IFA 2014 in den Messehallen

Von Retro-Kühlschranken und krummen Fernsehern

Von Retro-Kühlschranken und krummen Fernsehern
Sind die Kaffeemaschinen süß ... Zur Foto-Galerie
Westend – Seit Freitagmorgen hat die Internationale Funkausstellung 2014 auf dem Messegelände ihre Tore für das Publikum geöffnet. Tragbare Minicomputer und die neueste TV-Technologie sind dort ebenso vertreten wie Küchengeräte im Stil der 60er und lustige Kaffeemaschinen. Ein großer Trend: Vieles im Haushalt lässt sich nun fernsteuern.

Wer am Tag vor der offiziellen IFA-Eröffnung die Messe Berlin besucht, kann sich Pressekonferenzen anhören – beim Gang durch die Hallen fühlt man sich vielerorts aber noch fehl am Platz. Überall wird gewerkelt, Messebauer und Standmitarbeiter legen Hand an, um die Präsentationsflächen rechtzeitig zum offiziellen Startschuss fertigzukriegen. Trotzdem hat es seine Vorteile, sich schon einen Tag vor dem großen Ansturm umzusehen. Viele Produkte stehen oder liegen schon an ihrem Platz – auf die große Show kann man auch mal verzichten.

Bei der bereits 90. IFA zeigen in diesem Jahr bis zum 10. September 1538 Aussteller ihre Produkte aus dem weiten Feld der Elektronik. Auch diverse Fernseh- und Radiosender sind wieder mit eigenen Bühnen und Live-Programm vertreten. Die Ausstellungsfläche vergrößerte sich durch die erstmalige Einbeziehung des City Cube auf fast 150.000 Quadratmeter. Trotz des gestiegenen Platzangebots ist die Messe zum fünften Mal hintereinander ausgebucht. Weltweit wird allerdings mit einem Rückgang der Umsätze auf dem Markt für Unterhaltungselektronik gerechnet – im Gegensatz zum Bereich Elektro-Hausgeräte. Für Deutschland sehen Marktforscher die Entwicklung jedoch jeweils positiv.

Wie schnell schlägt das Herz?

Drei Produktkategorien, über die bei dieser IFA besonders geredet wird, sind die Wearables – besonders gefragt als Fitness-Tools, die Fernsteuerung von Haus und Haushalt sowie die neue Generation von Fernsehern mit gekrümmten Bildschirmen. Letztere sollen ein räumlicheres Bild ermöglichen – ganz ohne 3D-Brille. Der Nachteil: Für größere Zuschauergruppen sind sie noch nicht geeignet, denn optimale Sicht haben nur die Personen, die in der Mitte sitzen.

Wie das Haus der Zukunft aussehen könnte, demonstriert ein 100 Quadratmeter großes Modell: das E-Haus mit vernetzter, intelligenter Technik. Alle Systeme darin lassen sich über Smartphones und das Internet steuern; die Technologie dafür ist bereits verfügbar und wird an vielen anderen IFA-Ständen gezeigt. Bei den Wearables, am Körper tragbaren Minicomputern, verzeichnet besonders der Markt der Fitness-orientierten Produkte Zuwächse – die Überwachung der Körperfunktionen boomt.

Erstaunlich normale Produkte wie Kaffeemaschinen in Tierform oder stilsichere Retro-Kühlschränke und -Mikrowellen gibt es aber auch noch. Man muss nur wissen, wo auf dem großen Messegelände sie zu finden sind.
 

Weitere Informationen zur IFA findet ihr auf deren Homepage.

Foto Galerie

Messehallen am Funkturm, Jafféstr. , 14055 Berlin
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