Blutbad auf Berlins Straßen

Pippi ist tot

Pippi ist tot
An der Kant- / Ecke Bleibtreustraße erinnern die Umrisse von Pippi Langstrumpf an eine ehemalige Bücherheldin.
Auf den Straßen Berlins hat sich Schreckliches zugetragen: Vier Kinderbuchhelden wurden grausam ermordet. Wir verraten dir, was es mit den traurigen Tatorten auf sich hat ...

Winnie Puuh, Pippi Langstrumpf, Pinocchio und den Bären mit der Tigerente hat in Berlin das Zeitliche gesegnet. Alles, was von den Kinderbuchhelden unserer Jugend noch übrig ist, sind ein paar Umrisse auf dem grauen Straßenpflaster. An zehn Orten in Berlin kannst du ihren Tod beweinen und dich an die schönen Zeiten mit ihnen erinnern …

Stopp. Ganz so schlimm ist es natürlich nicht. Zwar kannst du momentan tatsächlich die Tatort-Silhouetten von Pippi und Co. besuchen – so ganz aus der Welt sind unsere Lieblinge aber noch nicht. Mit der Aktion Pippi ist tot möchte die gemeinnützige Gesellschaft Librileo zur Förderung frühkindlicher Bildung auf den Rückgang der Lesefreude aufmerksam machen. Denn: immer weniger Kinder bekommen heute noch Bücher geschenkt und auch die Gute-Nacht-Geschichte ist eher Ausnahme als Regel.

Aber es besteht noch Hoffung: „Wir wollen nicht nur, dass einige Kinder Bücher lesen. Wir wollen, dass alle Kinder sich über die Geschichten freuen und von ihnen lernen, egal ob arm oder reich! So retten wir die Kinderbuchhelden“, so Librileo-Chefin Sarah Seeliger. Mit den Straßenpflaster-Figuren und einem beigelegten Testament sollen große und kleine Passanten wieder Lust auf die Abenteuer von Puuh dem Bären oder Tigerenten-Papa Janosch bekommen. Und zu Hause am besten gleich das passende Buch aus dem Regal kramen. Denn nur so haben unsere Kinderbuchhelden noch ein langes Leben vor sich.

Hier erfährst du alles über die aktuelle Aktion und die genauen Tatorte: librileo-gemeinnuetzig.de.

Buchhandlung SoSch, Johannisthaler Chaussee 301, 12351 Berlin

Telefon 030 6669110

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