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Top 10: Tipps für den Herbst

Top 10: Tipps für den Herbst
Endlich mal wieder töpfern: Wenn es draußen mal grau und ungemütlich werden sollte, ist drinnen die beste Zeit für Handwerk.
Okay, nichts geht über den Berliner Sommer. Aber auch nasskaltes Wetter hat seine Vorteile: Endlich ist wieder Zeit für Kultur, Kochen, Lesen und viele andere schöne Dinge. Das sind unsere Top 10-Tipps.

Weinprobe (Kreuzberg)

Wein schmeckt zwar zu jeder Jahreszeit – aber an einem kalten Tag macht es noch mehr Spaß, gemütlich in einer Bar oder einem Laden zu sitzen, immer wieder am Glas zu nippen und dabei auch noch etwas zu lernen. Ein Tipp ist das schöne Geschäft der jungen Weinenthusiasten von Noer. Hier gibt es neben Rot- und Weißwein-Kursen auch so nette Angebote wie Wein trifft Schokolade oder passend zur Saison So schmeckt der Herbst. Den neuen Lieblingswein (vielleicht der hauseigenen Marke) kann man dann gleich mitnehmen.
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Töpferkurs (Kreuzberg)

Wollten wir nicht alle spätestens nach dem Film Ghost – Nachricht von Sam mal unsere Hände an feuchten Lehm schmiegen? Auch dafür ist ein verregneter Tag die ideale Gelegenheit. Und ein Töpferkurs ist nicht nur wunderbar entspannend – fast meditativ, sondern man kann am Ende auch ein hoffentlich hübsches Teil mit nach Hause nehmen. Eine Seifenschale wäre ein guter Anfang. Kurse bieten zum Beispiel die Volkshochschulen an oder Julia Arnold in ihrem Traumkeramikstudio Julion in Kreuzberg.
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Sammlung Boros (Mitte)

Kunstausstellungen gibt es zuhauf – aber nur wenige werden in einer so eindrucksvollen Kulisse präsentiert: Die Sammlung Boros zeigt ausgewählte Werke des Kunstmäzens Christian Boros im ehemaligen Reichsbahnbunker in Mitte. Rund 3.000 Quadratmeter stehen den zeitgenössischen Künstlern zur Verfügung. In der dritten Ausstellung sind neue raumspezifische Arbeiten und Werke aus den Neunziger- und Nullerjahren zu sehen. Vertreten sind etwa Kris Martin, Guan Xiao, Avery Singer und Friedrich Kunath. Besucher werden in Gruppen bis zwölf Personen durch die Ausstellung geführt, vorherige Anmeldung auf der Homepage ist Pflicht.
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Ein von John W (@_johnw) gepostetes Foto am

10. Sep 2016 um 12:29 Uhr

Öffentliche Bibliotheken (berlinweit)

Es mag die eine oder andere Person geben, die nach einem langen Studium lebenslang die Nase voll hat von Bibliotheken. Allen anderen sei ans Herz gelegt, dass man in den zahlreichen Bibliotheken Berlins tatsächlich eine schöne Zeit verbringen kann. Der Geruch ist spezifisch, das Geräusch der Buchseiten beim Umblättern im stillen Leseraum ist für viele Bücherwürmer mit echter Musik zu vergleichen. Anlockend ist nicht zuletzt auch die unendliche Auswahl an Literatur. Besonders zu empfehlen sind die Staatsbibliothek und die Kunstbibliothek, die gleichzeitig als Forschungsstätte der Staatlichen Museen zu Berlin fungiert.
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Indoor-Beach-Volleyball (Märkisches Viertel)

Sogar für alle, die sich einer typischen Sommersportart wie Beach-Volleyball verschrieben haben, gibt es in Berlin eine Alternative: Im Indoor BeachCenter warten drei beheizte Sandfelder, inklusive entsprechender Strandkulisse. Wer etwas dazulernen möchte, kann Kurse buchen. Und in dem Center gibt es sogar eine Sauna. Was will man mehr?!
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Führung Flughafen Tempelhof (Tempelhof)

Das Tempelhofer Feld ist bei Kälte und Wind nicht wirklich einladend. Umso mehr aber das Flughafengebäude! Denn im größten Baudenkmal Europas finden regelmäßig Führungen statt, die die bewegte Geschichte und Nutzung dieses spannenden Stücks Architektur erklären – von seiner Rolle im Nationalsozialismus bis zur legendären Luftbrücke. Tickets zu den verschiedenen (auch englischen) Führungen gibt es online.
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Ein von Uwe von Loh (@uwevonloh) gepostetes Foto am 21. Jun 2016 um 10:26 Uhr

Berghain (Friedrichshain)

Ja, auch dieser Tipp ist ernst gemeint. Denn es ist gar nicht so einfach, bei strahlendem Sonnenschein oder an lauen Sommernächten die Entscheidung zu treffen, sich in die düsteren Katakomben des Berghains zu begeben. Da hilft auch der kleine Garten nicht. Doch in der dunklen Jahreszeit, wenn es draußen teilweise maximal grau wird, ist das Berghain der perfekte Ort, um die Dunkelheit zu zelebrieren. Und schön warm ist es auch!
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Kochkurs (Charlottenburg)

Schnippeln, hacken, Zwiebeln brutzeln: Kein Mensch steht im Sommer gerne am heißen Herd. Deswegen: Schlecht-Wetter-Zeit ist Kochkurs-Zeit! Ob deutsch, mexikanisch oder irgendeine Form von Crossover-Küche, in Berlin ist die Auswahl riesig. Vielleicht mal etwas Exotisches? Dann ist die Thai-Kochschule Berlin eine gute Adresse. Hier lernen die Teilnehmer viel über Zutaten und kommen über Curry und Pad Thai mit neuen Leuten ins Gespräch.
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Wellness (z.B. in Kreuzberg)

Im kuschelwarmen Wasser sitzen, während sich der Atem in der kalten Luft sofort in weiße Kondenswölkchen verwandelt? Auch das geht nur, wenn die Temperaturen niedrig sind. Die zahlreichen Thermen, Spas und Hamams Berlins können jetzt also wieder besucht werden. Am besten gleich eine entspannende Massage dazu buchen, es soll sich ja lohnen. Und ein Ort, wo das mit dem heißen Wasser und dem Atem besonders gut klappt, ist das Liquidrom mit seinem Außenpool.
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Ein Beitrag geteilt von Zykeee (@zykasm) am Okt 10, 2018 um 4:00 PDT

Hallenflohmarkt (Kreuzberg/Treptow)

Die hartgesottenen Trödler kaufen und verkaufen natürlich das ganze Jahr unter freiem Himmel. Aber es gibt auch Indoor-Alternativen für alle, die keine schlotternden Finger beim Kleingeldzählen mögen – zum Beispiel den Hallenflohmarkt an der Arena oder den Nachtflohmarkt im SO36. Bei dem ist sogar gute Musik dabei.
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