Der Trend im Test

BatWings: Ein abgefahrenes Hoverboard

BatWings: Ein abgefahrenes Hoverboard
Das Hoverboard Bat Wings bringt dich echt weiter, wenn du mit dir im Gleichgewicht bist... Zur Foto-Galerie
Nur Fliegen ist schöner: Das Hoverboard BatWings von Alienboard schwebt nicht, aber rollt lässig über den Boden der Tatsachen. Ein Test mit Spaß und Körperbeherrschung.

Zurück in die Zukunft bringt dich das Alien Board Hoverboard zwar nicht, aber trotz Bodenhaftung ist es ein lässiges Fun-Gerät für Berlins Outdoor-Flächen. Der Hoverboard-Trend jedenfalls hat längst Kurs auf die Hauptstadt genommen. Höchste Zeit für uns, sich einem Selbstversuch zu stellen. Für den Straßenverkehr ist das elektrische Board leider nicht zugelassen, es fehlen Bremsen und entsprechende Lichter. Das ist in zweierlei Hinsicht schade, weil wir es natürlich gern zumindest auf den Bürgersteigen Berlins genutzt hätten (das ist verboten, weil man damit schneller als 6 km/h fahren kann) und weil es recht schwer (fast 14 kg) ist, so dass es doch Umstände macht, das gute Stück zu tragen. Ist man dann aber am Ziel seiner Fahrträume angekommen, sind die Strapazen der Anreise vergessen.

Der ultimative Test

Wir testen das Bluetooth Hoverboard auf dem Tempelhofer Feld – ein idealer Ort, schließlich gibt es hier eine Menge Platz, planierte Strecken, das ehemalige Rollfeld und gleichgesinnte Fun-Sportler. Gut, anfangs sieht es bei uns nicht nach Fun oder Sport aus. Aber, oh Wunder, es dauerte nicht lange, bis wir das AlienBoardTM Hoverboard in den Griff bekommen. Traut man sich erst einmal, seinem Körpergefühl zu vertrauen, ist es einfach sich aufrecht zu halten. Und ein paar Minuten später haben wir auch schon den Bogen raus, uns nach vorne zu lehnen, um mehr Tempo zu bekommen und sogar Slalom zu fahren. Beim sechsjährigen Nachwuchs, den wir natürlich zuvor mit Helm und Schonern ausgerüstet haben, dauert es etwas länger, bis er dem motorisierten Skateboard vertraut. Dann ist er nicht mehr zu halten… ok, manchmal greift er doch wieder nach einer helfenden Hand.

Übung macht den Meister oder der schnelle Weg zum Erfolg. ©Mareile Morawietz

Offiziell ist man sich noch nicht einig, wie die Gesetzeslage dem Trend angepasst werden könnte. Es gibt Überlegungen, Hoverboards wie Segways zu behandeln, das würde mindestens einen Mofa-Führerschein zur Nutzung voraussetzen. Für den Nachwuchs wäre das eine unfassbare Ungerechtigkeit, schließlich kann er am Ende des Tages besser mit dem Gerät umgehen als so mancher Erwachsene. Auch ist das Balancehalten ein gutes Training für sein Körperbewusstsein und Gleichgewichtssinn.

Sicherheit rollt mit

Obwohl die Behörden die Hoverboards für nicht straßentauglich befinden, ist das BatWings von Alienboard ganz schön sicher: Die LED-Lichter auf den Radkappen sehen nicht nur stylish aus, sie machen dich in der Dunkelheit für entgegenkommende Fußgänger sehr gut sichtbar. Die Horrorstorys aus dem Internet über aufflammende Akkus der Hoverboards, kannst du getrost vergessen: Alienboard setzt bei allen Materialien auf Qualität und nutzt Markenartikel wie Samsung-Akkus. Deshalb sind sämtliche Hoverboards von Alienboard geprüft und mit dem Siegel für Sicherheit ausgezeichnet.

These shoes are made for... Hoverboarding! ©Mareile Morawietz

Apropos Akkus: Die halten, was sie versprechen und sind auch nach unserer ausgedehnten Tour über durch den Gleisdreieckpark, die wir nach der Trainingseinheit unternommen haben, noch nicht leer. Das Laden dauert maximal drei Stunden.

Das Bat Wings Hoverboard von Alienboard kostet derzeit im Angebot 297 Euro und ist im Onlineshop erhältlich.

Foto Galerie

Flughafen Tempelhof, Columbiadamm 10, 12101 Berlin

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