
Shokudō – Mensa FU (Zehlendorf)
Shokudō ist der Nachfolger der Veggie N°1, die als erste Mensa in Deutschland ein rein vegetarisches Angebot hatte. Nun basiert die Küche auf einem japanisch inspiriertem Fusion-Konzept. Das heißt, du bekommst hier weiterhin zu günstigen Preisen feine vegetarische Spezialitäten, aber auch Fisch und Fleisch stehen gelegentlich auf dem Speiseplan. Ob Ramen, Udon, Katsu und Curry: Die Zutaten sind sehr gut und das schmeckt man auch. Dazu gibt es jeden Tag Salat vom Buffet. Das teuerste Gericht liegt um die 9 Euro, das günstigste gibt es für 1,45 Euro. Übrigens wird auch Wert darauf gelegt, dass sich die Gäste wohlfühlen. Japanische Motive treffen auf cleanen Chic, ergibt in der Summe den perfekten Lunch-Spot.

Kantine im Felleshus (Tiergarten)
In Tiergarten teilen sich die nordischen Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden ein gemeinsames Botschaftsgebäude. Das schicke, mit Ahornholz verkleidete Felleshus (= Haus der Begegnung) hat eine in jeder Hinsicht vorzeigbare Kantine. Das Interior ist skandinavisch minimalistisch und stammt vom Dänen Sigurd Larsen, der die Hocker und Tische extra für das Felleshus entworfen hat. Der Speiseplan hält mit Hakkebøf oder Stegt flæsk viele nordische Spezialitäten bereit. Außerdem kommen besonders Fischliebhaber*innen hier auf ihre Kosten: Lachs, Forelle, Rotbarsch und Co stehen regelmäßig auf der Karte. Auch internationale und vegetarische Gerichte wie Welsfilet Teriyaki, vegetarisches Labskaus oder Kürbissuppe lassen sich immer wieder finden. Hauptgerichte kosten zwischen 8,50 und 11 Euro.

Mensa TU Veggie 2.0 (Charlottenburg)
Als 2019 die erste rein vegane Mensa in Berlin eröffnet wurde, zeigte sich, wie sehnsüchtig die Student*innen auf dieses Angebot gewartet hatten. Seither ist es hier nämlich voll. Auch Menschen, die sonst im Alltag andere Ernährungsweisen bevorzugen, wissen diese Kost hier mittags zu schätzen. Pasta, Suppe, Bowls und Co liegen nicht schwer im Magen und überzeugen durch ihre Frische. Gegessen wird zwischen stylishen Details und modernen Interieur. Hier fühlt man sich fast wie in einem typischen Mitte-Café, nur dass die Preise deutlich niedriger sind. Ohne Studi-Ausweis bekommst du Vorspeisen für 2,35 Euro, Suppe für 1,40 Euro oder Hauptspeisen von Eintöpfen bis zur Gemüsepfanne zwischen 4 bis 8 Euro. Die Küche ist regional oder auch international, auf jeden Fall lecker.

Culinary Circus (Moabit)
Die Kantine Culinary Circus in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt ist auch für externe Besucher*innen ein Highlight im Alltag. Seit die Kantine im schicken Neubau residiert, ist die Erholung für alle Sinne perfekt. Küchenchef Jens Kühnel hält viel von regionaler, gesunder und abwechslungsreicher Ernährung und so setzt er auf beste Qualität zu angemessenen Preisen. Konkret heißt das, du bekommst Rinderfilet, Geschnetzeltes Stroganoff oder Hähnchen Yakitori für nur 8,50 Euro. Die vegetarischen Spezialitäten für 7,50 Euro sind ebenfalls vielfältig: von einfachen Käsespätzle bis zur aromatisch ausgefeilten Veggie-Lasagne. Ein veganes Tagesgericht und eine Suppe vervollständigen den Speiseplan, der sich wöchentlich ändert. Was bleibt, ist das gute Gefühl, sich mit bestem Gewissen einen tollen Lunch gegönnt zu haben. Funktioniert auch in der zweiten Kantine im Hamberger Großmarkt…

Mensa der Hochschule für Musik (Mitte)
Am Gendarmenmarkt isst es sich besonders hübsch: Deshalb freuen wir uns genau dort über eine große Auswahl an Salaten, Gebäck und eine besonders abwechslungsreiche Küche in der Mensa der Hochschule für Musik. Bis zu vier Hauptmahlzeiten bieten Genuss wie Sauerbraten, Vollkornnudeln mit Champignonsauce, Glasnudelpfanne mit Chinakohl oder auch koreanisches Linsencurry. Die Rezepte sind (länder)grenzenlos. Die Einrichtung ist schlicht und könnte noch ein paar aufmunternde Details vertragen. Aber so wie es ist, lenkt eben nichts vom Teller ab. Den Espresso danach kannst du ja dann mitnehmen und auf dem schönen Gendarmenmarkt genießen…

Mensa Nord (Mitte)
Auf jeden Fall liegt es nicht am Ambiente in der umgebauten Charité-Wäscherei, dass die Student*innen seit Jahren in die Hannoversche Straße pilgern, um dort ihren Hunger zu stillen: In der Mensa Nord speist du zuverlässig wirklich sehr gut. Einigen schmeckt es nicht, dass das Fleisch-Angebot gekürzt wurde, dabei ist dadurch die Qualität gestiegen, weil beim Einkauf nun auf die Tierhaltung geachtet wird. Neben der Frische und der großen Auswahl (Haupt- und Aktionsgerichte, Salatbar, Suppen, verschiedene Vorspeisen) punktet die Mensa im Sommer mit Liegestühlen im Garten. Von Klassikern wie Senfeier für ca. 4 Euro, Hits wie gebratenes Schweinerückensteak mit Erbsen-Topping an Bärlauchjus für 7,50 Euro bis zu Veggie-Lieblingen wie hausgemachter Pasta oder Spargeleintopf (beides um 3,50 Euro) bekommen auch externe Gäste eine abwechslungsreiche Ernährung zum Top-Preis.

Chipperfield Kantine (Mitte)
Im ruhigen Hinterhof des Architekturbüros Chipperfield versteckt sich ein echtes Kantinen-Juwel. Mit einer minimalistischen Einrichtung aus Glas, Holz und Beton wirkt der Raum zeitlos cool und könnte glatt als Hipster-Hotspot durchgehen. Außerdem haben die täglich wechselnden Gerichte Restaurantniveau. In Sachen Quantität hält man sich zurück – mittags stehen je drei Gerichte auf der Karte der hervorragenden Gemüseküche aus frischen Bio-Produkten. So richtig günstig ist das Essen nicht. Ab ca. 8 Euro geht es los, für 15,50 Euro gibt es die aufwendigste Speise des Tages, aber Qualität hat ihren Preis.
Chipperfield Kantine, Joachimstraße 11, 10119 Berlin
Telefon 030 28017 0781
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Kantine im Berliner Ensemble (Mitte)
Große Fotos vergangener Inszenierungen machen Lust auf Theater, ansonsten ist der Raum der Kantine im Berliner Ensemble eher schlicht gehalten: mit einfachen Holzmöbeln. Das Essen ist genauso unaufgeregt wie das Ambiente: Kartoffelsalat oder Boulette oder beides zusammen kosten 7, 3 und 12 Euro, dazu gibt es Tagesgerichte, Soljanka, belegte Brötchen und Desserts. Doch manchmal sind es ja gerade die einfachen Dinge des Lebens, die große Freude bereiten. Highlights dieser Kantine sind für viele Gäste die prominenten Besucher*innen aus dem Ensemble, die zwischen den Proben gerne mal vorbeischauen. Ein weiteres Plus ist der gemütliche Garten, mitten in Mitte und doch ein wenig abseits.


Kantine Rathaus Schöneberg (Schöneberg)
Im Ratskeller fühlt man sich zwischen holzvertäfelten Wänden und weißen Tischdecken wie auf Zeitreise in die späte Gründerzeit – im Rathaus gibt es sogar noch einen alten Paternoster, den die meisten aus dem Polizeirevier in Babylon Berlin kennen! Die Küche im Ratskeller ist hingegen zeitgemäß und unter den frisch zubereiteten Gerichten findet sich mindestens eine vegetarische, manchmal sogar vegane Variante. Auf den Tisch kommen Klassiker wie Bratwurst mit Sauerkraut, Lasagne oder Matjesfilet, aber auch Frühlingsrollen oder Curry. Preislich liegt das Angebot zwischen 3 und 10 Euro. Außerdem gibt es täglich Kartoffeln mit Kräuterquark und ein Salatbuffet.

TU Cafeteria Skyline (Charlottenburg)
In der Cafeteria Skyline der TU schaust du aus großen Panoramafenstern im 20. Stock auf die City West herab. Dabei wird das Essen fast zur Nebensache: aber eben nur fast! Täglich stehen hier ein bis zwei Hauptgerichte zur Auswahl, eins davon vegetarisch oder vegan. Dazu gesellen sich Suppe, Salate und verschiedene Desserts. Kaffee, Donuts und andere Kleinigkeiten sind außerdem schon ab dem Morgen zu haben. Die Einrichtung ist typisch mensa-mäßig, doch die Preise sind es zum Glück dafür auch: ein Hauptgericht für Externe kostet meist zwischen 4 und 7 Euro.
Leider ist die Cafeteria im Moment wegen eines Wasserschadens vorübergehend geschlossen.
Skyline Cafeteria TU – wegen Wasserschaden vorübergehend geschlossen, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin
Telefon 030 939 39 7780





