Ratgeber

Briten können Krypto-Währungen mit Paypal kaufen

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PayPal ermöglicht es ab sofort den Briten auf ihrer Plattform, ganz einfach Kryptowährungen zu kaufen. Damit macht der beliebte Bezahldienstleister PayPal, der weltweit über 400 Millionen Kunden hat, erstmals in Europa den Kauf, Verkauf und Besitz von Bitcoin & Co so simpel wie nur irgendwie möglich. Ob und wann diese Funktion auch den deutschen Usern angeboten wird, ist bisher noch unklar.

Dass PayPal seinen europäischen Kunden so schnell Transaktionen mit Kryptowährungen anbietet, wurde sicher auch durch den neuen stetig steigenden Bitcoin-Kurs gefördert. Erstmals seit Mai stieg der Wert nämlich wieder über die Marke von 50.000 Dollar. Die Briten können als PayPal-Kunde bereits ab 1 Pfund mit dem Erwerb von Bitcoin & Co. beginnen. Die genauen jeweiligen Umrechnungskurse werden auf der PayPal-Website in Echtzeit angegeben. Der Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen wird mit Transaktions- und Umrechnungsgebühren belegt, das Besitzen und Halten von Bitcoin & Co dagegen ist kostenlos.

Neue Online Casinos werden sich über die Einführung der Transaktionen mit Kryptowährungen freuen, denn auf den Glücksspielplattformen etabliert sich aktuell das digitale Geld. Immer mehr Casinobetreiber führen Einzahlungsvorgänge auch mit Bitcoin & Co ein. Die Briten werden die Möglichkeit von Geldtransaktionen mit der digitalen Währung genauso gerne nutzen wie die Spiele in den Online Casinos.

Die bekanntesten digitalen Währungen

Wer sich Tag für Tag darüber wundert, warum der Sparstrumpf einfach nicht wachsen will und man sich mit der gewählten Anlage zum Aufbau eines Vermögens unsicher ist, sollte es mal mit virtuellen Geld probieren.

Einige der bekanntesten Kryptowährungen steigen meistens hoch im Wert, die vielen anderen tausend digitalen Währungen kennt man nicht und weiß auch nicht, ob sie überleben. Nachfolgend sind die aussichtsreichsten Kandidaten aufgeführt, mit denen man lang- und kurzfristig ganz gutes Geld zum Leben verdienen kann.

Bitcoin

In der digitalen Welt ist der Bitcoin der ungekrönte König und er ist das, was der Dollar im realen Leben ist: der Chef. Keine Kryptowährung ist populärer und kein anderes digitales Geld hat mehr Nutzer. Mit einem gehörigen Vorsprung an Kurssteigerungen sollten die digitalen Münzen noch lange die Nummer 1 bleiben. Ihr Wert kann allerdings immer wieder stark ins Wanken kommen.

Ethereum

Ethereum ist der Liebling der Händler und ist besonders bei Unternehmen beliebt. Sie kann nämlich deutlich mehr als der Bitcoin. Mit ihm kann man nämlich nur bezahlen oder auf steigende Kurse hoffen. Mit Ethereum sind auch sogenannte intelligente Verträge möglich. Das bedeutet, dass sich über das System zwei Firmen zusammenschließen und einen Vertrag eingehen.

Wird beispielsweise eine vorher festgelegte Geldsumme überwiesen, tritt automatisch der Vertrag in Kraft. Diese Transaktionen funktionieren mit der Blockchain-Technologie, die hinter allen Kryptowährungen steht. Über eine halbe Million Transaktionen werden mittlerweile täglich über Ethereum abgewickelt, da hält keine andere digitale Währung mit.

Ripple

Im Netzwerk der digitalen Währung Ripple kann man nicht nur mit seinem eigenen Ripple bezahlen. Es werden auch Zahlungen in Dollar, Euro oder Yen akzeptiert, was den Ripple vor allem bei Banken beliebt macht.

Transaktionen über Ripple werden beispielsweise schon mit der Bank of America und der Schweizer UBS abgewickelt.  Auch MoneyGram (Geldtransferdienst) ist aktuell mit an Bord.

IOTA

Das Netzwerk der digitalen Münze IOTA ist technisch völlig anders aufgebaut als die übrigen Kryptowährungen. Hier gibt es weder Blockchain noch Transaktionskosten. IOTA setzt stattdessen auf die Zukunft wie beispielsweise auf selbstfahrende Autos oder kontaktlose Kassen.

Das bedeutet, dass man in Zukunft beispielsweise nach dem Betanken seines Autos einfach losfahren kann. Das Geld dafür zieht die Zapfsäule automatisch vom virtuellen IOTA-Konto ab. Vorteil: Während normalerweise Transaktionen langsamer werden sobald mehr Menschen am Netzwerk teilnehmen, zieht bei IOTA das Tempo an.

Mit Kryptowährungen Geld verdienen – geht das?

Neben der Möglichkeit, in Online Casinos mit Kryptowährungen Gewinne zu erspielen, gibt es natürlich noch viele weitere. Ähnlich wie bei den klassischen Währungen kann man auch durchaus mit Bitcoin & Co gutes Geld verdienen:

Durch Kursgewinne

Hierbei wird ein Teil des normalen Geldes in eines der Kryptowährungen umgetauscht. Sobald der Kurs steigt, erzielt man durch den Verkauf der Währung Gewinne. Zwar ist der Bitcoin immer wieder starken Schwankungen unterworfen, aber der Kurs steigt immer wieder nach oben. Im Moment ist es unklar, wie sich der Bitcoin-Kurs auf lange Sicht entwickelt, risikolos ist diese Methode daher nicht.

Durch aktives Traden

Wer sich Bitcoin oder eine andere digitale Währung gekauft hat, kann damit auch traden (handeln). Das sogenannte Daytrading nutzt tägliche Kursschwankungen aus, um Gewinne zu erzielen. Hierfür muss allerdings ständig der jeweilige Kurs beobachtet werden, denn er kann sich innerhalb von wenigen Minuten um ein paar Prozente verändern. Auch diese Methode ist riskant, aber sie kann auch sehr lukrativ sein.

Durch Krypto-Lending

Im Internet versprechen zahlreiche Online- bzw. Direktbanken für Kryptowährungen Zinsgewinne. Beim Krypto Lending wird das digitale Geld verliehen und man erhält im Gegenzug verhältnismäßig hohe Zinsen. Besonders vorsichtig sollte man natürlich sein, wenn zu hohe monatliche oder tägliche Zinsen versprochen werden.

Durch Mining

Eine klassische Verdienstmethode ist das Mining (Schürfen) von Kryptowährung. Hierbei wird die Computer-Rechenleistung genutzt, um neue Blöcke zu erzeugen, die man dann der Blockchain hinzufügen kann. Sobald der eigene Computer einen Block geknackt hat, gibt es die Gebühren der Transaktionen sowie die geschürfte Kryptowährung. Diese Methode ist allerdings nicht allzu lukrativ, denn die Kosten für Strom sind meistens deutlich höher als die eingenommenen Beträge.

Mit Fonds

Anstatt das eigene normale Geld in einzelne Kryptowährungen umzutauschen, besteht die Möglichkeit, Anteile an Krypto-Fonds zu erwerben. Sie sind ähnlich wie Aktienfonds, bei denen man ausgewählte Aktien kaufen und verkaufen kann. Den Unterschied machen hier die Kryptowährungen. Auch das Anlageprinzip ist wie bei Aktienfonds gleich: Sobald der Wert der digitalen Währungen steigt, erhöht sich auch der Wert der investierten Fondsanteile.

Mit Zertifikaten

Zertifikate kann man mit der Funktion eines Fonds vergleichen. Auch hier wird keine Kryptowährung gekauft, sondern nur ein Wertpapier. Während bei einem Fonds einem die Anteile an den gekauften digitalen Währungen gehört, ist das bei einem Zertifikat nicht der Fall.

Man besitzt lediglich ein Zahlungsversprechen der Bank, von der das Zertifikat herausgegeben wurde. Sollte die Bank in Insolvenz bzw. Pleite gehen, ist das Geld verloren. Die meisten Zertifikate (Bitcoin, Bitcoin Dash und Ethereum) bilden nur den Kurs einer einzigen Kryptowährung ab.

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