Admiralbrücke (Kreuzberg)
Sanfte Gitarrenklänge von jungen Musiker*innen, Studierende mit selbstgedrehten Zigaretten und Sterni in der Hand, ein schöner Sonnenuntergang und dazu noch der leichte Geruch nach Gras – bei wärmeren Temperaturen bietet die Admiralbrücke also das perfekte Ambiente für ein paar philosophische Stunden am Landwehrkanal: Und das auch noch im Herzen des hippsten Viertels der Stadt (ja, Neuköllner*innen, darüber können wir streiten). Auch wenn Ordnungskräfte meist ab 22 Uhr den Spaß beenden, lohnt sich der Besuch vor allem in den sommerlichen Abendstunden, weil du im Anschluss noch wunderbar am Kanal entlang schlendern oder auch die eine oder andere Bar unsicher machen kannst.
Admiralbrücke, Admiralstraße 20, 10997 Berlin

Boxhagener Platz (Friedrichshain)
Rund um den Boxi findest du alles, was dein Hipster-Herz begehrt. Besonders hervorzuheben ist das Burgeramt. Dort erwarten dich dunkle Holzböden, gemusterte Kachelwände sowie rustikale und verdammt leckere Burger. Um am Wochenende abends einen Tisch zu bekommen, musst du unbedingt reservieren! Auch an alternativen Kinos mangelt es nicht – inklusive einfallsreicher Slogans wie Dies ist kein Kino. Viele kleine Second Hand Läden und der wöchentliche Markt setzen dem Kiez die Hipster-Krone auf. Auf dem sonntäglichen Trödelmarkt bieten Händler*innen an Ständen rund um die zentrale Grünfläche neben Büchern, Kunst und Design auch Mode, Secondhand, Taschen und Vinyl an. Imbissstände versorgen hungrige Besucher*innen mit Snacks und Getränken.

Coccodrillo (Mitte)
Mit seinem fotogenen Interior und der hippen Küche Italiens hat sich das Coccodrillo schnell als Place-to-be etabliert. Hier treffen Influencer*innen auf Prenzl-Hipster und Mitte-Entrepreneurs auf Student*innen. Geredet wird entsprechend viel, aber natürlich leise genug, dass der Nebentisch nichts mitbekommt, es sei denn, der soll etwas hören. Die Bedienungen sind italienisch, das verleiht dem Restaurant Authentizität. Draußen die Terrasse bietet einen schönen Blick über den Weinberg-Park, wo das schnöde Volk picknickt. Drinnen ist es sehr gemütlich und in jeder Hinsicht sehenswert.

The Barber Yard (Neukölln)
Für viele Hipster ist ein kultivierter Bart essenziell. Und wo lässt man sich den stutzen, wenn nicht bei Kücük Istanbul, der sich in The Barber Yard umbenannt hat? Ein Besuch hier ist sehr exklusiv: Der Barber Shop besitzt eine eigene Pflegeserie, es werden fünf verschiedene Arten der Rasur angeboten und es gibt gerade mal vier Plätze. Wenn du warten musst, entspannst du dich auf einem der Clubsessel und genießt die Klänge der Vinylplatten.
The Barber Yard (ehemals Kücük Istanbul), Flughafenstr. 15, 12053 Berlin
Festnetz 030 81019495
Festnetz 030 91518292
Mobil 0179 4499787
Fax 030 55524078


Sisyphos (Lichtenberg)
Das Sisyphos ist allein schon besonders, weil es sich im Gegensatz zu vielen anderen Clubs nicht in einer angesagten Ecke, sondern abgelegen von U- und S-Bahn in Rummelsburg befindet. Wer die Reise in den Techno-Tempel auf sich nimmt, muss damit rechnen, nach langem Anstehen im schlimmsten Fall von den wählerischen Türsteher*innen abgewiesen zu werden. Die meisten Gäste versuchen mit Glitzer, Hippie-Style oder Berliner Understatement aufzutrumpfen. Wenn du es geschafft hast, kannst du unter dem Sternenhimmel vom Aufstieg träumen oder dich zu den Techno- und Elektro-Beats lässig bewegen.

Holzmarkt und Kater Blau (Friedrichshain)
Der Holzmarkt ist im Grunde ein großes Hipstertreffen an der Spree und für den „normalen“ Szenegänger selbstverständlich kein Geheimtipp mehr. Trotzdem: Am Wasser auf selbstgezimmerten Sitzgelegenheiten die Boote an sich vorbeiziehen zu sehen, ist einfach cool. Bei leckerem Streetfood, Bier und Wein macht Seelebaumeln doppelt Spaß. Ganz besonders schön ist hier auch der Weihnachtsmarkt. Wenn du am Wochenende vorbeischaust, kannst du nebenan im Kater Blau feiern. Der Club ist in Berlin eine Institution und bietet die besten DJ*anes der Stadt und der Welt hinter den Plattentellern. Auch wenn du an der etwas strengeren Tür durchaus mal ein bis zwei Stunden warten musst, das bunte Publikum, die guten Vibes und die Musik lohnen das Anstehen in jedem Fall.

Vintage Revival (Mitte)
Es reicht natürlich nicht, trendige Locations zu kennen, um angesagt zu sein. Das richtige Outfit ist das A und O, auch wenn du am Ende so tust, als hättest du es wahllos zusammengestellt. Und wo kann man sich besser einkleiden als in einem der Berliner Vintage-Shop? Ausgefranste Levi’s-Shorts, übergroße Lederjacken und eine riesige Auswahl an 70er- und 80er-Jahre-Highlights – das Angebot im Vintage Revivals in der Münzstraße ist ein Paradies für Fashionistas und trendbewusste Herren.

Klunkerkranich (Neukölln)
Über den Dächern von Neukölln, im Klunkerkranich, ist hipstertechnisch so einiges los. Kein Wunder, bei dieser liebevoll gestalteten Location. Besonders der Sonnenuntergang ist von hier oben wunderschön. Für alle coolen Kids unter uns, die Club Feeling und entspannte Atmosphäre lieben, ist der Klunkerkranich der perfekte Ort, um den Feierabend zu genießen. Hipster kommen aber natürlich vor allem wegen der Kultur: Draußen und drinnen erlebst du hier Poetry Slams oder Konzerte. Um Wartezeiten zu vermeiden, solltest du früh vorbeischauen, aber das weißt du natürlich schon!

Soho House (Mitte)
Wer drin ist, ist wirklich wer: Eine Mitgliedschaft im Soho House gehört eigentlich zur Grundausstattung der Berliner Hipster. Alle anderen können nur hoffen, von einem Mitglied eingeladen zu werden, oder sich auf öffentlichen Events und im Cecconi’s tummeln. Das Besondere am Soho House ist neben der Exklusivität, dass man alle Häuser der Nobelmarke weltweit nutzen kann: vom Gründungshaus in London – im namensgebenden Stadtteil Soho – über Miami, Los Angeles, Paris, Mykonos, Istanbul bis nach Hong Kong. Neidlos muss man zugeben, dass die 43 Häuser allesamt geschmackvoll eingerichtet sind und sich stets in sehr guter Lage befinden. In Berlin gibt es einen Roofpool, der im Sommer auch bei Nachwuchshipstern sehr beliebt ist.


Michelberger (Friedrichshain)
Hier treffen sich Digitalnomaden, Berliner Hipster und Menschen aus der ganzen Welt, um zu arbeiten, Kaffee zu trinken oder im wunderschönen Innenhof zu chillen. Für das internationale Flair sorgen auch die Gäste, die im dazugehörigen Hotel ihre Zimmer haben und die lebhafte Warschauer Straße, an der das Michelberger liegt. Natürlich gibt es auch jeden Tag Brunch, zu dem spätestens am Wochenende die hippsten Frühstücker*innen Belrins pilgern. Und wenn du Lust hast auf richtig gute regionale Küche, empfehlen wir dir das hauseigene Restaurant wochentags zum Lunch oder zum Dinner zu besuchen. Im Michelberger geht alles!
Michelberger Restaurant, Warschauer Str. 39, 10243 Berlin
Telefon 030 297 785924
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