Kreuzberg
Newcomer für Umme

"Introducing" holt junge Künstler nach Berlin

Die Introducing-Reihe holt neue Künstler in die Clubs.
Schlesisches Tor - An der Schlange vorbeilaufen, weil man auf der Gästeliste steht, ist hier nicht. Denn jeder Musikfan kann sich per Mausklick einfach einen der begehrten Plätze fürs regelmäßig stattfindende "Introducing" sichern. Und so schafft es die Konzertreihe immer wieder, eine Riesenschlange aus wartenden Gästelisten-Gästen zu fabrizieren.

Wenn es irgendwo was umsonst gibt, kommen die Leute. Wenn es dann noch etwas wirklich Gutes umsonst gibt, dann kommen die Massen. So versammeln sich in schöner Regelmäßigkeit einige hundert Leute vor dem Bi Nuu in Berlin. Und zwar deshalb, weil hier einmal im Monat die Musikreihe „Introducing“ stattfindet.

Dier Veranstalter holen die neuesten Künstler aus dem In- und Ausland auf die Bühne – und das eben ganz umsonst. Das Konzept ist simpel, der Erfolg groß: Mit sicherer Hand wählen die Organisatoren vielversprechende Newcomer aus und  „introducen“ sie auf den Bühnen der Republik. Neben Berlin sind auch Hamburg und Köln Austragungsorte der Festivalreihe.

Eine Win-Win-Situation für Acts und Publikum

Von der Musikzeitschrift „Intro“ ins Leben gerufen, fährt „Introducing“ regelmäßig mit drei verschiedenen Acts auf. Innerhalb von wenigen Tagen spielen sie in mehreren Großstädten, Berlin ist fast immer dabei. Für null Euro Eintritt gibt’s also drei Minikonzerte.

Klammert man mal das lange Warten aus – wer fünf Minuten vor Beginn kommt, bleibt meistens draußen – sind die Musikabende eine Win-Win-Situation für Künstler und Publikum: Die einen bekommen Aufmerksamkeit und Reputation, die anderen können sich über kostenlose Musik im schicken Clubambiente freuen. Bands wie Alt-J, Chvrches oder die Mighty Oaks haben schon für die Reihe gespielt.

Im Juni geht’s bei der Konzertreihe noch internationaler zu, als sowieso schon: Künstler aus Kanada, Irland, Norwegen, Brasilien und Antwerpen stehen am Donnerstag, den 5. Juni auf der Bühne. Und wer verbrigt sich hinter den Acts? Da wäre zunächst „Kiesza“. Die 25-jährige Kanadierin will neben ihren Singer-Songwriter-Qualitäten vor allem durch ihre soulige Stimme überzeugen. Anders das Trio „All We Are“: Die Multi-Kulti-Kombo ist für psychodelische Klänge mit kraftvollen Lyrics bekannt. Ob das beim Publikum zieht? Der letzte Act im Bund ist „Coeley“. Nachdem die Belgierin unzählige Festivals abgeklappert hat, wird sie ihre Mischung aus Hip-Hop und Pop nun auch in der Hauptstadt vorstellen.

Wer dabei sein will, setzt sich hier schnell auf die Gästeliste.

Bi Nuu, Im U-Bhf. Schlesisches Tor , 10997 Berlin

Bi Nuu

Screenshot der Website www.binuu.de

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