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Top 10: Italiener in Berlin

Top 10: Italiener in Berlin
Die italienische Küche ist ein Seelentröster im Winter und ein leichter Genuss im Sommer.
Ob Groß, ob Klein: Pizza und Pasta darf es ständig sein. Keine Küche eint verschiedene Nationen und Menschen jedes Alters so sehr wie die italienische. Doch nicht wirklich jedes italienische Restaurant ist einen Besuch wert. Wir helfen dir durch das kulinarische Labirinto in Berlin mit unseren Favoriten:

Lavanderia Vecchia (Neukölln)

Kann man zu den besten Italienern der Stadt zählen, wenn man gar nicht aus Italien kommt? Renate und Andreas Hoffmann haben es geschafft. Sie lieben das Land mit all seinen kulinarischen Vorzügen so sehr, dass sie in Berlin einen Ort schaffen wollten, der mehr zu bieten hat als leckere Antipasti, Pasta und Dolci. Das ist gelungen: Die Lavanderia Vecchia (in einer ehemaligen Wäscherei) bietet ländliche Küche, die tatsächlich durch ihre Einfachheit besticht. Mittags kann man sich ab 6 Euro bestens bewirten lassen, abends geht es etwas opulenter zu mit einem Menü für 65 Euro inklusive Wasser, Wein oder Bier. Jeden letzten Mittwoch im Monat gibt es hier ein Mittagessen für Berlinpass-Inhaber umsonst.
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Bellucci (Wilmersdorf)

Im Bellucci fühlt man sich gleich willkommen. Das liegt an der gemütlichen, aber durchaus stylishen Atmosphäre, dem Stimmengewirr unzähliger Stammgäste (zu denen man schon nach dem ersten Besuch zählen möchte) und natürlich Adriano Hess, dem herzlichen Betreiber des Spitzenlokals. Die Karte hält für Gaumenfreuden alles bereit: köstliche Pasta-Variationen, Carne und Pesce, vegetarische Highlights und eine preisgekrönte Pizza. Und obwohl es hier nicht an Trüffel mangelt und etliche Promis das Bellucci besuchen, ist das italienische Restaurant keineswegs elitär: Nur reservieren sollte man rechtzeitig. Der gute Ruf freut Adriano Hess, überzeugen will er aber durch erstklassige Qualität und das jeden Abend aufs Neue …
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To The Bone (Mitte)

Bis auf die Knochen geht hier die Liebe zum Fleisch, die wir hier nur allzu gern teilen. Natürlich kannst du auch Off-the-Bone-Stücke wählen und trotzdem in den Genuss der modern interpretierten Traditionsgerichte Norditaliens kommen. Vom frischen Filet über Rindertatar bis zum 28 Tage am Knochen gereiften Bistecca Fassone weckt die Küche unter der Regentschaft von Matthew Davies wahre Fleischeslust. Sensationell und jede Bestellung wert sind auch die Pasta-Varianten mit Butternut-Kürbis oder Muscheln. Zum Abschluss noch ein Panna Cotta oder ein Tiramisu, fertig ist der perfekte Ausflug nach Italien.
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Lagalante Ristorante (Schöneberg)

Antonio Lagalante lernte das Kochen schon in seiner süditalienischen Kinderstube. Als Sohn von echten Bauern half er seinen Eltern auf den Feldern und verarbeitete die Früchte der Natur in apulische Traditionsgerichte. So liebt er es bis heute, alte Rezepte zu perfektionieren, Regeln zu brechen und neue aufzustellen. Verfeinert hat er seine Künste am Herd in der Toskana und der Emiglia Romagna, dann trieb es ihn weiter nach London, Thailand und Neuseeland. Welch ein Glück, dass es ihn nun nach Schöneberg verschlagen hat, wo wir nun jeden Monat kulinarisch in eine andere Provinz Italiens reisen können. Mit dabei sind immer frische Pasta, ungewöhnliche Secondi und appetitmachende Antipasti.
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La Bolognina (Neukölln)

Dieser kleine Italiener gilt immer noch als günstiger Geheimtipp. Versteckt hinterm Rathaus Neukölln bekommst du hier abends fantastische, selbst gemachte Pasta. Tagliatelle, Strozzapreti oder Ravioli kannst du auch frisch vom Tresen mit nach Hause nehmen, dann verpasst du aber die heimelige Atmo im Gastraum. Hier mischt die Mannschaft von Luca Spinogatti deine Nudeln zum Beispiel mit Pesto, Salbeibutter oder Sardellensauce. Außerdem unbedingt probieren solltest du die gefüllten Fladenbrote, Piadina genannt. Die sind wirklich molto bene, genauso wie der Wein und das Olivenöl, die direkt von Top-Produzenten aus den Abruzzen importiert werden.
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Al Contadino Sotto Le Stelle (Mitte)

Dass das Al Contadino zu den besten Restaurants in Mitte gehört, ist leider nur allzu bekannt. Brad Pitt, Quentin Tarantino, Penélope Cruz und Co brauchen nicht anstehen, um in den Genuss der süditalienischen Spezialitäten zu gelangen. Normalsterbliche sollten in jedem Fall reservieren. Dafür wird man aber von den Kellnern mit einer solchen Zuvorkommenheit bedient, dass man sich schon bald wie ein Hollywoodstar fühlt. Auch die Küche macht den Abend hier unvergesslich: Hausgemachte Pasta wie die Ravioli mit Zackenbarsch, klassische Hauptgänge wie gegrillter Oktopus oder Kalbshaxe und herausragende Weine… Da viel Wert auf saisonale Produkte gelegt wird, wechselt die Karte entsprechend.
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Ein Beitrag geteilt von 🍦 (@_maithi) am Jun 16, 2018 um 8:25 PDT

Maselli Ristorante (Kreuzberg)

Obwohl in der Nostitzstraße die Laufkundschaft fehlt, geht hier ohne Reservierung nichts. Der Laden ist seit sieben Jahren eine kleine, feine Institution im Bergmann-Kiez. Pizza bekommst du im Maselli nicht, dafür alles andere, was als ausgesprochen gute Küche Apuliens gilt. Die wechselnde Karte findest du auf der Tafel an der Wand. DER Klassiker, weil ein kulinarisches Gedicht und Gott sei Dank immer zu haben, ist Pulpo mit Kaffee auf Kartoffelcreme.
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Osteria Ribaltone (Schöneberg)

Die Qualität in der Osteria ist seit einer Ewigkeit zuverlässig traumhaft, aber das einst verborgene Paradies am Viktoria-Luise-Platz gehört längst offiziell zu den besten Italienern der Stadt. Der krude Style mit ungewöhnlichen Accessoires sorgt für schönste Gemütlichkeit, die authentische Speisenauswahl ist beständig traditionell und die Stimmung allzeit gelassen. Auch der Olivengruß aus der Küche kommt unverändert. Wer auf modernes Superfood steht oder meint, man müsse die Klassiker immer wieder neu interpretieren, der darf getrost wegbleiben. Umso mehr Chancen haben wir, einen Tisch für uns allein zu bekommen.
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Mine & Wine (Charlottenburg)

Aram Mnatsakanov gilt als Russlands Jamie Oliver, seine Restaurants in Moskau und Sankt Petersburg sind Hotspots, die auch deutsche Prominente zu schätzen wissen. Nun hat er mit dem Mine in Charlottenburg kulinarisch Fuß gefasst und uns seinen begabten Nachwuchs als Koch dagelassen. Gelernt hat Mikhail Mnatsakanov, der schon seine Jugend in Berlin verbrachte, das Kochen unter anderem bei Parioli-(heute La Banca)-Küchenchef Jörg Behrend, um seine Künste in Frankreich, der Toskana und Island zu verfeinern. So mixt er die Kulturen mit italienischer Traditionsküche wie beim Seebarsch mit Beurre Blanc und rotem Kaviar oder setzt auf Klassiker wie die Tagliatelle mit zwölf Stunden lang gegartem Kaninchenragout.
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Pappa e Ciccia (Prenzlauer Berg)

Nur beste italienische sowie regionale Produkte kommen in dem Eckrestaurant auf die Teller. Und das Schöne: Alles ist bio. Das schmeckt dem Kiez seit 2006. Frischen Wind bringt jetzt Küchenchef Sebastian Leyer rein. Zuvor als Sous Chef im Pauly Saal interpretiert er die italienischen Klassiker noch moderner. Ein bisschen Säure hier, schonende Kochtechniken da. Herauskommen Gerichte wie Oktopus mit Rucola, Granatapfel und Nuss oder geräucherter Büffelmozzarella mit Zucchini, Chili und Oliven. Die Tagliatelle mit Ragù alla Bolognese findest du aber natürlich auch noch auf der Karte, genauso wie im hauseigenen Kochbuch, das zum zehnjährigen Jubiläum rauskam.
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