Hauptstadt-Manufaktur

"Sweet Surprise": Fruchtmus made in Berlin

Bei der Jamalade ist eigentlich alles ganz einfach ...
Dass zwei Jungs in der Küche durchaus etwas zustande bringen können, beweisen seit 2008 Dilim und Ritchie. In monatelanger "Herdarbeit" haben die beiden ihren Fruchtaufstrich Jamalade kreiert. Heute gehört ihre kleine Manufaktur zum festen Inventar feiner Lebensmittelgeschäfte in ganz Deutschland.

Wer denkt, mit 50 Prozent Fruchtanteil läge eine Marmelade schon ganz weit vorne, liegt ganz falsch – auch 60 oder 70 Prozent können noch getoppt werden. Das Fruchtmus Jamalade besteht zu 75 Prozent aus leckeren Früchten, die übrigen Zutaten sind Roh-Rohrzucker, Vanille und ein Hauch Zimt. Mit dieser einfachen und natürlichen Rezeptur liegt Jamalade im Trend. Und noch ein letztes Argument müssen wir für das Berliner Manufakturprodukt ins Feld führen: Weil die Jamalade mit ihrem hohen Fruchtanteil verhältnismäßig gesund ist, eignet sie sich laut ihrer beiden „Erfinder“ nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch zum Dippen, als Beilage zu Grießbrei oder Milchreis, als Topping für Quark oder sogar zum Löffeln.

In vier Sorten – Erdbeere, Erdbeere Himbeere, Himbeere und Aprikose – gibt es das Ganze. Das Angebot von Jamalade ist also übersichtlich. Aber auch relativ teuer. 3,50 Euro muss man für ein 210-Gramm-Glas bezahlen. Wer so viel Geld für ein besonderes Produkt aus Berlin ausgeben kann und möchte, dem steht nicht nur ein eigener Onlineshop zur Verfügung. Auch in allen Kochhaus-Filialen, der Eisdiele Sweet 2 Go am Ludwigkirchplatz und anderen Feinkostgeschäften in ganz Deutschland  ist der Fruchtaufstrich von Fabian Ritchie Vogel und Dilim Onyia mittlerweile erhältlich.

Studentisches Liebesgeschenk

Erfunden haben die zwei ihr Produkt in ihrer Studentenzeit am heimischen Herd. Und zwar kurz vor dem Valentinstag 2008. Damals waren Dilim und Ritchie auf der Suche nach einem ganz besonderes individuellen Geschenk für ihre Freundinnen, dabei entstand die Idee, einfach mal einen Fruchtaufstrich selbst einzukochen und hübsch zu verpacken. Nach vielen Testläufen wurde schließlich Jamalade geboren und schnell musste man für die Produktion den heimischen Herd verlassen und nachts in der Cateringküche eines Freundes herumwerkeln.

Heute läuft das Ganze natürlich etwas professioneller ab. Doch noch immer überwachen die Berliner Jungs die Herstellung ihrer Fruchtkonfitüre persönlich. „Mit Jamalade „Sweet Surprise“ wollen wir all denjenigen, die es satt haben, in einer reizüberfluteten Welt zu leben, in der uns industriell angefertigte Massenwaren überschwemmen, mit etwas Besonderem erfreuen“, so die Macher. Hört sich gut an und schmeckt auch gut.

Ein werbewirksames Video zum Schmunzeln haben sich Dilim und Ritchie auch noch ausgedacht. Das wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten:

"Sweet Surprise": Fruchtmus made in Berlin, Berliner Straße 143, 10715 Berlin
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