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Top 10: Urige Kneipen in Berlin

Top 10: Urige Kneipen in Berlin
Urige Eckkneipen erleben in Berlin eine Renaissance und erfreuen sich auch bei den jungen Großstadt-Hipstern einer wachsenden Beliebtheit.
Ein gepflegtes Bier trinken – der Spruch ist fast in Vergessenheit geraten. Nicht so in Berlins urigen Traditionskneipen: Hier sitzt man noch an alten Holztresen und philosophiert mit neuen und alten Bekanntschaften über Gott und die Welt. Und manchmal gibt es sogar Schnitzel ...

Bienenkorb (Neukölln)

Eine Eckkneipe, wie sie im Buche steht: Viel Holz, ein paar launige Sprüche und Erinnerungsfotos an der Wand. Eine Dartscheibe, ein paar Spielautomaten und charmante Damen hinterm Tresen und kühles Bier frisch vom Hahn: Der Bienenkorb ist eine Instanz an der Hermannstraße in Neukölln. Und richtet sich ganz nach Gast und Anlass: Manchmal ist schon um Mitternacht Feierabend, wenn Fußball läuft oder die Gäste ordentlich feiern, brummt der Laden bis in die frühen Morgenstunden. Die Preise sind sehr moderat, das Bier kalt und das Personal äußerst liebenswert. Auch, wenn mal nur drei ältere Herren am Tresen Zeitung lesen.
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Sandmann (Neukölln)

Hier kommt zusammen, was in anderen Läden vielleicht nicht zusammen gehört: Jung und Alt, Hipster und Cordhosenträger, Feiermaus und Musikliebhaber: Auf den Sandmann können sich irgendwie sehr viele Menschen einigen. Das liegt einerseits an der nett unprätentiösen Einrichtung und dem lockeren Umgangston, aber auch an der Mischung aus Café, klassischer Eck- und alternativer Kiezkneipe. Denn hier gibt es immer auch Live-Musik.
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Wilhelm Hoeck 1892 (Charlottenburg)

Charlottenburgs ehrwürdige Traditionskneipe ist über 125 Jahre alt und vieles sieht hier noch genauso aus, wie in den guten alten Zeiten. Den Schankraum mit dem rustikalen Holztresen, den vertäfelten Wänden und den vielen alten Schnapsfässern und einer antiquierten Registrierkasse kann man durchaus als historisch bezeichnen. Für etliche TV- und Filmproduktionen hat das Alt-Berliner Ambiente schon hergehalten. Frisch vom Hahn gibt es den Bestseller Berliner Kindl, Berliner Fassbrause und diverse andere Biere. Kulinarisch überzeugt die Küche mit herzhaften Buletten, Königsberger Klopsen oder Mini-Eisbein mit Erbspüree. Tipp: Jeden Montag ist Schnitzeltag mit original Wiener Schnitzel vom Kalb für 16,90 Euro.
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Ein Beitrag geteilt von Firas Sfair (@firas.sfair) am Mai 23, 2019 um 8:58 PDT

Metzer Eck (Prenzlauer Berg)

„Die älteste Kneipe mit Familientradition im Prenzlauer Berg“ – das ist mal eine Ansage. Vor einigen Jahren feierte das Metzer Eck seinen 100. Geburtstag. Die Spuren der Vergangenheit werden sehr charmant präsentiert: Viele Bilder mit Fotos von Gästen, Feiern und der Lokalität selbst zeugen von einer bewegten Geschichte. Ältere Herren verspeisen Buletten und Schnitzel an ihrem Stammtisch, ein Treppchen höher trinken kleine Grüppchen aus Kollegen oder Familien Bier und Fanta an den alten Holztischen. Die Stimmung ist immer freundlich und entspannt. Und das ganz ohne Zigarettenrauch, denn die Tabakfreunde müssen sich nach hinten verziehen. Und aus der Küche kommt deftige Berliner Küche wie Bauernfrühstück, Strammer Max oder Sülze mit Bratkartoffeln. Im Sommer sitzt du hier auch sehr schön draußen.
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Zur Quelle (Moabit)

Zugegeben, so richtig einladend sieht die Kneipe mit ihrer in die Jahre gekommenen rot-gelben-Fassade nicht gerade aus. Trotzdem ist die Quelle gerade am Wochenende oft gerammelt voll. Die nervenstarken, herb-freundlichen Wirtinnen geben den Ton an und zapfen ein Bier nach dem anderen. Aus der Jukebox dudelt, je später, je lauter, Tanzbares zum Mitsingen und das Publikum ist mittlerweile kaum noch einzugrenzen, so bunt gemischt ist es. Hier fühlt sich jeder wohl, der lockere Stimmung und ein, sagen wir, feucht-fröhlich-bodenständiges Umfeld mag. Trinkkultur abseits von Craft Beer und Basil Smash.
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Dicke Wirtin (Charlottenburg)

Die Dicke Wirtin ist mittlerweile so bekannt, dass sich auch immer mehr Touristen hier hin verirren. Wen das nicht stört, der ist hier nach wie vor gut aufgehoben: Die typische Berliner Kneipe am Savignyplatz gehört zur Westberliner Kneipenkultur einfach dazu – und sorgt mit all ihrem Erinnerungsnippes an den Wänden und der praktisch unverfälschten Holzeinrichtung in allen erdenklichen Brauntönen für ein wohliges Traditionsgefühl. Für den großen und kleinen Hunger gibt es Rinderroulade, Currywurst oder Schweinebraten mit Klößen.
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Ein Beitrag geteilt von Dicke Wirtin (@dickewirtinberlin) am Mär 20, 2018 um 3:11 PDT

Stadtklause (Kreuzberg)

Achtung, Kopf einziehen! Es vergeht eigentlich kein bierseliger Abend ohne ein lautes Autsch! – dann hat sich mal wieder ein armer Tropf den Kopf an der niedrigen Decke im Obergeschoss angehauen. Aber das hält niemanden davon ab, immer wieder in die Stadtklause mit ihren engen Räumen zu kommen. Das Interieur ist, wie in so vielen Kneipen dieser Art, sehr holzig, sticht aber durch seinen Das ist selbstgemacht-Look hervor. Ein weiterer Pluspunkt ist, neben den kühlen Getränken, das Essen: Schnörkellose Berliner Küche, die eine ideale Grundlage für Schnaps, Bier und Co. schafft.
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Gaststätte Krüger (Friedrichshain)

Diese Kneipe im Travekiez hat fast 100 Jahre auf dem Buckel und steckt voller Geschichte(n). Sie ist seit 1925 familiengeführt und die Einrichtung stammt vorwiegend aus dieser Zeit. Das Ambiente des Krügers ist so charmant, dass sogar eine Szene aus dem Film Das Leben der Anderen darin gedreht wurde. Das interessiert die Stammkunden aber wenig. Denen gefällt eher, dass das Bier schmeckt und preiswert ist, genauso wie die Bratwurst mit Kartoffelsalat. Dart spielen und rauchen kann man drinnen auch.
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Tiergartenquelle (Tiergarten)

Diese typische Berliner Kneipe findest du im Bahnbogen 482 nahe dem S-Bahnhof Tiergarten. An den Wänden hängen alte Fotos und außerdem eine Menge vollgeschriebene Bierdeckel mit Grüßen von Gästen. Die sind teilweise aus aller Welt angereist und in das Lokal gestolpert. Kein Wunder, immerhin gibt es neben Zwickel-Bier von Lemke auch warme Küche. Die ist zwar mit Leberkäs oder gebackenen Camembert nicht unbedingt typisch für Berlin, dafür aber zünftig und lecker. Gut zu wissen: Es gibt gegenüber auch einen lauschigen Biergarten.
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Ein Beitrag geteilt von Sugato Maitra (@sugato24) am Aug 3, 2019 um 12:19 PDT 

Willi Mangler (Schöneberg)

Unter der Decke hängen Schiffe und alte Gemälde, die Gäste stehen an zu Tischen umfunktionierten Bierfässern oder spielen Karten an den Tischen, und auch hier verrät der urige Tresen: Das Willy Mangler hat schon einige Jährchen auf dem Buckel. Ist aber, und deswegen ist die Kneipe weit über Schöneberg hinaus auch so beliebt, alles andere als eine olle Kaschemme, sondern einfach gemütlich und nett. Was auch am bunt gemischten Publikum liegt, das sich lieber freundlich unterhält statt laut zu grölen. Und natürlich an den fröhlichen Damen und Herren hinterm Tresen, die auch bei Stress die Stimmung und den Überblick behalten.
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