Interaktive Bürgerbeteiligung

Weitere Ideen für die Altstadt Spandau gesucht

Weitere Ideen für die Altstadt Spandau gesucht
Die Spandauer Altstadt ist sehr ansehnlich - Probleme gibt es in anderen Vierteln.
Seit einigen Wochen können Bürger auf einer interaktiven Karte ihre persönlichen Vorschläge für eine positive Entwicklung der Spandauer Altstadt öffentlich machen. Wir haben uns einmal angschaut, welche Ideen bisher eingegangen sind. 

Seit dem 8. Dezember 2014 und bis Mitte März 2015 können Spandaus Bürger und Kenner des Bezirks in Sachen Stadtverschönerung selbst aktiv werden. Wem eine Straße zu laut, ein Park zu schmuddelig oder eine Straße zu düster ist, der kann seine Sorgen, Wünsche und Ideen für eine schönere Spandauer Altstadt mit der Öffentlichkeit diskutieren und für die verantworlichen Behörden sichtbar machen. Möglich ist dies dank einer interaktiven Karte, die auf der Online-Präsenz www.zukunft-altstadt-spandau.de zu finden ist. Hier bittet das Bezirksamt um weitere Anregungen bzw. Bewertungen und Kommentare für bereits eingestellte Vorschläge.

Wer eine Idee loswerden möchte, muss zunächst den passenden Ort in der Karte anklicken, sich für eine der fünf Kategorien – von „Öffentlicher Raum und Mobilität“ bis zu „Landschaft und Wasser“ – entscheiden und schließlich seinen Wunsch für die Altstadt in Worte fassen. Bis zum 27. Januar sind knapp 20 Vorschläge eingegangen. Sie reichen von verschiedenen möglichen Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität auf dem Marktplatz bzw. am Lindenufer, über den Wunsch nach Wohnungsbau an der Spreemündung gegenüber der Altstadt, bis zur Idee, das Kulturhaus Spandau mit einem schöneren Eingangsbereich zu versehen, um auch abends mehr Besucher anzuziehen. Zwar sind viele der bereits geposteten Vorschläge durchaus überdenkenswert – doch zahlenmäßig ist auf der interaktiven Karte „noch Luft nach oben“, wie selbst das Bezirksamt zugibt.

Dabei macht es durchaus Sinn, seine Anregungen zur Diskussion zu stellen. Schließlich werden alle Vorschläge für die Erstellung eines „integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ (ISEK) für die Altstadt Spandau herangezogen. Dieses Konzept ist Voraussetzung dafür, dass der Bund im Rahmen des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz Geld in die Altstadt Spandau fließen lässt. Übrigens: Wer am PC nicht so fit ist, kann seine Ideen natürlich auch analog ans Bezirksamt Spandau schicken.

Und so geht es weiter: Nach dem ersten „Altstadtforum“ im November 2014 folgt bald ein Workshop mit Fachämtern und lokalen Akteuren. Im Frühjahr sollen dann ein großes ISEK-Forum sowie eine Präsentation der Ergebnisse folgen.

Altstadt-Cafe, Reformationsplatz 3, 13597 Berlin

Telefon 030 35302944

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