Eins durch 7. Du zählst mit.

Interreligiöse Plakatkampagne

Zwei der aktuellen Plakate der Aktion "Eins durch 7. Du zählst mit".
Zwei der aktuellen Plakate der Aktion "Eins durch 7. Du zählst mit". Zur Foto-Galerie
Seit dem 8. Oktober zieren die Porträts sieben junger Gläubiger 640 Berliner Bushaltestellen. Mit einer großangelegten Plakataktion im Rahmen der Kampagne "Eins durch 7. Du zählst mit" werben religiöse Jugendgruppen unter der Schirmherrschaft von Innensenator Frank Henkel für den interreligiösen Dialog und gegenseitigen Respekt.

Offene Gesichter und bange Fragen: So präsentieren sich seit Montag sieben Jugendliche den Fahrgästen des Berliner Nahverkehrs. Sie sind Teil der stadtweiten Plakataktion im Rahmen der Kampagne „Eins durch 7. Du zählst mit“, mit der seit August für gesellschaftliche Verständigung geworben wird. Von großformatigen Postern blicken die jungen Erwachsenen ihren Betrachtern aufgeschlossen ins Gesicht – unter dem jeweiligen Foto fordert eine Frage zur Reflexion über die soziale Lage in der Hauptstadt auf.

Gesellschaftliche Fragestellungen

Mit der aktuellen Kampagne wollen die religiösen Projektgruppen JUMA („jung, muslimisch, aktiv“) und JUGA (jung, gläubig, aktiv“) in Zusammenarbeit mit dem Berliner Senat und dem freien Träger RAA (Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie) zu einem interreligiösen Dialog über gesellschaftliche Werte und das Zusammenleben in der Hauptstadt anregen. Die Plakate sind dabei Teil einer am 24. August am Brandenburger Tor gestarteten Aktion, in der junge Gläubige für gegenseitige Toleranz eintreten.

In welcher Gesellschaft wollen wir leben?

Im Rahmen ihrer Aktivitäten geht es den Initiatoren dabei nicht nur um die Aufmerksamkeit gläubiger BerlinerInnen – alle jungen HauptstädterInnen sollen angesprochen werden. In diesem Sinne sind auch die noch bis zum 21. Oktober präsentierten Plakate gestaltet: Der religiöse Hintergrund der Aktion wird in vielen Fällen erst auf den zweiten Blick deutlich.

Interreligiöser Dialog

Mit ihrer Frage „Kann ich etwas verändern?“ spricht die muslimische Schülerin Janine ihr Gegenüber dadurch ebenso an wie der jüdische Daniel mit seinem „Fühle ich mich sicher?“. Vier Religionen – Christentum, Judentum, Islam und Bahai – werden in der Plakataktion repräsentiert, doch die gestellten Fragen weisen weit über den rein religiösen Bezug hinaus. Unter den Schlagworten „Respekt“, „Verantwortung“, „Vergeben“, „Empathie“, „Offenheit“, „Gerechtigkeit“ und „Wissen“ lädt die Kampagne „Eins durch 7. Du zählst mit“ zu einer Diskussion über den gesellschaftlichen Wertekodex ein.

Im Rahmen der Aktion „Eins durch 7. Du zählst mit“ sind alle interessierten BerlinerInnen am 20. Oktober zur großen Code of Ethics-Konferenz und einem interreligiösen Poetry-Slam in die Urania in Schöneberg eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr. Weitere Infos: juga-projekt.de

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