Bundeszentrale für Politische Bildung

Die volle Packung Wissen - manchmal sogar im Comic

Die volle Packung Wissen - manchmal sogar im Comic
Im Mediencenter der bpb: Broschüren und Infos, so viele das Herz begehrt.
Friedrichstraße – Politik ist langweilig? Politik hat mit mir doch nichts zu tun! Solchen Einstellungen will die Bundeszentrale für Politische Bildung – kurz bpb – etwas entgegensetzen. Die Hauptzentrale befindet sich zwar in Bonn, ein Mediencenter für Besucher residiert aber mitten in der Hauptstadt. Aktuell gibt es hier neben vielen Büchern und Info-Broschüren ein Comic, das auf außergewöhnliche Art und Weise den Ersten Weltkrieg in den Fokus rückt.

Die Ziele könnten ambitionierter nicht sein: „Die Aufgabe der Bundeszentrale für politischen Bildung ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken“, heißt es auf der Homepage. Alles schön und gut, aber wie will die Bundeszentrale, die dem Innenministerium unterstellt ist, das schaffen?

Die Antwort ist so vielfältig wie interessant: Durch Veranstaltungen, Projekte und vor allem Publikationen soll das politische Bewusstsein gestärkt werden. Interessierte können sich über Infoveranstaltungen freuen, Studenten finden nicht selten tolle Fachliteratur für ihre Hausarbeiten. Ein besonderes Schmankerl: Viele Broschüren und Bücher sind kostenlos oder sehr günstig.  Man ist sich offenbar bewusst darüber, dass Politik nicht immer das Potenzial eines Kassenschlagers hat.

Für Berliner sehr praktisch: Auch in der Hauptstadt ist die bpb vertreten, das Medien- und Kommunikationszentrum befindet sich an der Friedrichstraße. Während sich andere die Veröffentlichungen „nur“ bestellen können, kann der Berliner mal eben nach Mitte schlendern und sich das Produkt seiner Wahl selbst abholen.

Kassenschlager Politik?

Zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der sich aktuell zum hundertsten Mal jährt, hat die bpb einiges an Infomaterialen aufgefahren. Herausstechend ist eine Publikation mit dem Titel „Tagebuch 14/18“. Das Comic – oder wenn man so will: die Graphic Novel – erzählt von vier realen Kriegsschicksalen. Historiker Alexander Hogh und Zeichner Jörg Mailliet wandeln historisch fundiert auf den Spuren von zwei jungen Deutschen und zwei jungen Franzosen. Das außergewöhnliche Projekt zeigt, was der Krieg mit den Menschen macht. Durch die personalisierten Perspektiven macht er das Unbegreifliche ein Stück mehr begreifbar. Auf dem Buchdeckel loben Historiker: „Dieses Werk hilft uns nicht nur, den Krieg zu verstehen, sondern auch die Nachkriegszeit, und darüber hinaus die Gegenwart.“

Wer sich dieses oder weitere Bücher ansehen oder gegen einen kleinen Obolus abholen will, der kann zwischen 10 und 18 Uhr im Mediencenter aufschlagen. Nicht zuletzt die Buchung einer Videobus-Tour zu „Orten der Geschichte“ ist hier ebenfalls möglich.

Bundeszentrale für politische Bildung, Friedrichstraße a 55, 10117 Berlin

Telefon 030 2545040

Webseite öffnen


10:00 bis 18:00 Uhr.

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