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Top 5: Horrorfilme, gedreht in Berlin

Top 5: Horrorfilme, gedreht in Berlin
Zu Weihnachten könntest du solche Gestalten in dein Haus lassen - oder zumindest auf deinen Bildschirm.
Bald ist Weihnachten! Endlich hast du Zeit, es dir im Wohnzimmer gemütlich zu machen und mal einen Film zu gucken. Aber hast du wirklich Lust auf die Weihnachtsfilme, die jedes Jahr aufs Neue laufen?

Die Hauptprotagonisten kennt man: Rudolf, jede Menge Weihnachtsmänner und Kevin, der wieder mal allein zu Haus geblieben ist. Muss das sein? Gibt es denn nichts mit Zombies, Exorzisten und verrückten Ärzten? Hier kommt unsere Top 5 der in Berlin gedrehten Horrorfilme!

Possession (1981)

In Bezug auf die letzten kriminellen Vorfälle in der Hauptstadt ist dieser Klassiker so aktuell wie nie! Die hübsche Anna (Isabelle Adjani) dreht in der U-Bahn am Platz der Luftbrücke total durch: Sie lacht hysterisch, wirft ihren Beutel hin, schreit sich die Seele aus dem Leib – die Folgen einer schlaflosen, wilden Nacht bei Esoteriker Heinrich (Heinz Bennent). Und das ist noch nicht alles: Regisseur Andrzej Zulawski lässt auch eine schleimige Kreatur auftreten, um die sich Anna kümmert und die sie sehr gewissenhaft bewacht… Für ihre Rolle bekam Isabelle Adjani im Jahr 1981 auf dem Cannes Film Festival den Preis als Beste Schauspielerin. Gedreht hat man vor allen Dingen in Kreuzberg, direkt an der Mauer.

Anatomie 2 (2003)

Nach dem großen Erfolg von Anatomie (2000) mit Franka Potente wollte Regisseur Stefan Ruzowitzky unbedingt einen zweiten Teil in Berlin drehen. So ist zwei Jahre später Anatomie 2 entstanden. Zum wichtigsten Schauplatz in der Fortsetzung wurde das Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Steglitz. In die Hauptrolle des ehrgeizigen jungen Chirurgen Jo schlüpft Barnaby Metschurat. Der lernt in Berlin den Universitätsprofessor Müller-LaRousse kennen, der sich an keine Regeln hält und geheime Experimente mit Menschen durchführen will, um künstliche Muskeln zu erschaffen. Von dem Projekt ist der junge Arzt begeistert, auch weil er hofft, seinem behinderten Bruder auf die Beine zu helfen. Doch im Laufe der Forschung erkennt Jo, dass er selbst zu einem Experiment geworden ist und versucht, den Professor bloßzustellen.

Antikörper (2005)

In Berlin verhaftet die Polizei Gabriel Engel (Andre Hennicke), der 13 Jungs auf besonders grausame Art und Weise getötet hat. Obendrein hat Gabriel der Name der Figur wird wohl kein reiner Zufall sein mit dem Blut seiner Opfer eine Reihe religiöser Gemälde gemalt. Da die Berliner Polizei aus dem verhafteten Psycho nichts mehr herauskriegt, eilt der Dorfpolizist Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) ihr zu Hilfe. In den Gesprächen mit dem Serienmörder erfährt er überraschenderweise viel über sich selbst und seine dunklen Triebe. Davon hatte der Katholik bis dato nichts geahnt. Für die meisten Szenen während der Dreharbeiten zu Antikörper hat sich Regisseur Christian Alvart für den Potsdamer Platz entschieden.

Rammbock (2010)

Die Story beginnt mit einem klassischen Berliner Set: In der Wohnung seiner Freundin in einem Hinterhaus an der Spree empfängt Michi (Michael Fuith) zwei Handwerker. Sie sollen sich um die Heizung der Neu-Berliner kümmern, doch der Chef von Harper (Theo Trebs) verwandelt sich plötzlich in eine blutrünstige Bestie. Im Vergleich zu den mutigen Überlebenden aus The Walking Dead, die sich gegen die Zombies zu wehren wissen, wirken Michi und Harper ziemlich hilflos. Sie sind stets auf der Suche nach einem Versteck und schrecken auch vor einem Einbruch bei ihrer älteren Nachbarin Oma Bramkamp nicht zurück. Rammbock ist ein unterhaltsamer und lustiger Berliner Horrorfilm von Regisseur Marvin Kren, der schon mehrmals für den Tatort gearbeitet hat.

Wir sind die Nacht (2010)

Wenn du ein Vampir wärst, der ewig leben und das tun könnte, was er will, wohin würdest du gehen? Die Antwort ist schon mal klar: Berlin! Regisseur Dennis Gansel macht sich auf die Suche nach den Vampiren in der Berliner Nacht und findet sie in einem Club (als Schauplatz nimmt man das Stadtbad Lichtenberg). Lena (Karoline Herfurth) wird mitten auf der Tanzfläche von Louise (Nina Hoss) gebissen und verwandelt sich. Ihnen auf der Spur ist aber der Polizist Tom (Max Riemelt), der Lena besser kennenlernen will und am Anfang keinen Schimmer davon hat, was sie eigentlich ist. Eine spannende Geschichte, die auch von der Berliner Partyszene handelt. Gedreht hat das Team unter anderem in Köpenick, am Alex und am Kudamm.

Potsdamer Platz, Potsdamer Platz, 10785 Berlin

Potsdamer Platz

Screenshot der Website potsdamerplatz.de

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