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5 Dinge, an denen du einen guten Tätowierer erkennst

5 Dinge, an denen du einen guten Tätowierer erkennst
Nicht nur das Motiv ist beim Tätowieren wichtig. Was es sonst noch zu beachten gibt, zeigt dir unsere Liste.
In Berlin wimmelt es nur so vor Tätowierern - und zwar aus der ganzen Welt. Doch woran erkennst du, dass du es mit einem echten Könner zu tun hast? Gar nicht so einfach, denn es gibt einige Kriterien, die einen guten Tätowierer auszeichnen. Hier sind die fünf wichtigsten.

1. Referenzen und Erfahrung

Die eigenen Arbeiten sind die beste Werbung für einen Tätowierer. Deswegen hat heute jeder, der etwas auf sich hält, nicht nur eine gut gefüllte Mappe mit Arbeiten in seinem Laden ausliegen, sondern hält potenzielle Kunden auch auf Instagram, Facebook und Co. auf dem Laufenden. Und zwar mit aktuellen Fotos in guter Qualität. Gute Tätowierer sind zwar künstlerisch durchaus flexibel, sollten aber eine eigene Handschrift erkennen lassen.

Und auch sehr junge Tätowierer können großartige Künstler sein! Wichtig zu wissen: Es gibt keine klassische Ausbildung zum Tätowierer. Trotzdem kann es hilfreich sein, nach Werdegang und Erfahrungen zu fragen, denn viele gute Leute lernen ihr Handwerk als Praktikanten in namhaften Studios. Außerdem muss ein solides Wissen über Hygiene und die verwendeten Farben vorhanden sein. Wer hier keine klaren Antworten geben kann: Finger weg!

2. Der gute Ruf

Idealerweise gibt es Freunde, die sich bereits haben tätowieren lassen und persönliche Empfehlungen aussprechen. Aber auch in Sachen Kundenbewertungen hilft das Internet weiter: Gute Tätowierer haben auch gute und vor allem viele Kommentare auf ihren Social-Media-Kanälen. In Berlin gibt es mittlerweile richtige Stars, die in unzähligen Blogs und Magazinen abgefeiert werden. Meist steckt dahinter die Kombination aus perfekter Selbstvermarktung und guter Arbeit.

Deswegen: Ruhig mal einen Tag investieren und Onlinerecherche betreiben. Zwar ist nicht jeder Facebook-Kommentar ein Qualitätssiegel, und nicht jeder Artist, der fünf Interviews gegeben hat, trifft den persönlichen Geschmack. Aber wenn der Grundtenor positiv ist, ist das schon Mal ein gutes Zeichen.

3. Studio

Tattoostudio ist nicht gleich Tattoostudio. Da gibt es die im Oldschool-Look gehaltenen Läden mit Unmengen von Tattoofotos an der Wand und Rockmusikbeschallung, in die man einfach hineinspazieren kann. Eine neue Generation von Tätowierern arbeitet dagegen gerne in cleanen, stylischen Ateliers, zu denen man nur nach persönlicher Terminvereinbarung Zutritt bekommt.

So oder so: Sauber muss es sein, natürlich vor allem in den Räumen, in denen sich Nadeln in die Haut bohren. Diese sollten immer separiert vom Eingangsbereich und tierischen Studiobewohnern sein, damit kein Dreck und keine Haare herumfliegen. Natürlich muss der Tätowierer bei der Arbeit Handschuhe tragen und nur steril verpackte Nadeln benutzen. Dass mehrere Leute in einem Raum tätowiert werden, ist nicht unüblich – hier ist es Geschmackssache, ob man es lieber ruhig und privat oder laut und voll mag.

 

4. Kommunikation und Beratung

Viele Kunden wollen ihren Tätowierer kennenlernen, bevor sie sich unter seine Nadel wagen. Vor allem für Neukunden ist das eine gute Möglichkeit, um Fragen zu stellen, sich das Studio anzuschauen und mit dem Tätowierer das Motiv abzusprechen. Oft hilft auch das Bauchgefühl – wer sich unwohl fühlt, sollte lieber weitersuchen. Einige der besagten Szenegrößen haben das erste, persönliche Beratungsgespräch allerdings schlicht abgeschafft. Sie lassen ihre Referenzen und ihren guten Ruf für sich sprechen und kommunizieren mit ihren Kunden vor dem Termin lediglich per Mail. Auch das fertige Motiv bekommt der Kunde erst am Tag des Stechens zu sehen. Das heißt aber nicht, dass der Kunde kein Mitspracherecht hat: Professionelle Tätowierer tüfteln – entweder vorab oder am Tag des Termins – solange an der pefekten Position und letzten Details, bis beide Seiten zufrieden sind.

Und ob persönlich oder per Mail: Die wichtigsten Fragen müssen geklärt werden: Wie groß soll das Motiv sein? Wo kommt es? Farbe oder schwarz? Eins-zu-eins-Kopien von fertigen Motiven lehnen viele Tätowierer ab, aber die Grundidee des Kunden sollten sie abfragen. Und wenn Wunsch und Wirklichkeit nicht zusammenpassen, die Körperstelle sich nicht eignet oder die Idee nicht zum Stil des Tätowierers passt, sollte er daraus keinen Hehl machen. Besser der Tätowierer fragt kritisch nach oder lehnt sogar, als dass das Ergebnis enttäuscht.

5. Preise

Besonders teuer ist gleich besonders gut? Nicht unbedingt, hier gibt es große Unterschiede. Aber ein vernünftiges Hautbild hat immer seinen Preis, kein guter Künstler wirbt mit Schnäppchenpreisen. Auch Pauschalen für bestimmte Größen sind unüblich. Erst nach der Beratung sollte ein Tätowierer einen Preis nennen, entweder einen Fixpreis oder einen realistischen Von-Bis-Betrag.

In diesen Preis fließt die Vorarbeit am Motiv, die Ladenmiete und das Material ein, deswegen kommt kein Tätowierer mit einem Stundenlohn von 20 Euro aus. Gute Tätowierer wissen, was ihre Arbeit wert ist. Und stellen doch die Kosten nie in den Vordergrund – sondern die Begeisterung für das Motiv, an dem sie im Zweifel lieber zwei Stunden länger arbeiten, als eine Arbeit abzuliefern, mit der sie nicht zufrieden sind.

 

Alles klar? Dann schau dir doch einmal unsere Tätowierer-Liste an. Dort haben wir die besten Stecher Berlins für dich zusammengetragen:

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