QIEZ-Kooperation: Lichtenberger Bezirks-Journal

Digital und analog aus Lichtenberg

Digital und analog aus Lichtenberg
Außendienstmitarbeiter Detlef Matzki beliefert die rund 140 Auslagestellen des Lichtenberger Bezirks-Journals.
Josef-Orlopp-Straße – Seit Ende 2013 berichtet das Bezirks-Journal aus allen Ortsteilen und Kiezen Lichtenbergs. Die neue Lokalzeitung enthält journalistisch recherchierte Geschichten und verzichtet ganz bewusst darauf, als Wurfsendung im Briefkasten zu landen. Erhältlich ist sie als Print-Ausgabe und E-Paper – eine Webseite gibt es natürlich auch.

Das Lichtenberger Bezirks-Journal agiert in einer Marktlücke, die zwar erkannt ist, aber noch nicht hinreichend gefüllt wird. Die kleine Redaktion mit drei bis vier Mitarbeitern setzt auf lokale Themen und Geschichten, die nah an den Menschen sind. Im Gegensatz zu manch anderem Blatt, das in die Briefkästen geflattert kommt, besteht das Bezirks-Journal nicht nur aus Pressemitteilungen und Anzeigen. „Wir wollen Seiten des Bezirks abbilden, die mit Recherche verbunden sind“, sagt Chefredakteur Marcel Gäding. Er und seine Mitarbeiter setzen konsequent auf selbst recherchierte Beiträge – Ziel sei es, authentisch aus dem Herzen von Lichtenberg und Hohenschönhausen zu berichten.

Gäding sagt auch: „Wir möchten ein Medium sein, was Nachhaltigkeit bietet.“ Deshalb gibt es das Lokalblatt zum einen als E-Paper, zum anderen können sich Leser die Print-Ausgabe gezielt und kostenlos in ausgewählten Läden, darunter die örtlichen REWE- und Kaiser’s-Supermärkte, mitnehmen. Angenommen wird das neue Medium nach Gädings Angaben gut. Der Chefredakteur ist sowohl mit den Klickzahlen wie mit der Nachfrage nach der gedruckten Version sehr zufrieden: „Wir haben es fertiggebracht, eine Zeitung zu etablieren, die als lokale Heimatzeitung wahrgenommen wird. Die Leute freuen sich, wenn die neue Ausgabe rauskommt“, so Gäding.

Der DDR-Zug war ein Hit

Besonders beliebt war in den letzten Monaten ein exklusiver Bericht über einen nicht öffentlich zugänglichen Schnellzug der Deutschen Reichsbahn, der am Bahnhof Lichtenberg steht. Auch Themen aus dem Bereich Stadtentwicklung – von neuen Shopping-Centern bis Gentrifizierung – laufen gut. Für die nächsten Ausgaben des monatlich erscheinenden Bezirks-Journals wollen die Redakteure an verschiedenen Themenkomplexen arbeiten. Die sozialen Unterschiede im Bezirk bleiben ebenso im Fokus wie die Frage nach der Ansiedlung von neuen Unternehmen. Und auch die vermehrten kulturellen Aktivitäten in Lichtenberg sollen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden: „Wir wollen die Menschen vorstellen, die hinter den Projekten stehen“, sagt Gäding.

Ein großer Schritt steht in Kürze bevor: Im Herbst expandiert das Bezirks-Journal nach Marzahn-Hellersdorf, bringt dort eine eigene Ausgabe an den Start. Die Zielrichtung bleibt die gleiche: Die Leser sollen erfahren, was bei ihnen um die Ecke geschieht. Dazu noch mal Chefredakteur Gäding: „Berlin hat viel mehr zu bieten als einige wenige Großprojekte.“

QIEZ.de kooperiert künftig mit dem Lichtenberger Bezirks-Journal – bald könnt ihr hier noch mehr spannende Artikel aus dem Bezirk lesen. Die Webseite der Lokalzeitung findet ihr hier.

Digital und analog aus Lichtenberg, Josef-Orlopp-Straße 54, 10365 Berlin
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