Interview

Moderne Kampfsportschule

Inhaber Mecit Sizmaz von der Kampfsportschule "Sensei Kampfsport".
Inhaber Mecit Sizmaz von der Kampfsportschule "Sensei Kampfsport".
Wittenau - Bei "Sensei Kampfsport" wird den Kunden die Freude am Sport und an der Bewegung vermittelt. Kickboxen und Ausdauertraining stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Selbstverteidigungskurse für Kinder und Jugendliche. Inhaber Mecit Sizmaz berichtet über seine Begeisterung am Kampfsport und die Werte seines Studios.

Hier ist es aber hell und freundlich. Herr Sizmaz, eine Kampfsportschule hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt…

M.S.: „Im Keller vom dritten Hinterhof, dunkel und mit Schweißgeruch? Von solchem Ambiente sind wir allerdings weit entfernt! In unseren neuen Räumen hier in Wittenau haben wir es besonders schön, viel Glas und moderne Umkleiden, eine große Sauna fürs Wohlgefühl…“

Aber gekämpft wird hier schon, oder?

M.S.: „Natürlich. Aber der Schwerpunkt im Training liegt auf Technik und Ausdauer, wir üben beispielsweise Kickboxen am Sandsack und mit der Pratze, aber im Freizeitbereich ohne Sparring. Wer hier mit einem blauen Auge herauskommt, ist vermutlich gestolpert.“

In Ihrer Schule sind besonders viele junge Sportler, nicht wahr?

M.S.: „Von den knapp 300 Mitgliedern sind 80 Prozent Kinder und Jugendliche. Ungefähr die Hälfte davon sind übrigens Mädchen. Unsere Jüngsten beginnen mit etwa fünf Jahren mit Kickboxen und Selbstverteidigung. Neben dem Spaß an der Bewegung geht es dabei viel um Disziplin und Respekt. „Unsere“ Kinder sollen weder zum Opfer noch zum Täter werden.“

Und müssen die Kids dann die Schule wechseln, wenn sie älter werden?

M.S.: „Nein. Sie werden bei uns durchgehend kompetent betreut und gefördert. Unsere ältesten Mitglieder sind zurzeit 77 Jahre alt. Bei uns können auch alle Graduierungen – vom Gelbgurt bis zur Meisterprüfung abgelegt werden. Und wer sich im Wettkampf messen will, ist hier auf jeden Fall auch richtig. Wir sind in drei Weltverbänden gemeldet, haben im Moment sogar einen Vizeweltmeister, einen Deutschen und einen Berliner Meister in unseren Reihen.“

Sie selbst haben den 3. Dan im Kickboxen, den 4. Dan im Anti-Terror-Kampf, ATK. Vor allem Letzteres klingt doch recht brutal…

M.S.: „Beim ATK lernt man praxisorientierte und effektive Selbstverteidigung. Das macht nicht nur fit, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein und Auftreten. Wir sind ja letztlich alle hier, weil es Freude macht! Im Freizeitbereich sind es hier zu 90 Prozent Frauen, die sich nach der Arbeit beim Kickboxen auspowern und dann vielleicht noch in die Sauna gehen. Besonders brutal ist die Stimmung in unserem Familienverein wahrlich nicht.“

Ein Film auf Ihrer Homepage vermittelt die angenehme Stimmung bei „Sensei“. Auf den Fotos sieht man Kanufahrten, Feiern, Ausflüge…

M.S.: „Ja, so wie eine gute Kampfsportschule eben sein sollte: sehr kompetent – und mit viel Freude am Sport und an der Gemeinschaft!“


Quelle: kompakt

Sensei Kampfsport, Wittenauer Str. 10-16, 13435 Berlin

Telefon 03098408746
Fax 03098408747

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