Berlin
Ergebnisse des Bello-Dialogs

Die Eckpunkte des neuen Berliner Hundegesetzes

Die Eckpunkte des neuen Berliner Hundegesetzes
Berlins Hunde und ihre Herrchen und Frauchen müssen sich künftig häufiger mit ihrer Leine arrangieren.
Am 18. Dezember stellt Tierschutz-Senator Thomas Heilmann - nach über einem Jahr "Bello-Dialog" zwischen Hundehaltern, Hundegegnern und Experten - die Eckpunkte des neuen Hundegesetzes für die Hauptstadt vor. QIEZ verrät euch die wichtigsten Details.
  • Hunde müssen in Berlin künftig grundsätzlich an der Leine geführt werden. Auch auf Bürgersteigen. Ausnahmen gelten nur für Halter, die einen Sachkundenachweis besitzen. Dieser soll weniger als 100 Euro kosten.
     
  • In Fußgängerzonen, Treppenhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Parkanlagen sowie im Wald müssen auch Haltern mit Sachkundenachweis ihren Vierbeiner an der Leine führen.
     
  • Die Liste der gefährlichen Hunderassen wird auf vier reduziert: Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Tosa Inu. Generell können aber künftig Hunde aller Rassen als gefährlich eingestuft werden, wenn sie auffällig geworden sind.
     
  • Nur gefährliche Hunde müssen einen Mikrochip tragen. Sie können auch durch einen Sachkundenachweis nicht von der Leinenpflicht befreit werden.
     
  • Auf nicht für den Wohnungsbau geeigneten Grundstücken sollen vermehrt Hundegärten eingerichtet werden. Deren Betrieb und die Pflege liegt in Bürgerhand.
     
  • Die BSR soll ein Konzept erarbeiten, damit künftig auch bezirkseigene Grünanlagen vom Hundekot gereinigt werden.

Die Eckpunkte des neuen Berliner Hundegesetzes, Salzburger Straße 21, 10825 Berlin

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