Festival Pop-Kultur

QIEZ-Tipp des Tages: Mogwai

QIEZ-Tipp des Tages: Mogwai
Zwei der vier Mogwai-Mitglieder beim Kutxa Kultur Festibala in San Sebastian.
Dorotheenstadt - Zum Start des Pop-Kultur Festivals in Neukölln spielen heute Abend Mogwai - ausnahmsweise in Mitte im Admiralspalast. Doch wer wäre besser geeignet als die Schotten, die popkulturell wichtig sind ohne sich anbiedern zu müssen?

Hinter Mogwai liegt eine 21-jährige Karriere in der Indie-Szene; die Glasgower verkaufen genügend Platten, um gut von ihrer Musik leben zu können und haben seit Jahren eine treue Fangemeinde. Bei der Beschreibung ihrer Songs geraten auch Musikkritiker manchmal ins Schwimmen: Von „Postrock“ und „Ambient“ ist da die Rede, von der Einsamkeit des nördlichen Großbritanniens als Inspiration.

Einigen können sich alle darauf, dass ihre Musik gut zu Filmen passt. Kein Wunder, dass Mogwai tatsächlich schon mehrere Soundtracks zu Kino- und TV-Produktionen abgeliefert haben. Mit ihrem neuesten Werk, der Vertonung der BBC-Dokumentation Atomic über die Atomenergie, sind sie heute Abend im Admiralspalast zu Gast.

Auch wenn das Festival ansonsten in Neukölln stattfindet: Mogwai passen mit ihrer kongenialen Verbindung von Film und Musik natürlich hervorragend zum Thema Popkultur. Das gleichnamige Festival ist der Nachfolger der Berlin Music Week und hat sich nach dem letztjährigen Start im Berghain nun für eine dezentralere Herangehensweise mit verschiedenen Locations entschieden. Bis zum 2. September gibt es Lesungen, Diskussionen und natürlich viel Musik, etwa von Metronomy, The Weather Station, The KVB oder Virginia Wing.

Für Mogwai zahlst du 30 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren, Beginn ist um 20 Uhr; andere Tickets sind zum Teil bedeutend billiger und es gibt sogar Mengenrabatt. Alle weiteren Informationen gibt es unter www.pop-kultur.berlin

Admiralspalast, Friedrichstr. 101-102, 10117 Berlin

Admiralspalast

Ballettaufführungen, Musicals und Theater kommen im berüchtigten Berliner Admiralpalast auf die Bühne. Das Gebäude selbst wagt den Spagat von Tradition und Moderne. Nach einer umfassenden Sanierung öffnete das denkmalgeschützte Haus 2006 wieder die Pforten.

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