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Top 5: Kimono-Shops in Berlin

Top 5: Kimono-Shops in Berlin
Kimonos sind längst nicht mehr nur Geishas vorbehalten - und außerhalb von Japan längst Trend.
Seit Jessa aus der Serie "Girls" umwerfend lässig in ihrem Kimono durch New York spazierte, sieht man sie auch in Berlin häufiger. Und mittlerweile sind sie in Europa Trend. Klar machen sich die edlen Stücke wunderbar als Hausmantel, aber eigentlich sind sie dafür zu schade. Hier gibt es Kimonos in Berlin ...

Kimonos in Mitte

Aura (Mitte und Neukölln)

Seit zehn Jahren gibt es den Vintage-Kimono-Laden Aura in Berlin, mittlerweile sogar mit zwei Geschäften. In Neukölln erwarten dich zwei Räume, prall gefüllt mit rund 1.000 Kimonos und einigen italienischen Vintage-Klamotten. Das Spektrum reicht vom prachtvoll bestickten Hochzeitskimono bis zum metallisch glänzenden 80er Jahre-Exemplar aus Kunstfaser. Von den goldenen Zwanziger Jahren bis zu zeitgemäßen Entwürfen, kannst du sehen, wie sich der Zeitgeist in den Mustern der Stoffe wiederfindet. Es gibt Modelle für Männer und Frauen, die kürzeren Haori sowie allerlei Zubehör wie die breiten Gürtel – Obis genannt. Die kleinere Filiale in Mitte ist der Premium-Store von Aura. Neben ausgewählten Klassikern findest du hier alles für deinen Modern-Geisha-Style und zusätzlich funky Mode von Jungdesignern aus Japan und Südkorea. Preislich starten die Kimonos ab 50 Euro.
Die Besitzerin Amundra Gantömör findet ihre Schätze durch Kimono-Hunter in Japan. Die durchstöbern Kleinanzeigen in Zeitungen, Flohmärkte oder Vintage-Läden. Als besonderen Service für die Berliner*innen bietet das Aura als besondere Dienstleistung die Reinigung und Änderung der Kimonos an.
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Garments (Mitte und Prenzlauer Berg)

Im breiten Sortiment der beiden Vintage-Stores Garments ist alles mit einem scharfen Auge für Style und schöne Dinge ausgesucht. Mittlerweile findest du sowohl in der Filiale in der Linienstraße als auch in der Stargader Straße eine kleine, feine Auswahl von Kimonos. Die schönen Stücke kosten zwischen 120 und 160 Euro. Der Ausflug wird sich bestimmt lohnen, denn neben Kimonos gibt es auch extravagante bis schlichte Teile von Stella McCartney, Burberry oder Vivienne Westwood. Die beiden Ladeninhaberinnen Sandra Keil und Astrid Lafos haben als Kostümbildnerinnen beim Film gearbeitet, weshalb einige Stücke sogar eine kleine Filmkarriere hinter sich haben. Sie stammen aus dem Filmfundus oder wurden von dem einen oder anderen Promi über den Laufsteg getragen. Neben Kleidung gibt es bei Garments auch Accessoires wie Schuhe, Taschen oder Schmuck. Deine Garderobe kannst du hier auch leihen.
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Kimonos in Schöneberg

Yukata Kimono

Anette Maschmann fertigt und verkauft seit 1995 Kimonos. Einen eigenen Laden mit festen Öffnungszeiten hat sie nicht, aber auf ihrer Webseite kannst du dir ihr ganzes Sortiment ansehen. Wenn dir etwas gefällt, mach einen Termin und schau direkt in ihrer Werkstatt in Friedenau vorbei. Die meisten der Stücke sind handgefertigt und werden durch eine kleine Anzahl kostbarer Einzelstücke aus Japan ergänzt. Wenn du mal ausprobieren möchtest, wie du dich im Kimono fühlst, gibt es einen Leihservice. In Bühnenproduktionen, auf Messeveranstaltungen und selbst in Fernsehserien wie dem Traumschiff waren ihre Kimonos bereits zu sehen. Modelle für Männer und Frauen unterscheiden sich hauptsächlich in der Farbgebung, nicht aber im Schnitt. Gedeckte, dunklere Farben wie blau, schwarz und braun herrschen in der männlichen Garderobe vor, während es bei Frauen deutlich bunter zugeht. Die Kimonos starten ab 180 Euro, die Yukatas aus Baumwolle bei 90 Euro.
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Kimonos in Prenzlauer Berg

Caico Vintage Kimono

Satoko Tanakas ist in Kyoto geboren. Als Storemanager bei einer großen Modekette hatte er irgendwann genug von den schnell wechselnden Modetrends. Der Kimono symbolisiert für ihn genau das Gegenteil: Ein hochwertig und liebevoll gestaltetes Kleidungsstück, das noch mit der Hand genäht wird und zeitlos elegant ist. Er fliegt regelmäßig nach Japan und bringt von den Kimonomärkten in Kyoto wunderschöne Exemplare mit, vor allem die Kurzjacke Haori. Nachdem er das eigene Label Kimonomono gegründet hat, verkauft er seine Kimonos mittlerweile unter dem Namen Caico Vintage Kimono im eigenen Etsyshop. Preislich geht es ab 100 Euro los. Wenn du die Kimonos aber erstmal probieren möchtest, mach dich einfach sonntags auf zum Flohmarkt im Mauerpark, wo es einen Stand für die Kimonos gibt. Und auch in eigenen Pop-up Shops sind die Vintage-Kimonos immer wieder zu finden. Aktuelle Infos dazu gibt Satoko auf dem eigenen Instagram-Account.
mehr Infos zum Flohmarkt am Mauerpark

 

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Kimonos in Friedrichshain

Mo-a

Im Mode-Atelier von Monika Alschweig, kurz Mo-a, findest du zeitgenössische Kimonos made in Berlin. Sie erinnern nur entfernt an ihre japanischen Vorbilder. Nach ihrem Modedesign-Studium waren Kimonos für Monika erst einmal nur ein Hobby. Sie nähte hauptsächlich für sich selbst und ihre Freundinnen. Als die Nachfrage stieg, debütierte sie 2003 erfolgreich auf dem Japanfestival mit ihrer eigenen Kimono-Kollektion. Fast jedes Stück ist ein Unikat und schafft es, den klassischen Kimono mit der Moderne zu versöhnen. Alle Modelle sind liebevoll gestaltet und oft reich verziert. Darf es ein einfacher Baumwoll-Kimono, ein kürzerer Haori, ein hauchzarter, divenhafter Seiden-Kimono oder ein grobes Exemplar aus Leinen sein? Wenn du ein etwas anderes Hochzeitskleid suchst, solltest du unbedingt einen ihrer traumhaften weißen Hochzeits-Kimonos anprobieren. Preislich starten die guten Stücke bei 140 Euro, können aber bei Sonderanfertigungen bis auf 3.000 Euro steigen – je nach Material und Aufwand. Mach am besten einen Termin im Atelier und lass dir dann von Monika mehr über ihre Schätze erzählen.
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