• Donnerstag, 17. Januar 2013
  • von Tina Gerstung

Berliner Start-up "boost"

Einkaufen für den guten Zweck

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  • Frank Eckert und Benjamin Vahle
    Die beiden Gründer Frank Eckert und Benjamin Vahle. Foto: Lisa Wegener
  • Das Team
    Das "boost"-Team. Foto: Lisa Wegener

Frank Eckert und Benjamin Vahle haben ein besonderes Internet-Start-up an den Start gebracht: boost. Wer seine Online-Einkäufe darüber startet, kann ohne Mehrkosten und mit minimalem Zeitaufwand eine gemeinnützige Organisation unterstützen.

Gutes tun soll Spaß machen - nach diesem Prinzip funktioniert das im Februar 2012 gegründete Online-Unternehmen boost. Von dessen Website aus kann man in rund 400 der bekanntesten Online-Shops - von Amazon über Dawanda bis hin zu Zalando - ganz normal einkaufen. Und boost erhält bei jeder Bestellung von den Shops eine Werbeprovision in Höhe von durchschnittlich fünf Prozent des Einkaufswerts. Der Clue: Dieses Geld wird zur Spende und der Käufer, der dadurch keine Mehrkosten hat, kann selbst entscheiden, an welche der über 500 Partnerorganisationen die Spende geht, zum Beispiel an den WWF, CARE, PETA oder Die Johanniter. Aber auch viele kleine, lokale Vereine machen mit, wie etwa die Berliner Obdachlosen-Zeitung Straßenfeger und der Achtung Berlin Film Award. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Die Website von boost Die Website von boost
"Wir verfolgen keine wirtschaftlichen Interessen sondern wollen einen möglichst großen Mehrwert schaffen. Sofern boost Gewinne erwirtschaftet, werden diese für soziale Zwecke reinvestiert", erklärt Mitgründer Benjamin Vahle. In den vergangenen Monaten hat sein Unternehmen mit Sitz in Kreuzberg auf diese Weise immerhin schon über 30.000 Euro an Spenden gesammelt. Aber das soll noch viel mehr werden. "Unser Traum ist, dass jeder Deutsche eine gemeinnützige Organisation unterstützt", sagt Vahle. "Wir möchten in absehbarer Zukunft nicht nur mehrere Millionen Euro für den sozialen Sektor erwirtschaften, sondern vor allem auch dafür sorgen, dass sich mehr Menschen mit der Arbeit gemeinnütziger Organisationen auseinandersetzen und sich öffentlich zu ihren Lieblingsorganisationen bekennen."

Alles, was man tun muss, um bei boost mitzumachen, ist sich auf www.boost-project.com zu registrieren.


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Quelle: QIEZ
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