Top-Liste

Top 10: Die besten Italiener der Stadt

Top 10: Die besten Italiener der Stadt
Pasta geht immer, aber wie sensationell die schmecken kann, erfährst du erst bei den besten Italienern der Hauptstadt!
Ob Groß, ob Klein: Pizza und Pasta darf es ständig sein. Keine Küche eint verschiedene Nationen und Menschen jedes Alters so sehr wie die italienische. Doch nicht wirklich jedes italienische Restaurant ist einen Besuch wert. Wir helfen dir durch das kulinarische Labirinto in Berlin mit unseren Favoriten:

L’Olivo (Charlottenburg)

Beginnen wir unsere Top-Liste mit einem puren Klassiker: Das L’Olivo ist ein wirklich kleines Restaurant in Charlottenburg, das auf jeglichen Deko-Schnickschnack verzichtet und ganz auf die Überzeugungskraft der ursprünglichen toskanischen Küche setzt. Und das ist ganz in unserem Sinne! Die familiäre Herzlichkeit, die selbstgemachte Pasta und die knusprigen Pizzen beglücken nachhaltig. Wie es sich für einen echten Geheimtipp gehört, hat das L’Olivo keinen großen Internetauftritt, sondern nur eine Telefonnummer, die man unbedingt wählen sollte, um einen Tisch zu ergattern. Wie gesagt: Es ist ein kleines, aber sehr feines Familienrestaurant.
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Lavanderia Vecchia (Neukölln)

Diese Gastronomen haben sicher eine weiße Weste, wenn wir mal mit einem schlechten Witz zu einem der originellsten Italiener der Stadt wechseln dürfen… nur dass diese Gastronomen gar keine Italiener sind. Renate und Andreas Hoffmann lieben aber das Land mit all seinen kulinarischen Vorzügen so sehr, dass sie einen Ort schaffen wollten, der mehr zu bieten hat als leckere Antipasti, Pasta und Dolci. Das ist gelungen: Die Lavanderia Vecchia ist in einer ehemaligen Wäscherei beheimatet. Kleine und große Details verweisen auf diese Vorgeschichte. Die ländliche Küche besticht durch ihre Einfachheit. Mittags kann man sich ab 6 Euro bestens bewirten lassen, abends geht es etwas opulenter zu mit einem Menü für 60 Euro inklusive Wasser, Wein oder Bier. Verschieden Vorspeisen, diverse Pasta und Risotti, eine fulminante Hauptspeise (vegetarisch auf Vorbestellung) und ein köstliches Dessert sind ebenfalls im Preis enthalten. Dekadent? Mitnichten. Jeden letzten Mittwoch im Monat gibt es hier ein Mittagessen für Berlinpass-Inhaber umsonst.
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Osteria Maria (Steglitz)

Willkommen bei Familie Sinnig! Wer den Weg in das italienische Idyll in Steglitz gefunden hat, will hier nicht mehr weg. Statt auf modernes Understatement setzt man in der Osteria auf urige Gemütlichkeit, und fernab von irgendwelchen Moden geht es in der Küche ganz traditionell und kalorienreich zu. Jeder Abend wird so zu einem besonderen Fest. Das liegt vielleicht daran, dass die Zutaten tatsächlich frisch aus Italien importiert werden, dass der familiäre Charakter in allen Details ausgelebt wird, dass nur fünfgängige Menüs (67 Euro) serviert werden oder das wunderbare Lokal nur am Wochenende geöffnet ist. Zwischen Schinken und Wein, selbstgemachter Trüffelbutter, Fischcouscous, Tagliatelle Ragu und zartem Kalbsrücken vergeht der Abend wie im Flug.  Reservierungen sollte man zeitig machen, denn die Osteria erfreut sich großer Beliebtheit. Das Menü wechselt monatlich. Ein absoluter Höhepunkt ist das jährliche Sommerfest: An langen Tischen speist die weiß gekleidete Gästeschar den ganzen Tag auf der Piazza… äh, Leydenallee.
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To The Bone (Mitte)

Bis auf die Knochen geht hier die Liebe zum Fleisch, die wir hier nur allzu gern teilen. Natürlich kannst du auch Off-the-Bone-Stücke wählen und trotzdem in den Genuss der modern interpretierten Traditionsgerichte Norditaliens gelangen. Vom frischen Filet (14,50 Euro) über Rindertatar (14 Euro) bis zum 28 Tage am Knochen gereiften Bistecca Fassone weckt die Küche unter der Regentschaft von Matthew Davies wahre Fleischeslust. Sensationell und jede Bestellung wert sind auch die Pasta-Varianten mit Wildschweinragout oder Gorgonzola-Füllung (ab 14 Euro). Ja, auch Vegetarier müssen nicht draußen bleiben und werden im To The Bone mit köstlichen Zucchiniblüten empfangen. Brauchst du noch ein letztes Argument, um dich in die Torstraße aufzumachen? Wir sagen nur zwei Worte: dekonstruiertes Tiramisu. Hmmmmmm.
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Lagalante Ristorante (Schöneberg)

Antonio Lagalante lernte das Kochen schon in seiner guten süditalienischen Kinderstube. Als Sohn von echten Bauern half er seinen Eltern auf den Feldern und verarbeitete die Früchte der Natur in apulische Traditionsgerichte. So liebt er es bis heute, alte Rezepte zu perfektionieren, Regeln zu brechen und neue aufzustellen. Verfeinert hat er seine Künste am Herd in der Toskana und der Emiglia Romagna, dann trieb es ihn weiter nach London, Thailand und Neuseeland. Welch ein Glück, dass es ihn nun nach Schöneberg verschlagen hat, wo wir nun jeden Monat kulinarisch in eine andere Provinz Italiens reisen können. Mit dabei sind immer frische Pasta (ab 11,50 Euro), ungewöhnliche Secondi (ab 13 Euro) und appetitmachende Antipasti (ab 8,50 Euro). Mal sind es gefüllte Rinderröllchen mit Grana Padano, die uns zu Tränen rühren, mal ist es ein herzhaftes Lamm-Duett im trüben Januar, das uns das Himmelsgrau vergessen lässt. Wer hier essen darf, braucht keine andere Glücksformel mehr!
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Al Contadino Sotto Le Stelle (Mitte)

Das Al Contadino gehört zu den besten Restaurants in Mitte und das ist leider nur allzu bekannt. Brad Pitt, Quentin Tarantino, Penélope Cruz und Co brauchen nicht anstehen, um in den Genuss süditalienischer Spezialitäten zu gelangen. Normalsterbliche sollten von spontanen Besuchen absehen und in jedem Fall reservieren. Dafür wird man aber von den Kellnern mit einer solchen Zuvorkommenheit bedient, dass man sich schon bald wie ein Hollywoodstar fühlt. Auch die Küche macht den Abend hier unvergesslich: Hausgemachte Pasta wie Basilikum Tagliatelle mit Meeresfrüchten oder Cannelloni mit Auberginen, Ricotta und Salami, klassische Hauptgänge wie gegrillter Oktopus, Kalbshaxe oder Doradenfilet und herausragende Weine bringen jeden ins Schwärmen. Da viel Wert auf saisonale Produkte gelegt wird, wechselt die Karte entsprechend. Die Top-Qualität bleibt.
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Cenacolo (Prenzlauer Berg)

Moderate Preise im Kollwitzkiez und trotzdem toll? Klingt wie ein modernes Berlin-Märchen, ist aber im Cenacolo selbstverständlich. Das wissen die Hauptstädter mit einem Faible für die italienische Küche natürlich auch, so dass das Restaurant stets bestens besucht ist. Seit sich das Cenacolo auch noch als Vegetarier-freundlich bezeichnet, ist ohne Reservierung am Wochenende kaum noch ein Platz zu bekommen. Die hervorragende Pizza (ab 8 Euro) wird vor aller Augen zubereitet und in den Steinofen geschoben. Aber auch die hausgemachte Pasta (ab 9,50 Euro) in allen Variationen ist immer und immer wieder eine Bestellung wert: mit Garnelen, mit Spinat, Filetspitzen oder Lachs. Das Cenacolo ist also der Prenzlauer-Berg-Italiener, den man sich leisten kann und sollte.
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Osteria Ribaltone (Schöneberg)

Früher war alles besser… nein, die Qualität in der Osteria ist noch immer traumhaft, aber das einst verborgene Paradies am Viktoria-Luise-Platz gehört längst offiziell zu den besten Italienern der Stadt. Wenn man einen Platz ergattert hat, ist aber alles beim Alten: Der krude Style mit ungewöhnlichen Accessoires sorgt für schönste Gemütlichkeit, die authentische Speisenauswahl bleibt beständig traditionell und die Stimmung ist allzeit gelassen. Auch der Olivengruß aus der Küche kommt unverändert. Wer auf modernes Superfood steht oder meint, man müsse die Klassiker immer wieder neu interpretieren, der darf getrost wegbleiben. Umso mehr Chancen haben wir, einen Tisch für uns allein zu bekommen.
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Mine & Wine (Charlottenburg)

Aram Mnatsakanov sagt dir nichts? Deswegen bekam der Großgastronom den Titel Russlands Jamie Oliver, damit sich außerhalb der GUS die Fragezeichen in Ausrufezeichen verwandeln. Seine Restaurants in Moskau und Sankt Petersburg sind Hotspots, die auch deutsche Prominente, darunter Gerhard Schröder, zu schätzen wissen. Nun hat er mit dem Mine in Charlottenburg kulinarisch Fuß gefasst und uns seinen begabten Nachwuchs Mikhail dagelassen. Der weiß aus regionalen Produkten das Beste herauszukochen und mit Gastfreundschaft gegen alle dekadenten Russen-Klischees anzugehen. Gelernt hat Mikhail Mnatsakanov, der schon seine Jugend in Berlin verbrachte, das Kochen unter anderem dank Parioli-(heute La Banca)-Küchenchef Jörg Behrend. Verfeinert hat Mikhail seine Künste in Frankreich, der Toskana und Island. So mixt er die Kulturen mit italienischer Traditionsküche wie beim Seebarsch mit Beurre Blanc und rotem Kaviar (29 Euro) oder setzt auf Klassiker wie die Tagliatelle mit zwölf Stunden lang gegartem Kaninchenragout (15 Euro). Zum Konzept gehört auch die Aperitif-Bar Wine, die das Warten auf einen freien Tisch zum geselligen Vergnügen macht.
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Ein Beitrag geteilt von NORR11 (@norr11) am Apr 5, 2017 um 4:09 PDT

Prometeo (Schöneberg)

Pizza gibt es in Berlin so viel wie in Neapel, aber nur wenige schaffen es, die geschmackvolle Qualität des italienischen Originals in die Hauptstadt zu übertragen wie das Prometeo. Ob das an dem Ofen liegt, der in Neapel aus Vulkanasche gefertigt wurde, am hausgemachten Sugo oder an den Zutaten, die aus Italien geliefert werden? Das Geheimnis des Erfolgs wollen wir als solches belassen, wenn nur die Pizza im Promoteo bleibt wie sie ist. Lass deinen Gaumen entscheiden, welche Pizza zu deinem persönlichen Favoriten wird, aber wir schwören auf die Varianten der Calzone…
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Prometeo, Goebenstraße 3, 10783 Berlin

Telefon 030 23638837

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