Neues Projekt sammelt Ideen für schönere Kieze

Was Kindern an Mitte stinkt

Was Kindern an Mitte stinkt
Verdreckte Spielplätze: Nur eines der Probleme, für deren Beseitigung der Stadt häufig das Geld fehlt.
Mitte - Ist im eigenen Wohn- und Lebensumfeld etwas nicht in Ordnung, sind Kinder und Jugendliche häufig die ersten Leidtragenden. Eine neue Initiative wendet sich daher direkt an die jüngsten Bewohner des Bezirks Mitte und fragt: "Wie sieht dein Berlin aus?".

Auf einer eigens eingerichteten Website können Kinder und Jugendliche seit einigen Wochen unter dem Motto „Meinen Kiez verändern“ angeben, an welchem Ort in Mitte ihrer Meinung nach dringend etwas verändert werden müsste. Andere Nutzer haben dann die Möglichkeit, die jeweiligen Beiträge zu unterstützen und zu kommentieren. Doch damit nicht genug: Die Drehscheibe Kinder- & Jugendpolitik der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut) kümmert sich außerdem darum, dass die jeweiligen Vorschläge an die zuständigen Behörden, Politiker oder auch sozialen Einrichtungen im Bezirk weitergeleitet werden und sich damit vielleicht tatsächlich etwas zum Besseren wendet. In jedem Fall erhalten die Verfasser der Beiträge ein Feedback zu ihrer Idee für den Kiez. Umgekehrt können auch Schulen und Einrichtungen ihre Veränderungsideen posten und sich mit konkreten Fragen an die Jugendlichen wenden.

Seit die virtuelle Kommunikationsplattform im August freigeschaltet wurde, haben sich bereits einige junge Berliner mit ihren Ideen an der Kommunikation über einen lebenswerten Stadtteil beteiligt. So bemängelt etwa ein Nutzer, dass es im Kleinen Tiergarten zwar „Sandkästen und ein paar Spielgeräte für kleine Kinder und Liegewiesen, aber nicht wirklich viel für größere Kids“ gibt und ein anderer schreibt: „Mich nerven die verdreckten Spielplätze in Wedding. Auch der Mittelstreifen der Togostraße ist regelmäßig verdreckt. Der Spielplatz mit der Tunnelrutsche an der Anna-Lindh-Schule wäre so schön, wenn auch andere regelmäßig ihren Müll wegräumen würden.“. Weitere Ideen sind „Grillplätze im Humboldthain“, „Hofspielplätze statt Parkplätze“ oder ein „Spielplatz für die Hemingwayschule“.

Ob und inwiefern die Anregungen der Jugendlichen tatsächlich bei den zuständigen Stellen Beachtung finden, bleibt natürlich abzuwarten. Viele weitere Nutzer und eine breitere (mediale) Aufmerksamkeit sind der neuen Online-Plattform aber in jedem Fall zu wünschen.

Alle weiteren Infos zur Initiative „Meinen Kiez verändern“ finden Sie hier.

Was Kindern an Mitte stinkt, Togostraße, Berlin

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