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Die spannendsten 5 Lesebühnen der Stadt

Die spannendsten 5 Lesebühnen der Stadt
Gleich geht's auf die Bühne, um den eigenen Text vorzutragen.
Was lesen ist, weiß man und mit dem Wort 'Bühne' kann man auch etwas anfangen. Aber was ist eine Lesebühne? Ganz einfach: Der Begriff bezeichnet keine fixe Lokalität, sondern eine Veranstaltungsreihe. Bei den regelmäßigen Events tragen Autorenclubs ihre eigenen Texte dem Publikum vor. Und da dies meistens auf einer Bühne geschieht, spricht man für diese Art von Lesungen eben von einer Lesebühne. Logisch. Wir stellen euch die fünf Besten vor.

Brauseboys (Wedding)

In ihrem Kiez sind sie die unangefochtenen Lokalmatadoren: Seit acht Jahren präsentieren die Brauseboys im Wedding ihre Texte vor Publikum. Die Bandbreite der literarischen Vorträge ist groß: witzige, traurige und bewegende Literatur steht allwöchentlich auf dem Programm. Austragungsort, also quasi das heimische Stadion, ist das Restaurant La Luz in den Osram-Höfen. Häufig sind musikalische und literarische Gäste mit von der Partie. Die Reihe findet immer donnerstags statt, der Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro.
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Die Surfpoeten (Prenzlauer Berg)

Auch diese Lesebühne kommt einmal in der Woche mit frischen Texten um die Ecke: Die Surfpoeten lesen jeden Mittwoch direkt am Mauerpark im stadtbekannten Mauersegler. Das besondere an dieser Bühne: Auf die literarischen Texte folgt noch ein Disco-Abend. Wer ganz intellektuell und im schönen Ambiente das Tanzbein schwingen will, der kommt zur Wochenmitte um 21.00 Uhr in den Mauersegler und legt vier Euro Eintritt hin.
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Die Brutusmörder (Neukölln)

Ok. Bei dieser kleinen, aber feinen Lesebühne ist nicht ganz klar, wo sie sich verorten lässt. Zwar finden die Lesungen – immer am letzten Dienstag des Monats – in Neukölln statt, der Autorenclub lokalisiert sich aber im Wedding. Alles klar. Oder auch nicht. Eine gewisse Verpeiltheit ist auch bei den Lesungen Programm. Wenn Hartz-4-Auskenner Georg Weisfeld das Neuköllner Prolo-Volk karikiert, wird es meistens derbe und lustig. In der ORi-Galerie werden die Lesungen häufig durch Gast-Leser ergänzt. Der Eintritt ist übrigens frei, im Laufe des Abends macht ein „Spendenhut“ die Runde.
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Chaussee der Enthusiasten (Friedrichshain)

Auch diese Lesebühne dürfte vielen literaturaffinen Berlinern gut bekannt sein, schließlich wurde sie schon 1999 (!) gegründet. Damit ist sie wohl sowas wie der Oldie unter den hauptstädtischen Literaturevents. Einmal wöchentlich lesen fünf Autoren und eine Autorin in Friedrichshain ihre neuesten Texte vor. Jeden Donnerstag werden um 20.30 Uhr im Badehaus Szimpla Musiksalon (RAW-Gelände, Tor 3) die Türen geöffnet.
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Kantinenlesen (Prenzlauer Berg)

Das Kantinenlesen ist streng genommen keine eigenständige Lesebühne, sondern das Gipfeltreffen der besten Lesebühnen der Stadt. Will heißen: Verschiedenste Lesebühnen entsenden Mitglieder, die beim Kantinenlesen vortragen. Ganz wichtig: Auch diese Veranstaltung ist KEIN Poetry Slam, bei dem Textakrobaten gegeneinander antreten. Hier zählt weniger die Performance, mehr der Inhalt. Für sieben (ermäßigt fünf) Euro kann man sich jeden Samstag ab 20.00 Uhr in der Kantine der Kulturbrauerei die volle Packung Literatur der Extraklasse geben.
mehr Informationen zur Alten Kantine in der Kulturbrauerei

La Luz, Oudenarder Str. 16, 13347 Berlin

Telefon 030 45089230
Fax 030 45085847

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Mo-Sa 11-22 Uhr, So 10-15 Uhr (Brunch)

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