die Kreativität der Mitarbeiter und hat sich zum Ziel gemacht, auf ungenutzten Flächen in urbanen Gegenden neue gastronomische Angebote entstehen zu lassen. Da, wo man im #Hashtag nämlich heute entspannt eine Tasse Cappuccino oder ein Mango-Mousse genießt, befand sich zuvor ein Physiotherapiezentrum. 
 
Die Raute als Wahrzeichen.
 

#Hashtag Coffee-Shop: Und alle bringen sich ein

Mit rund 40.000 Euro wurden Mul und sein Team für die #Hashtag-Idee unterstützt. „Das reichte natürlich nicht“, grinst der niederländische Wahl-Berliner. „Allein die Espresso-Maschine kostet eigentlich 10.000 Euro, wir haben sie gemietet.“ Also packten alle mit an – auch das bedeutet „Mitarbeiter-Projekt“. Die Ölfässer kommen aus der väterlichen Autowerkstatt der Marketing-Leitung, die Sofas standen einst in der Lobby des Hotels, das großformatige Fotografien sind von einer Freundes-Freundin und die Köchin Pamela im #Hashtag ist die Mutter eines Azubis. Jan Mul mischt sich nur bedingt in die Vorgänge des Coffee-Shops. Der Kreativität soll hier freien Lauf gelassen werden. Und alle bringen sich ein. 
 

Einfach, schmackhafte Gerichte 

Das Konzept, das heimelige Gefühl, die gemütliche Atmosphäre im #Hashtag Coffee Shop kommen gut an. Während es vor zwölf Uhr noch recht ruhig zugeht, füllen sich die Tische zur Mittagszeit zügig: Auf der Karte stehen einfache, aber schmackhafte (und vor allem hausgemachte) Gerichte wie Chili con Carne, Quiche oder Ofenkartoffeln. Auch Paninis und Coffee to go werden selbstverständlich angeboten. Die Preise sind fair kalkuliert, das Personal gut gelaunt und jeder Gast bekommt einen Sitzplatz, teilweise an den großen Tafeln. Denn auch darum geht es in dem Coffee-Shop: Miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu verknüpfen. Daher auch der Name.
 
An der Tafel isst man allein, zu zweit oder in großer Runde – und kommt miteinander ins Gespräch.
 

#Hashtag Coffee-Shop: Noch viel vor 

Auch wenn der Laden bereits Gewinn abwirft, haben Jan Mol und sein Team mit ihrem neu eröffneten Coffee-Shop noch einiges vor: Angefangen beim Free Wifi, damit man in dem lässigen Laden auch arbeiten kann, bis hin zu After-Work-Events wie Lesungen oder Filmvorführungen. Auch für private Zwecke kann man sich das #Hashtag mieten, das im Übrigen (bisher) nur unter der Woche geöffnet hat – und somit fürs Wochenende nur allzu gerne die Pforten für eine private Party öffnet. 

Foto Galerie

Hashtag, Krausenstraße 41, 10117 Berlin

Telefon 0176 18009281

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Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr

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