IGA17

Frohnau entsendet einen Satelliten

Frohnau entsendet einen Satelliten
Grün ist Frohnau ja schon. Im Rahmen der IGA17 sollen in der Gartenstadt weitere Attraktionen auf die Beine gestellt werden.
Im April 2017 wird die größte Plattenbausiedlung Europas im Bezirk Marzahn-Hellersdorf zum Schauplatz von Gartenkunst und grüner Kultur. Neben Wuhlethal, Kieneberg und den Gärten der Welt wird es weiter nördlich noch mehr Attraktionen im Rahmen der IGA geben und zwar in der Gartenstadt Frohnau. Dort plant der Berliner Bürgerverein für Frohnau e.V. ein vielfältiges grünes Programm.

Einen geeigneteren Austragungsort, um sich der Zukunft von urbanem Grün zu widmen und Berlin in ein „Gartenlabor der Zukunft“ zu verwandeln, gibt es wohl kaum. Denn schon jetzt ist in Frohnau sichtbar, was Garten alles sein kann. Trotz seiner Lage, seiner üppigen Bepflanzung und gepflegten Gärten muss sich der nördlichste Bezirk aber auch weiterentwickeln, behutsam und „auf Basis einer angestimmten Gesamtkonzeption und unter Berücksichtigung seiner Historie“, so die Leitidee des Berliner Bürgerverein für Frohnau e.V., der in Eigenregie die IGA 2017 nun auch hierher holen möchte. 

„Wir wollen sozusagen einen kleinen Satelliten entsenden“, sagt Uwe Scholz, Vorsitzender des Bürgervereins. Frohnau sei ein sehr vorzeigbarer Ort. Hier habe sich, was die Infrastruktur angeht, schon sehr viel getan. Im Rahmen der IGA sollen fünf bis sechs Kernthemen in der Gartenstadt umgesetzt werden. Ein Schwerpunkt könne die Architektur sein. „Wir möchten zeigen, was sich hier architektonisch entwickelt hat und welche Architektur es gibt“, so Scholz und verweist auf die Invalidensiedlung, die geschichtlich sehr bedeutend für Frohnau ist. 

Unterstützung vom Bezirk

Darüber hinaus möchte der Verein alte Bepflanzungen im Bezirk wieder aufleben lassen, wie zur Zeit Ludwig Lessers, der als Landschaftsarchitekt seinerzeit das Gesamtkonzept Frohnaus entwickelte. „Der Rosenanger beispielsweise könnte eine neue Bepflanzung gut gebrauchen“, erzählt Scholz. Natürlich seien die Pläne nicht ohne finanzielle Unterstützung umsetzbar. Deshalb hofft der Verein, der sich in erster Linie als Koordinator sieht, auch auf Gelder vom Bezirk.

Dort ist man jedenfalls sehr positiv eingestellt, was die IGA-Pläne anbelangt. „Ich habe mich sehr gefreut, dass viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Institutionen sowie zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Frohnau anwesend waren. Die ist eine ausgezeichnete Grundlage dafür, dass es gelingt, bis 2017 ein für nationale und internationale Gäste interessantes und vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen“, so die erste Einschätzung des zuständigen Bezirkstadtrats Martin Lambert nach der Auftaktveranstaltung. 

Jetzt heißt es Aufgaben verteilen und die Themen in den Arbeitsgruppen intensiv vorbereiten. Außerdem werden sich Mitglieder des Vereins, interessierte Bürger sowie das Grünflächenamte regelmäßig zur Präsentation- und Austauschzwecken treffen. Weitere Informationen rund um die IGA 2017 in Frohnau sind auf der Seite des Bürgervereins einsehbar.

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