Alte Schönhauser Straße

Neu in Mitte: Japanische Küche und Drinks im Jabe

Neu in Mitte: Japanische Küche und Drinks im Jabe
Bei Jabe gibt es Hauptgerichte wie Bowls und Sashimi oder kleine "Titbits" zum Teilen.
Noch ein Japaner? Ja! Aber hier in Mitte stehen ausnahmsweise mal nicht Ramen, sondern verschiedene kleinere Gerichte und Bowls sowie Udon in dem schicken Restaurant im Fokus. Schließlich hat die japanische Küche noch mehr als nur Ramen zu bieten.

Die Alte Schönhauser Straße ist bekannt für ihre kulinarischen Konzepte. Nun hat der Berliner Duc Nguyen, der unter anderem auch das Sons of Mana, Maison Han und Udon Gyoza betreibt, was Neues eröffnet. Jabe – das steht für Japan in Berlin. Und genau darum geht es in dem schlicht, aber sehr durchdacht designten Restaurant. Schon beim Eintreten fühlt man sich nach Japan versetzt, wenn man erst mal leicht gebeugt den Vorhang, im Japanischen „Noren“, beiseite schieben muss. Die Schuhe dürfen aber anbehalten werden, wie das so bei mittlerweile vielen Restaurants auch in Japan üblich ist. Das dunkle Interieur hat der japanische Designer Shun Kawakami umgesetzt, der hier zudem einen Schwerpunkt auf ein innovatives und flexibles Lichtkonzept gelegt hat. Im Mittelpunkt stehen jedoch die Bar und die Küche. Schließlich geht es genau darum.

Der Service ist sehr freundlich. Fast das gesamte Team ist frisch aus Japan eingeflogen und hat hier eine neue Heimat gefunden. Sprachprobleme gibt es aber so gut wie keine. Man kann sich gut verständigen. Auf der Karte stehen einige bekannte Gerichte sowie Neues, das einige Berliner sicher noch nicht kennen. Was auffällt: Ramen sucht man hier vergeblich. Und das ist auch gut so. Ausreichend Ramen-Konzepte gibt es doch bereits. Natürlich fehlen aber Nudelsuppen dann doch nicht und so werden hier immerhin Udon (ab 8,20 Euro) serviert. Andere größere Gerichte sind die verschiedenen Bowls und auch Sashimi. Kleinere Speisen bzw. Speisen zum Teilen stehen unter der Rubrik „Titbits“. Weitere Besonderheit sind die Kushi Yaki-Gerichte, die es ab 3,90 Euro gibt. Das sind Fisch, Fleisch und Gemüse, die auf Spieße gesteckt, mariniert und dann gegrillt werden. Dazu gibt es die in Japan sehr beliebten Highballs oder auch Bier.

 

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A post shared by JABE — Japan in Berlin (@jabe.restaurant) on Sep 27, 2019 at 5:33am PDT

Japanische Trinkkultur und Köstlichkeiten genießen

Wir waren bereits einige Male zum Abend und einmal zum Lunch im Jabe. Die komplette Karte haben wir jedoch noch nicht geschafft. Sehr überzeugend sind die verschiedenen Titbits wie Karaage, Kinu Tofu oder auch Tomorokoshi. Ersteres ist die japanische Variante von frittiertem Hühnchen, Letzteres sind köstlich gegrillte Maiskolben. Besonders gut sind die verschiedenen Saucen und Marinaden. Jabe-Chefkoch Shinji Ikeda versteht sein Handwerk. Und weil eben in Japan gerne zum Essen getrunken und zum Trinken gegessen wird, gibt es hier die angesprochenen Highballs – Longdrinks mit Whisky, Gin oder auch dem japanischen Pflaumenwein Umeshu – und auch das typisch japanische Getränk Calpico. Ein Japaner ohne Calpico wäre kein richtiger Japaner. Wem das alles noch nicht reicht, der kann hier auch Sake bestellen. Einzig die Weinkarte ist überschaubar, aber darum geht es schließlich auch nicht. Egal ob Lunch oder Dinner, Speisen oder Getränke – die Qualität stimmt einfach.

Jabe Dine & Bar, Alte Schönhauser Str. 7, 10119 Berlin

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Täglich von 11:30 bis 16:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr

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