Tsukushiya

Neu in Kreuzberg: Ein japanisches Deli ohne Sushi

Neu in Kreuzberg: Ein japanisches Deli ohne Sushi
Eine Bilderbuch-Bentobox aus dem Tsukushiya in Kreuzberg mit in Teriyaki mariniertem Lachs und japanischem Kartoffelsalat. Oishii!
Japanische Küche ist leicht, gesund und schwer angesagt. Da kommt das neue Deli in der Dresdner Straße wie gerufen. Chef Niels Achtermann serviert Köstlichkeiten wie Okonomiyaki und Bentoboxen. Nur Sushi bestellst du hier vergeblich …

Zwischen blühenden Pflaumenbäumen, dem Fudschijama und goldenen Origamikranichen fühlst du dich fast wie in Japan – schätze ich. Denn dort war ich nie. Dafür Chef Niels Achtermann. Der gelernte Webdesigner ist großer Nipponfan und hat sich in die Location in Kreuzberg sofort verliebt. „Sogar der Boden, der als Unikat extra für das türkische Café angefertigt wurde, das hier vorher drin war, passt perfekt“, sagt er. Bis auf ihn besteht das Team um Köchin Kazuko Yokoya komplett aus Japanern, die „Tsukushiya“ (übersetzt: ein Ort, der Menschen dient) wirklich leben. So freundlich, höflich, fast devot treten sie auf.

Mittags bestellst du ganz Japan-typisch deine Bentobox für 8,50 Euro im Menü. Dann kommt der bunte Mix wahlweise mit Tofu, Fisch oder Fleisch in die Box – Misosuppe und Tee inklusive. Nachmittags probierst du dich durch diverse Asia-Tapas wie Onigiris. Und abends darfst du dir auf keinen Fall die Okonomiyakis (7 bis 8 Euro) entgehen lassen. Das ist eine Art herzhafter Pfannkuchen mit einer Basis aus Chinakohl, Ingwer, Mehl und vielem mehr. Den toppen zwei Saucen und Bonitoflocken. Letzteres ist getrockneter Thunfisch, der hauchdünn gehobelt wird und durch die Wärme des Okonomiyakes anfängt zu tanzen. Klingt schräg? Sieht toll aus! Und schmeckt in der klassischen Variante mit Schweinebauch ganz fantastisch. Oder wie die Japaner sagen: „Oishii“, was übersetzt lecker bedeutet.

 

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Auch echt „oishii“ finden wir im Tsukushiya die Getränkeauswahl. Klassisch gehört ein asiatisches Bier zum Essen (hier Asahi, Kirin oder Ichiban) oder eine von sechs Sake-Sorten. Aber auch ohne Promille bleibt es spannend. Oder hast du schon mal grünen Tee mit geröstetem Reis (Genmaicha) oder schwarzen Sojabohnen-Tee (Kuromama-cha) getrunken? Voll verspielt wird’s mit der Brause Ramuna (2,70 Euro). Oder du nimmst eine Matcha-Limo.

Apropos Matcha. Sämtliche Desserts sind hier mit dem exklusiven Tee verfeinert. Kekse, Cheesecake und Cremes leuchten also alle grün. Dafür legt man dem Kätzchen gern etwas mehr Trinkgeld vor’s Pfötchen. Du verstehst Bahnhof? Dann fahr am besten mal selbst nach Kreuzberg und hol dir eine Extraportion Japan ab.

Tsukushiya, Dresdener Straße 16, 10999 Berlin

Telefon 030 23929222

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Montag bis Samstag von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr

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