Ausstellung im Finnland-Institut

Zeitgenössische Kunst aus dem hohen Norden

Zeitgenössische Kunst aus dem hohen Norden
Auch Jenni Tieahos "Schneefohlen" sind bis Mitte Mai im Finnland-Institut zu bestaunen.
Wer sich ein Bild von Finnlands junger Kunstszene machen möchte, ist vom 10. April bis zum 15. Mai im Finnland-Institut in Mitte genau richtig. Im Rahmen der Ausstellung "Skulptur, heute!" wird zeitgenössische Bildhauerkunst aus dem nordeuropäischen Land präsentiert.

15 Werke junger Künstler wurden vom 1910 gegründeten Finnischen Bildhauerverband für die Ausstellung in Berlin ausgewählt. Die Werke zeichnen sich vor allem durch einen mutigen Materialeinsatz und viel Freude am Einsatz unkonventioneller Techniken aus. So haben etwa die Bildhauer Andy Best und Merja Puustinen einen „Leeren Magen“ in Form einer überdimensionalen Hüpfburg inszeniert.

Der ebenfalls vertretene Künstler Kalle Mustonen greift hingegen zum klassischeren Material Holz – erschafft daraus jedoch ganz ungewöhnliche Motive. In der Ausstellung im Finnland-Institut ist sein Werk „The Structure of the Mind“ zu sehen. Auch Geräusche, Farben und Bewegungen spielen in der aktuellen Schau eine herausragende Rolle. Wer beispielsweise davon überzeugt ist, eine Videoinstallation habe in einer Skulpturenausstellung nichts verloren, kann sich in der Georgenstraße vom Gegenteil überzeugen lassen.

Die Ausstellung im Finnland-Institut ist vom 10.4. bis zum 15.5. montags von 10 bis 17 Uhr, dienstags bis donnerstags von 11 bis 19 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Weitere Infos unter finnland-institut.de.

 

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Finnland-Institut, Georgenstraße 24, 10117 Berlin

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