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QIEZ-Tipp des Tages: Geheimkino

Sowas gibt es auf der Berlinale nicht: Geheimkino an einem versteckten Ort in Lichtenberg.
Sowas gibt es auf der Berlinale nicht: Geheimkino an einem versteckten Ort in Lichtenberg.
Karlshorst Nach Geheimbars und -clubs poppt jetzt in Lichtenberg ein temporäres Kino auf. Der Weg dorthin: mit Kreide und Leuchtstäben markiert. Der Film: eine belgische Mordgeschichte aus den 90ern...

Unbekannte Filme an unbekannten Orten ist das Credo der Geheimkino-Macher. Hast du etwa schon von C’est arrivé près de chez vous gehört? Der belgische Film aus dem Jahr 1992 handelt von Ben, der sich ebenso aufs Klavierspielen wie aufs Töten versteht. Diese zwei Professionen haben es ihm angetan, doch irgendwann wird ein Team von Fernsehjournalisten auf ihn aufmerksam und zeigt Interesse bis zur Anteilnahme.

Dem einen oder anderen Cineasten könnte der Plot doch bekannt vorkommen: Unter dem deutschen Titel Mann beißt Hund ist der Film schon eher ein Begriff. Beim Hit and Run Kino läuft allerdings die französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Spielort des geheimnisvollen Kinoprojekts ist ein Raum in der Nähe des S-Bahnhofs Karlshorst. Vom dortigen Ausgang Am Carlsgarten führen dich Kreidepfeile und Leuchtstäbe zum Kino. Es geht über einen stillgelegten, mit Unkraut überwucherten Bahndamm. Die Macher, die anscheinend aus dem Umfeld von Griessmühle und Brunnen 70 kommen, versprechen einen beheizten Raum und Glühwein.

Im Eintrittspreis von 5 Euro sind Getränke inklusive. Dann kann das Morden ja losgehen offizieller Starttermin ist um 21 Uhr.

QIEZ-Tipp des Tages: Geheimkino, Treskowallee 115, 10318 Berlin

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