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Top 5: Kirschblüten in Berlin

Auch wenn wir in Quarantäne sind - die Natur ist es nicht. Und so erwartet uns auch dieses Jahr wieder eine wunderschöne Kirschblüte in Berlin. Und da Spazierengehen zu zweit ja noch erlaubt ist, verraten wir hier die schönsten Spots...

Gärten der Welt (Marzahn)

Wenn sich ein Ausflug nach Marzahn lohnt, dann jetzt! Denn hier liegen die Gärten der Welt, die nicht nur mit einer Gondel und einer riesigen Vielfalt an Blumen und Pflanzen aufwartet, sondern jedes Jahr ein besonderes Spektakel bereit halten: Ab ungefähr Mitte April explodieren hier im Japanischen Garten förmlich die zartrosa Kirschblüten an den 80 knorrigen Kirschbäumen und leiten so auf besonders farbenfrohe Weise den Frühling ein.

Anmerkung: Normalerweise findet hier jedes Jahr zusätzlich das Kirschblütenfest statt mit Gesang, Trommelkunst, Tänzen und Kulinarik aus der japanischen, aber auch chinesischen und koreanischen Kultur. Dieses Jahr musste es leider abgesagt werden – die Grünflächen sind unter Einhaltung der Corona-Verhaltensregeln aber weiterhin geöffnet.

mehr Infos zu Gärten der Welt
Gärten der Welt, Eisenacher Str. 99, 12685 Berlin

Telefon 030 700906720

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täglich ab 09:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit


Besuche Gärten der Welt auf:

Bornholmer Straße (Prenzlauer Berg)

Ein beliebtes Fotomotiv im Frühling ist die Bornholmer Straße: Einmal im Jahr verwandelt sich die lange Allee in einen pinken Tunnel aus Kirschblüten, der jedes Selfie zum Highlight macht. Kleiner Tipp: Früh am Morgen ist das Licht für begeisterte Hobbyfotografen am besten. Außerdem ist dieser Spaziergang auch noch historisch interessant, denn die Bornholmer Straße ist eine ehemalige Todeszone und war der erste Grenzübergang der DDR, der die Schlagbäume öffnete. Deshalb findest du dort auch Informationen und Bilder über den Mauerfall sowie eine originale Sicherungsmauer. Am S-Bahnhof Bornholmer Straße (Ausgang Bornholmer Brücke) gehst du einfach über die Brücke zum Platz des 9. November an der Mauer entlang, bis die Kirschblütenallee anfängt.

Mauerweg (Lichterfelde)

Der Mauerweg ist eine beliebte Spazier-, Rad- und Wanderroute an schönen Tagen. Im April kannst du hier im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Westberlin und der früheren DDR unter einem meterlangen Kirschblütendach flanieren. In der TV-Asahi-Kirschblütenallee zwischen Lichterfelde-Süd und Teltow stehen sage und schreibe 1.000 Bäume – sie ist somit die längste Kirschblütenallee in Berlin und Brandenburg und entsprechend beliebt. Es heißt, der seltsame Straßenname kommt aus der edlen Spendenbereitschaft der japanischen Bürger*innen aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands, zu dem der japanische Asahi-TV-Sender aufgerufen hatte. Mit der S 25 bist du ganz schnell am Bahnhof Lichterfelde Süd – danach musst du nur noch die Fürstentraße nach link und den Holtheimer Weg gen Südwesten immer geradeaus laufen. Nach diesem Highlight lässt es hier hier auch wunderbar auf dem Berliner Mauerweg weiterspazieren.
Anmerkung: Auch hier findet normalerweise jedes Jahr das Hamami – aus dem Japanischen übersetzt „sich die Kirschblüten anschauen“ statt – ein Kirschblütenfest mit Picknick, japanischen Speisen und Kulturprogramm. Dieses Jahr wird es wohl ausfallen.   

Mauerpark (Prenzlauer Berg)

Der Mauerpark ist definitiv ein Punkt auf der To-Do-Liste aller Berlinbesucher: Hier erwartet dich im Sommer normalerweise Karaoke, ein großer Flohmarkt, Food and Drinks im Beachbar-Feeling und eine ausgelassene Stimmung. Aber auch jetzt, zu ruhigeren Zeiten, gibt es im Mauerpark etwas Spektakuläres zu beobachten. Am Rande des Parks steht hier mit 215 Bäumen eine lange Kirschblütenallee, die in ihrer vollen Blüte ein einmaliger Anblick ist.

mehr Infos zu Mauerpark
Mauerpark, Gleimstraße 55, 10437 Berlin

Mauerpark

Landschaftspark Nord-Ost (Lichtenberg)

Wer hätte es gedacht? Auch in Lichtenberg erwartet dich ein floristisches Highlight! In der Nähe des S-Bahnhofs Wartenberg findest du im Landschaftspark Nord-Ost am Hagenower Ring etwa 50 Kirschbäume, die ihre Blütenpracht zeigen. Und hier läufst du garantiert weniger Gefahr, auf all zu viele Menschen zu treffen.

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