Berliner Sehenswürdigkeiten

Die Museumsinsel

Die Museumsinsel
Die Alte Nationalgalerie ist ein Kunstmuseum, das zum Ensemble der Museumsinsel gehört.
Die Museumsinsel ist denkmalgeschützt und steht auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. Erbaut wurden die Gebäude der Museumsinsel auf tausenden überlangen Holzpfählen.

Auf einer Idee des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, Kunst und Wissenschaft auf der nördlichen Spreeinsel zu präsentieren, entstand die Museumsinsel. Insgesamt fünf Museen beherbergt das Eiland:

·         Bode Museum

·         Alte Nationalgalerie

·         Altes Museum

·         Neues Museum

·         Pergamonmuseum

Die Entstehung der Museumsinsel geht bis in das Jahr 1841 zurück. Im Laufe der Zeit entwarfen die bekannten Architekten jener Zeit die Museen, die von einem Fundament aus über tausend überlangen Baumstämmen getragen werden.

Das Alte Museum

Das Alte Museum entstand 1830 als königlich-preußisches Museum und war das erste große Museum Berlins. Karl Friedrich Schinkel entwarf das imposante Gebäude im klassizistischen Stil. Besucher des Alten Museums auf der Museumsinsel bewundern hier eine umfangreiche Antikensammlung.

Das Neue Museum

Der Platz für die umfangreiche Kunstsammlung des Königs reichte bald nicht mehr aus. August Stüler, ein Schüler Schinkels, lieferte die Pläne zum Bau des Neuen Museums, das seit 1856 seine Türen auf der Museumsinsel für Besucher geöffnet hat. Kunstinteressierte kommen hier in den Genuss von Werken und Exponaten der Vor- und Frühgeschichte. Im Neuen Museum ist das Ägyptische Museum mit Papyrussammlung untergebracht. Großes Interesse zieht die ausgestellte Büste der Nofretete auf sich.

Die Alte Nationalgalerie 

262 Gemälde waren der Grundstock für die Sammlung der Alten Nationalgalerie. 1861 schenkte Johann die Werke dem Museum. Ursprünglich hatte die Alte Nationalgalerie ihren Platz in der Akademie der Küste Unter den Linden, zog aber 1876 an den heutigen Platz auf der Museumsinsel. Zu ihren Exponaten gehören Heinrich Wagener Heinrich Wagener die die

 Werke aus den Kulturzeitaltern

·         Klassizismus

·         Romantik

·         Biedermeier

·         Impressionismus

·         Moderne

Das Bode Museum

1904 war das Eröffnungsjahr des Bode Museums, das damals noch unter dem Namen Kaiser-Friedrich-Museum seine Besucher willkommen hieß. Die an der Südspitze der Museumsinsel  gelegene Einrichtung beherbergt:

·         Das Münzkabinett

·         Eine Skulpturensammlung

·         Das Museum für Byzantinische Kunst

Das Pergamonmuseum

Das Pergamonmuseum wurde als letzte Einrichtung auf der Museumsinsel im Jahre 1930 erbaut. Zuerst als Museumsneubau betitelt, bekam es 1958 seinen heutigen Namen. Es beherbergt in seinen Räumen verschiedene Einrichtungen:

·         Vorderasiatisches Museum

·         Museum für Islamische Kunst

·         Antikensammlung

·         Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin

Wie kommt man am besten dorthin?

Als Ausgangspunkt eignen sich „Alexanderplatz“ oder „Hackescher Markt“. Die S-Bahnen S3, S5, S7 und S75 fahren beide Stationen an. Die U2, U5 und U8 hält am Alexanderplatz.

Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen:

www.smb.museum/smb/home/index.php


Quelle: kompakt

Die Museumsinsel, Bodestraße 4, 10178 Berlin

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