Interview

10 ungewöhnliche Fragen an... Jonas von Kafvka

Kafvka aus Berlin machen Musik mit einer politischen Message. Sänger Jonas (2. v. r.) stellt sich unseren Fragen.
Kafvka aus Berlin machen Musik mit einer politischen Message. Sänger Jonas (2. v. r.) stellt sich unseren Fragen.
In der Kürze liegt die Würze: Wir stellen zehn ungewöhnliche Fragen an spannende Berliner Persönlichkeiten, die ganz tief blicken lassen. Diesmal antwortet Jonas, der Sänger der Band Kafvka.

Die Berliner Band Kafvka probt in Lichtenberg und verpackt in ihren Songs zwischen Punk und Rap bewusst Statements zu dem, was um uns herum passiert: Alle hassen Nazis ist längst fester Bestandteil vieler Veranstaltungen gegen Rechts, Hallo Welt entstand für die FridaysForFuture-Demos. Im neuen Album Fick die Welt und auf der gleichnamigen Tour geht es nicht weniger zur Sache. Vor allem Sänger Jonas engagiert sich auch privat; die Gründung der politischen Movements Zusammenleben Willkommen, Seebrücke und Pfandgeben.de geht unter anderem auf seine Kappe. Ihm stellen wir unsere zehn Fragen:

Dein Leben in drei Hashtags? #besteleben #machichdaseigentlichrichtig #LeaveNoOneBehind

Was würdest du deinem 18-jährigen Ich sagen? Check your privileges! Aber sonst weiter so – wird immer besser …

Was fehlt dir in Berlin? Bezahlbarer Wohnraum & das Meer.

Welche Superpower hättest du gerne? Welt retten.

Was würdest du gern abschaffen oder verbieten? Jegliche Diskriminierung. Reiche Menschen. Kapitalismus in seiner jetzigen Form.

Wo war deine erste Berliner Wohnung und warum? WG-Zimmer in Schöneberg, Gotestraße bei meinem Onkel. Er kam grade nach zehn Jahren aus London zurück nach Berlin, ich kam aus der Kleinstadt mit nichts als Rechner und Matratze zum Studium. Passte gut für drei Monate.

Was sollten Menschen, die noch nie in Berlin waren, unbedingt wissen? Leise sprechen in der Berghain-Schlange.

Welcher Ort in Berlin verdient definitiv mehr Fame? Berlin-Wedding, viel geil. Aber vielleicht auch besser ohne mehr Fame.

Was ist für dich typisch Berlin? Niemals zu denken: „Na, das ist aber typisch Berlin“

Wo willst du alt werden? Berlin or die tryin‘.

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