Berlin, Charlottenburg, Westend
Comedian zu Gast im Theater Wühlmäuse

Fünf Fragen an Florian Schroeder

Fünf Fragen an Florian Schroeder
Florian Schroeder ist seit sieben Jahren Berliner.
Theodor-Heuss-Platz – Er ist die humorvolle Stimme seiner Generation und seit mittlerweile sieben Jahren Berliner. Wir haben Florian Schroeder nach seinem Verhältnis zur Hauptstadt und dem Heimspiel im Theater Die Wühlmäuse gefragt.

Sein Programm bezeichnet Schroeder als „eine Mischung aus Kabarett und Comedy“, einen „Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Jung und Alt“. Seit 2012 ist er unter dem Titel „Offen für alles und nicht ganz dicht“ auf Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Auch von zahlreichen Auftritten im Fernsehen dürfte der Comedian bekannt sein.

QIEZ: Sie stehen am Wochenende im Berliner Kabarett-Theater Die Wühlmäuse auf der Bühne. Ist das eine Art Heimspiel für Sie?
F.S.: „Absolut. Die Wühlmäuse sind zu meiner Heimatbühne geworden. Da habe ich mich hochgearbeitet vom ganz kleinen Licht zum kleinen Licht.“

Ändert sich die Herangehensweise, wenn Sie ‚zu Hause‘ auftreten?
„Manchmal baue ich ein paar Berlin-Spezifitäten ein, aber eigentlich ist es ein ganz normaler Abend.“

Seit wann leben Sie in Berlin und in welcher Gegend?
„Ich bin vor sieben Jahren da hingezogen, wo alle hinziehen, die aus der Provinz kommen und dorthin möchten, wo es cool ist – nach Prenzhainer Mitteberg.“

Wie gefällt es Ihnen dort – was finden Sie schön, was würden Sie ändern wollen?
„Ich würde keine Autos anzünden, sondern zu teure Kinderwagen. Aber ohne Kinder drin, wohlgemerkt. Die können ja nichts für ihre anstrengenden Eltern. Ansonsten möchte ich in einer Gegend wohnen, die nicht zu homogen, gentrifiziert und platt gebügelt ist. Wo es noch Brüche und Wunden gibt – das macht Berlin aus.“

An welche Orte in Berlin zieht es Sie denn immer wieder?
„Ich mag das Restaurant Goldener Hahn in Kreuzberg, das ist ein wunderbarer Italiener. Oder Chez Maurice in Prenzlauer Berg. Ich habe gehört, das ist auch das Lieblingsrestaurant der Kanzlerin – ich gehe trotzdem hin. Den Boxhagener Platz mag ich wegen seiner Atmosphäre und zum Blockhaus Nikolskoe kann man einen tollen Wochenendausflug machen. Neben dem Wintergarten Varieté gibt es eine wunderschöne Bar, die ich sehr mag, die Victoria Bar. Etwas ranzig, mit tollen Kellnern. Das ist ein Laden, in den man geht, bevor man im Kumpelnest abstürzt. Er erinnert mich an das Edward Hopper-Gemälde ‚Nighthawks‘.“

Florian Schroeder ist am Sonntag, 1. September um 20 Uhr mit seinem Soloprogramm „Offen für alles und nicht ganz dicht“ zu Gast im Theater Die Wühlmäuse am Theodor-Heuss-Platz. Einen Tag später moderiert er an selber Stelle den Comedy-Abend „7 auf einen Streich“. Weitere Informationen und Karten gibt es auf der Homepage der Wühlmäuse.

 

Lesen Sie mehr:

Die Wühlmäuse, Pommernallee 2-4, 14052 Berlin

Die Wühlmäuse

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