• Freitag, 03. März 2017
  • von Nikolaus Triantafillou

Top-Liste

Top 10: Clubs in Kreuzberg

  • DJ Platten
    In diesen Kreuzberger Clubs kannst du das Wochenende so richtig zelebrieren. Foto: Unsplash - ©Modesta Zemgulyte

Bis Ende des letzten Jahrzehnts war Kreuzberg ein Stadtteil mit vielen guten Kneipen, aber nur wenigen spannenden Clubs. Heute muss niemand Kreuzberg verlassen, um die Nacht durchzutanzen. Wir haben dir die zehn coolsten Clubs zusammengestellt.

Gretchen

Eine der besten Anlagen der Stadt steht im  Gretchen , dem legitimen Nachfolger des Icon. Entsprechend der zünftigen Soundanlage läuft hier viel basslastige Musik, von Drum & Bass und Dubstep über Hip Hop bis hin zu House und anderer Elektronik. Das Schöne daran: Die Booker geben immer wieder auch experimentierfreudigen und weniger bekannten Künstlern ein Forum. Auf einem kleinen zweiten Floor gibt es außerdem meistens eine musikalische Alternative zur Haupttanzfläche. Dank der Größe des Ladens kann im Gretchen in der Regel eine entspannte Türpolitik gefahren werden – auch nicht mehr alltäglich im hippen Berlin.
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Musik und Frieden

Das Musik und Frieden am Schlesischen Tor bietet sowohl Konzerte von Nischen-Musikern, als auch verschiedene Club-Veranstaltungen. Überwiegend hört man hier Hip Hop, aber auch Fans von Rock, Pop, Oldies und Trash kommen nicht zu kurz. Über das meist unterdurchschnittliche Mindestalter der Gäste kann man dank guter Musik und toller Location hinwegsehen. Ein besonders großer Pluspunkt: Falls man sich mal eine Pause vom Tanzen auf den zwei Floors gönnen möchte, kann man es sich in der Chillout Area gemütlich machen und eine Runde Kicker oder Tischtennis spielen. 
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Privatclub

Früher im engen Keller des  Restaurants Markthalle  untergebracht, residiert der  Privatclub  inzwischen im nahen Postamt an der Skalitzer. Dadurch ist der Club nun deutlich größer, was ihm jedoch nicht geschadet hat. Die Einrichtung ist reduziert und retro – insgesamt eine ideale Location für kleine bis mittelgroße Konzerte im Wrangelkiez. Das Programm des Privatclubs hat auch immer wieder feine, gut ausgesuchte Bands zu bieten: Ob nun Singer/Songwriter, Indie, Rock oder auch schwerer Kategorisierbares. Daneben gibt es Partys von Electro bis Soul – manchmal mit seltsamen Namen wie Kiss all Hipsters.
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Nikolaus Triantafillou


Watergate

2002 eröffnete das  Watergate  mit beinahe unschlagbarem Standort im Schatten der Oberbaumbrücke direkt an der Spree. Eine beachtliche Soundanlage und den zweiten Floor mit Flussblick gab es von Anfang an, doch ansonsten hat sich einiges geändert. Früher war das Watergate freitags das Mekka der Berliner Drum & Bass-Szene; in absoluten Besucherzahlen war allerdings weniger los als heute und die Türpolitik entspannter. Dieser Tage hat das internationale Feierpublikum den Laden für sich entdeckt, am Wochenende läuft vorwiegend geschmackssicherer Techno und House und die Betreiber haben eine spektakuläre LED-Lichtanlage eingebaut. Die Location gehört weiter zu den Attraktionen des Berliner Nachtlebens; für Getränke muss man allerdings vergleichsweise tief in die Tasche greifen.
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Monarch

Der Monarch am Kottbusser Tor, mit Blick auf die U1, wurde mit dem Ziel eröffnet, ein musikalischer und kultureller Treffpunkt für den gesamten Kiez zu sein und niemanden aus finanziellen Gründen auszusperren. Es gibt eine offene Bar mit Tanzfläche und Kickertisch von Dienstag bis Samstag. Nach wie vor zeichnet sich der Club durch einen eklektischen Musik-Mix aus. Regelmäßig finden außerdem Lesungen und Konzerte statt – und das bei nach wie vor sehr fairen Preisen. Manchmal heißt es dann auch mal eine Weile anstehen, denn groß ist der Monarch nicht. Trotzdem gut, dass es Lokale mit einem solchen Ansatz im Kiez nach wie vor gibt.
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Ritter Butzke

Einer der größeren Kreuzberger Clubs ist das  Ritter Butzke  in der Nähe des Moritzplatzes. Es erstreckt sich über mehrere Floors und einen Outdoor-Bereich in einem Gewerbehof an der Ritterstraße, den ehemaligen, heute denkmalgeschützten Butzke-Werken. Im Sommer wird draußen regelmäßig gegrillt, bekannt ist der Club aber vor allem für Techno und exzessive Partys, die häufig sehr gut besucht sind. Das Durchschnittsalter liegt gefühlt unter dem Berliner Schnitt, schwankt jedoch auch mal von Abend zu Abend. Definitiv ein Laden für lange Feiern!
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Nikolaus Triantafillou


Chalet

Wer den Garten oder die Räumlichkeiten des Chalet an der Grenze zu Treptow betritt, merkt schnell, aus welcher Richtung die Betreiber des Clubs kommen – ein Stück flussabwärts von der anderen Seite der Spree. Oder weniger rätselhaft: von der früheren Bar 25. Dementsprechend haben sie sowohl den Biergarten, als auch den Innenraum kreativ umgestaltet. Gefeiert wird mittlerweile fast täglich, meistens mit spannender elektronischer Musik, unter der Woche auch schon mal mit entspanntem Hip Hop oder anderen Klängen. Was ebenfalls an die Bar 25 erinnert: Die Türpolitik ist hier strenger als man es aus den Laissez-faire-Zeiten des Berliner Nachtlebens gewohnt ist. Es geht dabei natürlich nicht um Turnschuhe, sondern um eine gute, nicht zu junge Berliner Mischung – wie auch immer das dann im Einzelfall beurteilt wird.
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Bohnengold

Das Konzept dieses Ladens, der vor ein paar Jahren in den Kiez zog, besteht darin, den Gästen vom frühen Abend bis in den frühen Morgen die Möglichkeit zu bieten, Spaß zu haben. Hinter der Fensterfront an der Reichenberger Straße (und im Sommer auch auf dem Gehweg) kann man entspannt sitzen, etwas trinken, quatschen. Im sich anschließenden Zwischenraum gibt es Sofas, Kicker und Flipper. Der hinterste Raum des Bohnengold verwandelt sich am Wochenende zum astreinen Club mit eigener Bar; hier legen DJs von Disco bis Electro auf. Diese Fülle der Optionen, kombiniert mit dem unfertigen Charme und dem Verzicht auf Eintrittsgeld, führt immer wieder zu legendären Partynächten. Einen Türsteher gibt es allerdings inzwischen – der muss die begrenzte Kapazität im Auge behalten.
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Prince Charles

Der Namensvetter des englischen Thronfolgers hat sich in einem ehemaligen Schwimmbad hinter dem Aufbau Haus am Moritzplatz breitgemacht. Interessante Räumlichkeiten sind also schon mal garantiert – die Bar befindet sich im ehemaligen Schwimmbecken und das Personal dahinter versteht sein Geschäft. Auch die Soundanlage fällt positiv auf. Das Programm des Prinzen ist abwechslungsreich; viel House ist zu hören, aber auch Hip Hop, Disco, Jazz und andere tanzbare Klänge. Je nach Art der Party und Veranstalter kann sich auch die Türpolitik im  Prince Charles  ändern.
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Nikolaus Triantafillou


St. Georg

Für alle Berliner Hip Hop Fans ist das  St. Georg  ein echter Geheimtipp. In dem Gewerbehof, in dem sich auch das Ritter Butzke befindet, führt eine kleine Treppe zu dem im Untergeschoss versteckten Club. Trotz seiner Unauffälligkeit kann das St. Georg musik- und stimmungstechnisch locker mit den großen Clubs mithalten. Von Old School über R’n’B bis zu Trap gibt es hier alles zu hören und es schauen regelmäßig in der Hip Hop Szene bekannte DJs und Künstler vorbeiWeitere Pluspunkte sind günstige Getränke, sehr freundliches Personal und eine entspannte Türpolitik, was in Berlin ja schon eine Besonderheit ist. Da der Club allerdings relativ klein ist und meistens nur eine von zwei Tanzflächen geöffnet ist, sollte man nicht allzu spät kommen.
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Quelle: QIEZ
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