Alt-Hohenschönhausen, Lichtenberg
Zuckerwarenfabrik in Hohenschönhausen

Wohnen mit Fabrik-Charme

Wohnen mit Fabrik-Charme
Leben, wo einst Georg Lembke süße Schokolade hergesetellt hat. Bereits 1907 wurde Produktionsgebäude der Deutsch-Amerikanischen Zuckerwarenfabrik errichtet und erweitert. Zur Foto-Galerie
Wohnen mit Wow-Effekt. Auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerwarenfabrik Berlin im Bezirk Alt-Hohenschönhausen sind rund 70 luxuriöse Wohnungen entstanden. Das denkmalgeschützte Gebäude-Ensemble wurde umfassend saniert und in einen attraktiven Wohnkomplex umgewandelt. Hier fühlen sich auch Familien mit Kindern wohl. Denn für die Kleinen gibt es auf dem weitläufigen Areal viele Spielmöglichkeiten.
 

Deutschlands beliebtester Wohnort: klar, Berlin! Eine der Folgen: Die Mietpreise in der Hauptstadt stiegen von 2009 bis 2011 um durchschnittlich 7,9 Prozent an. Vor allem in begehrten Stadtteilen wie Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Mitte wollen sich viele niederlassen. Doch auch die Außenbezirke der Stadt werden zunehmend attraktiver – auch hier werden Wohnungen gebaut, die Begehrlichkeiten wecken. So sind in der alten, denkmalgeschützten Zuckerwarenfabrik in Alt-Hohenschönhausen 70 moderne Stadtwohnungen unterschiedlicher Größe entstanden. Die großzügigen Glasfronten ermöglichen den Bewohnern einen Blick bis zum Fernsehturm. Doch das ist längst noch nicht alles, was die Wohnungen in Alt-Hohenschönhausen zu bieten haben.

Gute Infrastruktur

Die Gegend um den Orankesee ist grün, die Infrastruktur ausgezeichnet und Parkplätze gibt es auch mehr als genug. Über die Landsberger Allee sind die Bezirke Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg in unmittelbarer Reichweite. Im Sommer ist die Nähe zum See mit seinem Strandbad und Obersee von unschätzbarem Wert. Der Unternehmer Dirk Moritz, der mit seiner Moritz Grupe GmbH das Wohnungsbauprojekt 2009 initiiert hat, erklärt: „Für Führungskräfte aus Kultur und Wirtschaft wird dieses Gebiet zunehmend zur Alternative zu Wannsee.“ Zu Beginn des 20. Jahrhunderts soll Alt-Hohenschönhausen auch tatsächlich als „Wannsee des Nordens“ bezeichnet worden sein.

Geschichte der Zuckerwarenfabrik Berlin

1908 siedelte sich hier in der Berliner Straße (heute Konrad-Wolf-Straße) die Deutsch-Amerikanische Zuckerwarenfabrik von Georg Lembke an. Lembkes Leidenschaft galt den süßen Dingen. Seine Spezialität: Fondants und Pralinen. In den kommenden Jahren erwarb Georg Lembke diverse benachbarte Grundstücke und ließ weitere Neubauten errichten. So entstand 1928 der noch heute vorhandene Backsteinbau der Fabrik. Die Gesamtfläche des Areals betrug damals knapp 9.000 Quadratmeter.

In der DDR wurde der Betrieb enteignet und hieß bis 1963 VEB Pralina. Danach wurde er quasi zweckentfremdet. Bis 1992 wurde Eisenbahn-Signaltechnik hergestellt. Darauf folgte ein jahrelanger Leerstand. 2009 wurde das Fabrikgelände dann von der Moritz Gruppe GmbH gekauft. Diese wandelten es in den heutigen Wohnkomplex um, wo zusätzlich zu den 70 Lofts im Fabrikgebäude auch noch exklusive Townhouses, also Reihenhäuser mit kleinem Garten, sowie ein weiteres Wohngebäude mit fünf Stockwerken entstehen.

Foto Galerie

Zuckerwarenfabrik, Konrad-Wolf-Straße 82, 13055 Berlin

Weitere Artikel zum Thema Keine Kategoriezuordnung

Keine Kategoriezuordnung

Top 10: Fitnessstudios in Berlin

Outdoor Fitness und deine Traumfigur passen einfach nicht zueinander? Da ist das Laufband im Fitnessstudio […]
Keine Kategoriezuordnung

Peng! Die Rache der Entmieteten

Ist das eigentlich legal? Egal: Das Künstlerkollektiv Peng! startet einen geistreichen Telefonterror gegen skrupellose Vermieter, […]