Ratgeber

3 Ideen für ein erlebnisreiches Wochenende in Berlin

berlin-wall-g337e15874_1280
Ein Wochenende in Berlin lohnt sich immer, schließlich hat die Stadt für jeden etwas zu bieten. Abseits der Museen und architektonischen und geschichtsträchtigen Highlights haben wir hier drei Tipps für ein etwas anderes und vor allem erlebnisreiches Wochenende in der Hauptstadt.

Rien ne va plus – Besuch im Live-Casino am Potsdamer Platz

Ein Besuch in der Spielbank könnte nicht nur erlebnisreich, sondern auch sehr spannend und werden. Mit etwas Glück im Gepäck gelingt es vielleicht sogar, das Budget für den Wochenendtrip aufzustocken. Die Spielbank Berlin hat gleich mehrere Dependancen. Das Flagship der Spielbank Berlin befindet sich unweit vom Potsdamer Platz am Marlene-Dietrich-Platz 1. Weitere Filialen sind am Fernsehturm, am altehrwürdigen Ku’damm und in der Ellipse Spandau untergebracht. Großes Spiel wie Roulette und Blackjack wird jedoch nur am Potsdamer beziehungsweise Marlene-Dietrich-Platz angeboten. Neben Roulette & Co gibt es hier einen Poker Room, in dem täglich Cash Turniere veranstaltet werden. Zudem kann das Glück an hunderten Spielautomaten herausgefordert werden.

Wer schon einmal üben und ebenfalls die Atmosphäre eines Live Casinos erleben möchte, kann sich im Live Casino mit echten Dealern anmelden. Wie alles funktioniert, wird hier genau erklärt. Kulturell und gastronomisch wird übrigens auch einiges geboten. Im benachbarten Sternberg Club & Theater finden regelmäßig kulturelle Events statt und für das leibliche Wohl sorgt die Bar im Erdgeschoss der Spielbank. Der Eintritt zur Spielbank Berlin kostet 2 €. Eine besondere Kleiderordnung gibt es nicht. Der Potsdamer Platz ist mit U-Bahn, S-Bahn und Bus aus allen Richtungen sehr gut zu erreichen.

Clubbing in Berlin – die Nacht zum Tag machen

Berlin ist Europas Club-Hauptstadt. Ob E-Werk, Die Wilde Renate oder Sisyphos – spätestens am Freitag wird es voll, wenn die Clubber aus ganz Europa anreisen und zum Dance antreten. Einen einzelnen Club hervorzuheben, wäre unfair gegenüber den anderen. Vielmehr wird empfohlen, sich vorab zum Beispiel mit der Clubkarte in Form eines BVG-Fahrplans und mit eigenen Recherchen zu informieren und eine Tour durch die Klubs zu planen. Der Grund ist simpel: Berlin hat so viele Klubs, die einen Besuch wert sind, dass wahrscheinlich ein ganzes Jahr nicht reichen würde, um alle zu erkunden. Der Bezirk mit der höchsten Clubdichte ist Friedrichshain-Kreuzberg.

Geboten wird Musik für jeden Geschmack. Das Alter spielt keine Rolle. Lediglich die Einstellung sollte stimmen. In jedem Fall steht fest: Eine Club Night in Berlin ist immer ein erlebnisreiches Event. Bei einigen Clubs, etwa dem Berghain ist jedoch keineswegs garantiert, dass jeder reinkommt. Selbst Prominenten ist schon einmal der Einlass verwehrt worden. Zwischendurch stärken kann man sich in Berlin an jeder Ecke. Irgendwo hat ein Dönerstand oder Kiosk immer durchgehend geöffnet. Um von einem Klub zum anderen zu kommen, holt man sich am besten ein Tagesticket, wobei dieses um 3:00 Uhr morgens erneuert werden muss.

M 200 & Co – Berlin mit Bus & Tram erkunden

Wer in Berlin von A nach B will, hat es einfach. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist wahrscheinlich eines der besten in ganz Europa. Lediglich in den Außenbezirken kann es manchmal stressig werden. Am schnellsten kommt man in Berlin mit U- und S-Bahn voran. Wer mit dem Bus fährt, muss etwas Zeit einplanen, wegen des zumindest tagsüber immer hohen Verkehrsaufkommens und zahlreicher Dauerbaustellen. Man kann das Spiel aber auch umdrehen und Bus & Tram nicht nur zur Fortbewegung nutzen.

Die Öffentlichen eignen sich auch ganz hervorragend, um eine Stadtrundfahrt zu machen. Da in Berlin als eine der wenigen Städte in Deutschland Doppelstockbusse fahren, gibt es auf vielen Linien einen fantastischen Ausblick. Der wahrscheinlich beste Einstieg, um das historische Zentrum Berlins zu erkunden ist am S- und U-Bahnhof Zoologischen Garten. Von hier aus geht es mit der Linie 200 durch den Tiergarten vorbei an der „Schwangeren Auster“, Reichstag und Brandenburger Tor über die Prachtallee Unter den Linden zum Alexanderplatz und weiter am Volkspark Friedrichshain und den Kiezen in Prenzlauer Berg bis nach Weißensee zur Michelangelostraße. Wer zwischendurch aussteigen möchte, um sich die eine oder andere Sehenswürdigkeit anzusehen, kann das tun, ohne sich Sorgen über den nächsten Bus machen zu müssen, da dieser alle paar Minuten verkehrt.

Weitere Artikel zum Thema

Freizeit + Wellness | Ausflüge + Touren
Seensucht: Der Sacrower See im Südwesten
See, Wald, Urlaub! Die Erholung liegt für Berliner*innen praktisch vor der Haustür. Heute stellen wir […]