Aktionstag in Charlottenburg

Berlin kann auch ohne Plastik!

Karl-August-Platz - Unter dem Motto "Das kommt nicht in die Tüte" informiert das Umwelt- und Naturschutzamt am 17. August über umweltfreundliche Alternativen zu biologisch nicht abbaubaren Kunststoffen.

Mit einem deutschlandweiten, jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 65 Plastiktüten und 227 Millionen entsorgten Plastiktüten allein in Berlin tragen Einkäufer hierzulande erheblich zur globalen Umweltverschmutzung durch Plastikmüll bei. Größter Auswuchs des Umweltproblems: Der sogenannte „Great Pacifik Garbage Patch“, ein Müllstrudel im Pazifik, der etwa die Größe von Texas besitzt und in dem rund eine Million Teilchen Kunststofff pro Quadratmeter (insgesamt rund 100 Millionen Tonnen Kunststoffmüll) zirkulieren. Jährlich wird das Plastik hunderttausenden höheren Meerestieren zum Verhängnis.

Wie jeder Einzelne einen kleinen Beitrag zur Eindämmung des weltweiten Plastik-Problems leisten kann, darüber informieren am Samstag das Umwelt- und Naturschutzamt Charlottenburg-Wilmersdorf und die Interessengemeinschaft „Plastiksparen Berlin“ zusammen mit verschiedenen Händlern. Es werden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Verpackungsmaterialien erläutert, im Rahmen verschiedener Spiele können Einkaufsbeutel gewonnen werden und die Bezirksstadträte Elfi Jantzen und Marc Schulte stehen von 10 bis 12 Uhr in puncto Müllbeseitigung und umweltfreundliches Einkaufen Rede und Antwort.

„Ich hoffe, dass mit den gemeinsamen Aktionen ein Beitrag zur Reduzierung der Plastiktütenflut geleistet werden kann. Sinnvoll wäre aus meiner Sicht die Einführung einer Abgabe auf Plastiktüten von mindestens 22 Cent, wie sie andere europäische Länder auch schon eingeführt haben“, erklärt Stadträtin Elfi Jantzen.

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Berlin kann auch ohne Plastik!, Pestalozzistraße 43, 10627 Berlin

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