Reinickendorf
Interview

Es geht noch genauso wie in der Steinzeit

Es geht noch genauso wie in der Steinzeit
Joseph Heidingsfelder, Inhaber und gelernter Fleischermeister
Seit über 40 Jahren engagiert sich Familie Heidingsfelder für die artgerechte Ernährung von Hunden und Katzen. Joseph Heidingsfelder berichtet über naturbelassene Nahrung und ihre Rolle für die Gesundheit von Tier und Mensch.

Sie engagieren sich seit Jahren gegen Fehlernährungen bei Mensch und Tier. Wie kam es dazu?

J. H.: „Wissen Sie, was für schlimme Auswirkungen falscher Ernährung ich in meiner jahrzehntelangen Beobachtung bei Tieren schon gesehen habe? Und das Verdauungssystem der Hunde und Katzen funktioniert wie das von uns Menschen.“

Was meinen Sie mit „Es geht noch  genauso wie in der Steinzeit“?

J. H.: „Unser Verdauungssystem funktioniert noch genauso wie bei den Steinzeitmenschen. In den großen Magen wird die Nahrung schnell hineingeschlungen. Beim Menschen verweilt dort die Nahrung ein bis fünf Stunden und wird für die Verdauung vorbereitet. Schädliche Dinge, auch Bakterien und Parasiten, werden aufgelöst und verwertet. In den Dünndarm kommt die Nahrung, wenn sie ausreichend vorbereitet ist. Danach geht die Nahrung in einen anaeroben Raum, in dem dort lebensfähige Bakterien sich mit der Nahrung beschäftigen. Vorausgesetzt, wir haben den Bakterien noch genügend Schleimhaut zum Überleben gelassen. Diese stellen die Nahrung so zurecht, damit wir diese in Energie umsetzen können. Wenn die Nahrung nach bis zu sieben Stunden unseren Dünndarm verlässt, geht diese weiter in den Dickdarm und bleibt dort bis zu 70 Stunden. In dieses System ist ein Stoffwechsel eingebaut, der über Jahrtausende gelernt  hat, mit naturbelassener Nahrung umzugehen.“

Was ist naturbelassene Nahrung?

J. H.: „Nicht gekocht und zerstört und nie über 38 Grad Körpertemperatur. Ist die Kör- pertemperatur höher als 42 Grad, ist ein  biologisches Wesen nicht lebensfähig. Und  unsere Nahrung auch nicht. Wir haben das Recht, unserem Stoffwechsel zu vertrauen. Nur müssen wir auf ihn hören, nicht erst, wenn er versucht, uns über eine Allergie zu wecken. Wer so abgetötete Nahrung verfüttert oder selbst aufnimmt, kann eine Weile überleben. Aber aus Gekochtem kann ich kein Leben schaffen: Eine gekochte Tomate in die Erde gesteckt – da kommt nichts! Eine frische Tomate – es gibt neues Leben! Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung erst zerstört, bevor er sie aufnimmt. Wir sollten die Natur so  annehmen, wie sie ist.“    


Quelle: kompakt

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