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Boden verlegen: Laminat oder Vinyl?

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Auf keinen Fall soll er billig aussehen oder wie eine schlechte Kopie eines echten Dielenbodens! Und wie soll dein Fußboden sonst noch sein? Wir haben hier die Vor- und Nachteile von Laminat und Vinyl für dich zusammengefasst, inklusive Tipps zur Fußbodenheizung.

Die Frage, welchen Boden man in seinem Zuhause am besten verlegt, gilt es nachhaltig zu klären, bevor man sich ans Werk macht. Schließlich ist ein Bodenbelag ja durchaus etwas Langfristiges. Ist Laminat besser für meine Wohnung geeignet oder Vinyl? Welche Vorteile und Nachteile haben beide Bodenbeläge? Kann ich beispielsweise in der Küche Laminat verlegen? Und: Welcher „Untergrund“ eignet sich eigentlich besser für eine Fußbodenheizung?

Vor- und Nachteile von Laminat

Die Vielfalt von Laminatböden, gerade bei einem großen Bauhaus wie Toom, ist nicht von der Hand zu weisen, denn rein optisch gesehen gibt es wirklich wenige Einschränkungen – ob mit Astlöchern in Holzoptik, in Granit-Optik oder mit Schiefer-Anmutung, deiner Phantasie sind da wenige Grenzen gesetzt. Dazu kommt, dass Laminat im Grunde jede*r Hobbyhandwerker*in verlegen kann, denn in den meisten Fällen wird schlicht ineinander geklickt. Der Bodenbelag ist außerdem pflegeleicht, ziemlich widerstandsfähig und lichtecht, soll heißen, eintreffende Sonnenstrahlen werden keine Farbveränderung bewirken. Laminat hat nahezu keine isolierende Wirkung; es eignet sich gerade deshalb aber prima als Bodenbelag über einer Fußbodenheizung, weil es die Wärme gut durchlässt.

Du solltest dir aber auch die Nachteile von Laminat einmal durch den Kopf gehen lassen: Es gilt generell als relativ laut, wobei es mittlerweile auch gute Trittschalldämmungen gibt, Löcher oder Kratzer lassen sich nicht mehr abschleifen – wie etwa beim echten Holzparkett –, sondern bleiben, wo sie sind. Und ohne Fußbodenheizung ist Laminat ein relativ kalter Boden. Außerdem ist es für die Küche – und auch fürs Bad – nur bedingt gut geeignet, weil es nicht hundertprozentig wasserfest ist. In Feuchträumen also doch besser zu Fliesen oder eben Vinyl greifen.

Vor- und Nachteile von Vinyl

Der Vinylboden in Holzoptik kann in deiner Altbauwohnung täuschend echt aussehen und ist wie Laminat sehr pflegeleicht und strapazierfähig. On top ist Vinyl oder auch PVC (Polyvinylchlorid) ein weicher und elastischer Bodenbelag und damit leiser als Laminat. Auch in punkto Feuchtigkeit punktet Vinyl gegenüber Laminat: Denn er ist feuchtigkeitsabweisend und kann so auch gut im Badezimmer eingesetzt werden.

Als Nachteile von Vinyl sind der oftmals nicht ganz günstige Preis zu sehen und auch die Tatsache, dass auf diesem nachgiebigen Bodenbelag leicht auch Druckstellen von schweren Möbelstücken entstehen können. Plus: Überlege dir gut, ob du Vinyl schwimmend verlegst oder klebst! Grundsätzlich ist Vinyl leicht zu verlegen, aber: Ein fest verklebter Vinylboden lässt sich nicht mehr so leicht entfernen. Achte zudem darauf, dass dein Vinyl explizit keinen gesundheitsschädlichen Weichmacher enthält – was du an entsprechenden Prüfsiegeln erkennen kannst. Du solltest hier nur zu zertifizierten Böden greifen, denn in der EU gelten strenge Regeln für die Herstellung von Vinylböden.

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