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Top 10: Kindertheater in Berlin

Top 10: Kindertheater in Berlin
Diese beiden lustigen Gestalten sind Teil des Stücks Hilfe! Haltet den Detektiv! des Coq au Vin Kindertheaters.
Die Bildungsbürger von morgen möchten schon heute hervorragend unterhalten werden, andere Kinder suchen einfach nur Spaß: Glücklich werden alle gemeinsam in den Aufführungen von diesen Berliner Kindertheatern...

Coq au Vin (Kreuzberg, Tempelhof, Schöneberg)

Was das zirkusreife Kindertheater mit dem französischen Nationalgericht gemein hat? Vielleicht, dass es nicht oft genug serviert werden kann…! Gegründet 2000 durch die beiden Schauspieler Thomas Endel und Sebastian Matt steht Coq au Vin seither für garantierten Kindertheater-Spaß, bei dem auch die Großen gut Lachen haben. Die große Zaubershow des Ala Labama oder Der furiose Küchenzirkus sind echte Must-Sees und schon jetzt moderne Klassiker. Man spürt die eigene Freude der Schauspieler, die eine gelungene wie phantasievolle Mixtur aus Theater und Zirkus in die Manege bringen. Artistik und Witz sind hier ebenso im Spiel wie Überraschungseffekte und kleine Tricks. Gespielt wird an den Wochenenden von Oktober bis März in fünf verschiedenen Spielstätten in Kreuzberg, Tempelhof und Schöneberg, oder auch im Pfefferberg Theater.
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Theater Lichterfelde (Steglitz)

Immer anders, immer neu: Das schafft man als Theater nur, wenn man viele Gäste einlädt. Genau das ist das Konzept des Theaters Lichterfelde: Durch Truppen wie das Kindertheater Mobil, Theater Fusion und andere zeigt sich der Spielplan des kleinen Hauses besonders vielfältig. So gibt es in der Weihnachtszeit moderne Stücke statt der üblichen Klassiker und ab Frühjahr fantasievolle Geschichten für unterschiedliche Altersklassen. Wer selber einmal die Bühnen erobern will, kann hier in einem der Kurse oder Workshops erste Schritte versuchen.
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Theater an der Parkaue (Lichtenberg)

Nach fast 25 Jahren kann man von einer Institution sprechen und nicht weniger ist das Theater an der Parkaue, das zunächst als carrousel Theater an der Parkaue bekannt wurde. Als feste Größe in der Kinder- und Jugendtheaterszene präsentiert man hier vor allem Anspruchsvolles mit dem nötigen Selbstbewusstsein, echtem Handwerk und einer fabelhaften Portion Ironie. Bei aller Pädagogik, die sich natürlich in den Stücken findet, werden hier keine kindgerechten Vorstellungen auf die Bühne gebracht, sondern innovatives, abwechslungsreiches und (meist) großartiges Theater.
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Ein von @luxaeterna147 gepostetes Foto am 1. Jul 2015 um 13:26 Uhr

Atze Musiktheater (Wedding)

90.000 Zuschauer pro Jahr in Berlin können sich nicht irren: Deutschlands größtes Musiktheater bietet Live-Spektakel im besten Sinne. Hier wird getanzt, gesungen und gelacht bis die Erde sogar in Mitte bebt. Aber keine Sorge, die Mauern des ehemaligen Max-Beckmann-Saals halten das seit fast 30 Jahren aus. Auf die Bühne kommen bekannte Erzählungen, Geschichten aus Kinderbüchern und eigene Inszenierungen für Kinder zwischen vier und 13 Jahren. Die Stücke werden theaterpädagogisch begleitet, was dem alten Rock’n‘Roll-Gedanken der Gründer nichts anhaben kann. Man scheut sich nicht vor großen Themen wie Flüchtlingspolitik oder Aufklärung, aber weiß alles unterhaltsam zu verpacken. Atze ist (frei übersetzt) tatsächlich ein großer Bruder und kein Lehrer.
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Grips Theater (Mitte)

Das berühmteste emanzipatorische Kinder- und Jugendtheater Deutschlands ist mit Sicherheit das Grips Theater. Die Grundlage des Mitmachtheaters bildet sein politischer und gesellschaftlicher Anspruch, der verpackt wird mit Humor, Originalität und manchmal auch Musik. So verbringen die kleinen und großen Zuschauer hier eine wirklich gute Kulturzeit. Stücke wie Linie 1 oder Ab heute heißt du Sara sind Kult und stehen auf der To-See-Liste der meisten Klassenfahrten-Gruppen. Das ist auf jeden Fall auch Volker Ludwigs Verdienst, der das Grips Theater lange geleitet und als Autor die größten Bühnenerfolge selbst verfasst hat.
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Astrid-Lindgren-Bühne (Köpenick)

„Wenn ich auch nur eine Kinderseele glücklich gemacht habe, dann bin ich zufrieden.“ Das Credo der berühmten schwedischen Autorin Astrid Lindgren hat die Bühne übernommen. Und ohne Frage ist hier schon mehr als eine Kinderseele beglückt worden. Neben Pippi Langstrumpf und Co gehören auch andere Klassiker zum Repertoire wie Die drei kleinen Schweinchen oder Der kleine Wassermann. Wer genug von dem Geschehen auf der Bühne hat, kann auf Anfrage hinter die Kulissen blicken oder sich im Freizeit und Erholungszentrum FEZ weiter vergnügen.
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Berliner Kindertheater (Reinickendorf / Spandau)

Als En-Suite-Theater setzt man beim Berliner Kindertheater auf zwei Stücke im Jahr. Im Sommer wird die Freilichtbühne der Zitadelle Spandau bespielt, im Winter findet das Theater großzügigen Platz im Fontane Haus im Märkischen Viertel. Pippi Langstrumpf ist bei den Machern und Zuschauern gleichermaßen beliebt, daher wurde und wird hier so manches Stück rund um die quirlige Rebellin gegeben. Die Familientheaterreihen, in denen auch andere Klassiker und neue Stoffe präsentiert werden, stehen unter dem Stern der Gemeinnützigkeit angenehme Atmosphäre und große Kinderfreundlichkeit inklusive.
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Theater o. N. (Prenzlauer Berg)

Es war nicht alles schlecht in der DDR, das hört man in Berlin an jeder Ecke, aber im Falle des Theater o. N. stimmt es tatsächlich. Das kleine Haus war das erste und lange einzige freie Theater der DDR. Seit 2010 besteht die heutige Konstellation, die der holden Idee folgt, „dass Kultur für alle Menschen von Bedeutung“ sei; auch für Zweijährige, die hier besondere Aufmerksamkeit durch besondere Stücke erhalten. Für größere Kinder lässt sich nicht nur im Spielplan etwas Passendes finden, sondern vielleicht auch eine Rolle oder Aufgabe in der kiezübergreifenden Projektarbeit des Theaters.
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Puppentheater Firlefanz (Mitte)

Als Harald Preuß das Theater 1982 gründete, wollte er seinem Publikum unterhaltsame Puppentheater-Erlebnisse bereiten. Ein begrüßenswerter Ansatz, den er bis heute erfolgreich umsetzt. Von der anspruchsvollen Oper bis zum Märchenklassiker beherrschen seine Handpuppen und Marionetten alles. Dem Autor Dietmar Müller gelingt es bei seinen Bearbeitungen der Stücke, auf eine auch für Kinder angenehme Aufführungslänge zu kommen, die Geschichte des Originals perfekt zu erhalten und erlebenswert zu machen. Im Puppentheater Firlefanz wandelt sich Hochkultur selbst für erwachsene Skeptiker in reines Amüsement.
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Ein Beitrag geteilt von Lilli Jasper (@lillitaida) am Mai 1, 2018 um 10:16 PDT

Hans Wurst Nachfahren (Schöneberg)

Viele Intellektuelle haben in den letzten 500 Jahren versucht, die ungehobelte Hans-Wurst-Figur von der Bühne zu verbannen. Es ist zum Glück nie gelungen, denn wie spaßig die sein kann, bewiesen über 20 Jahre lang die Hans Wurst Nachfahren mit ihrem Puppentheater am Winterfeldtplatz. Nun hat eine neue Betreiberin das Theater übernommen: Nach langem Ringen um den Erhalt des Hauses bringt nun Gabi dan Droste mit ihrem Team frischen Wind auf die Schöneberger Bühne. Tanz und interdisziplinäre Kunstprojekte werden das klassische Figurentheater im Haus ergänzen. Auch einen neuen Namen könnte das Theater bekommen. Verkündet werden soll er bei einem ersten kleinen Festival im Haus am 15. und 16. Dezember 2018.
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