Kiez-Serie

Darum ist der Körnerkiez der schönste

Darum ist der Körnerkiez der schönste
Im Körnerpark tummeln sich an sonnigen Tagen viele Neuköllner.
Ein Kiez mit einem barocken Park aus Kaiserzeiten, der früher mal eine Kiesgrube war gibt es mitten in Neukölln. In diesem Kiez warten viele Überraschungen auf dich. Warum der Körnerkiez unser Herz gewonnen hat, erfährst du hier.

1. …  weil der Körnerpark ein kleines Kleinod mitten in der Betonwüste ist. Der hübsche Park mit der gepflegten Grünfläche und dem großen Springbrunnen war früher eine Kiesgrube und wurde nach dessen Besitzer, Franz Körner, benannt. Seit 1916 ist die Anlage ein Erholungspark, der im Sommer viele Sonnenanbeter anzieht. Dazu gibt es noch die kostenlose Galerie im Körnerpark mit wechselnden berlinbezogenen Ausstellungen und das kleine, süße Zitronencafé mit dem leckersten Eiscafé für heiße Tage.

2. … weil du einen Einblick in andere Kulturen bekommst. Kaum im Späti unseres Vertrauens angelangt, werden wir vom Verkäufer meist mit den neuesten Türkei-Ereignissen oder gleich historischen Erzählungen über Persien empfangen. Das ist eine Geschichtsstunde, wie wir sie mögen.

3. … weil du eine Reihe cooler Bars um die Ecke hast: die urige Berliner Eckkneipe Zum Steckenpferd mit einem sehr herzlichen-rauen Wirt und witzigen Karaokeabenden, die Emserstraße mit endlos vielen, hippen Bars und das Promenaden Eck mit dem besten Sound zum Abshaken nach der Kneipentour.

 

Ein Beitrag geteilt von Tonia Rubia (@toniarubia) am

4. … weil du von einem leckeren Lokal ins nächste hüpfen kannst. Aperitivo im gemütlichen Ambiente vom Ungeheuer Neukölln, die Pizza mit dem extra-knusprigen Teig im Nini e Pettirosso und als Nachspeise ein erfrischendes Zitroneneis im süßen Café Amalia? So lässt es sich doch gut leben!

5. … weil der Bezirk noch ziemlich günstig ist. Im Vergleich zum Prenzlauer Berg macht sich das beispielsweise bemerkbar, wo eine Halbe vom Fass tatsächlich mal an die 5 Euro kosten kann, während sie in unseren heimischen Gefilden 1,50 Euro weniger kostet. Damit können wir uns noch nen Absacker im Späti kaufen.

6. … weil es immer neue Dinge zu entdecken gibt. Zum Beispiel alte, aber schöne Stühle oder Holzpaletten am Straßenrand – tolle Fundstücke für alle Bastler. Eine urige Eckkneipe oder so Nachhaltigkeits-Perlen wie das sympathische Restaurant Restlos Glücklich, das aus überflüssigen Supermarkt-Lebensmitteln wirklich leckere Gerichte zaubert.

7. … weil er die perfekte Mischung hat. Der Körnerkiez ist rau, aber herzlich, dreckig, aber auch schön, etwas assi und an manchen Stellen schon hip. So eröffnen dort viele neue, spannende Cafés wie das stylische Sweethearts Café mit regionalen, herzhaften Kreationen – definitiv zu empfehlen sind die Spätzle mit knusprigem Speck.

8. … weil der Kiez so entspannt ist. Selbst bei Wohnungspartys oder Gitarrenproben steht kein spießiger Nachbar vor der Tür und beschwert sich. Stattdessen wird der Hof mit Kräutern bepflanzt und die Nachbarn zum Kennenlernen eingeladen.

9. … weil auch die Nachbarschaft unschlagbar schön ist. Gleich um die Ecke liegen der wunderschöne Richardplatz und das Tempelhofer Feld, das gerade im Sommer ein wahres Mekka an Freizeitmöglichkeiten wie Joggen, Skaten, Grillen oder Minigolfen bietet.

 

Ein Beitrag geteilt von Felipe Pacheco (@fepacheco) am

10. … und natürlich, weil es so viel leckeres, türkisches Essen gibt. Sucuk (Knoblauchwurst), Simit (Semsamringe), sowie orientalische Gewürze, Oliven und Pasten – alles das und mehr bekommst du auf den Märkten oder im türkischen Supermarkt. Es gibt nichts besseres als ein türkisches Katerfrühstück im La Femme – gerade die Eierspeise mit massenhaft Butterkäse ist eine Sünde wert! 

Galerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, 12051 Berlin

Telefon 030 56823939

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