Besonderer Lieferdienst

Neu in Berlin: Crowd-Delivery-Anbieter Shopopop

Shopper checkt verfügbare Lieferungen in der Shopopop-App / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/165814 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Nachhaltige Lieferungen bis zur Haustür und dazu die Chance, mit kleinen Hilfstouren für Nachbarn die Fahrkosten auszugleichen: Das französische Start-up Shopopop erobert mit einer innovativen Logistik-Idee Europa – und startet jetzt auch mit dem ersten deutschen Standort in Berlin durch.

Die Erfolgsgeschichte von Shopopop nahm ihren Ursprung in Indien. 2014 beobachtet Unternehmensmitgründer Antoine Cheul während eines längeren Aufenthalts auf dem Subkontinent das Erfolgsmodell der „Dabbawallas“: Dahinter stecken Lunchboxen, die sich indische Büromitarbeiterinnen und -mitarbeiter während der Mittagspausen von privaten Fahrer*innen ins Office liefern lassen. „Warum diese Erfolgsidee nicht nach Europa übertragen?“, dachte sich Antoine Cheul. Zur selben Zeit erlebten die Fahrgemeinschaft und die Supermarkt-Abholstation in Europa einen Boom.

Hinter Shopopop steht eine klare Vision: Menschen zusammenzubringen

Schnell entstand daraus eine konkrete Geschäftsidee: Könnten die Leute nicht ihre regelmäßigen Fahrten nutzen, um ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu helfen, indem sie ihnen ihre Einkäufe nach Hause liefern? Bei seiner Rückkehr nach Frankreich lernte Antoine Cheul seinen (künftigen) Geschäftspartner Johan Ricaut kennen. Gemeinsam gründeten die beiden im April 2016 das Unternehmen Shopopop. Sie ersannen eine einfache Crowdshipping-Lösung mit einer klaren Vision: Sie wollten den Menschen helfen, ihre regelmäßigen Fahrten rentabel zu machen und somit in Kontakt zu kommen.

Nach wenigen Jahren bereits Marktführer für Lieferungen zwischen Privatpersonen

Wenige Jahre später ist daraus der führende europäische Crowdshipping-Service entstanden – für eine komplett neue Form des lokalen Lieferdienstes. Nach eigener Aussage eröffnet Shopopop Unternehmen die Möglichkeit, sich mit nachhaltigen Lieferungen vor Ort zu verankern. Gleichzeitig können Einzelpersonen ihre täglichen Fahrten optimieren und die Fahrtkosten dank eines kleinen Obolus ausgleichen. Shopopop ist europäischer Marktführer für Crowdshipping und beschäftigt heute bereits mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach einer ersten Kapitalrunde von vier Millionen Euro im Januar 2020 sammelte das Unternehmen zuletzt im November 2021 eine Investitionssumme von weiteren 20 Millionen Euro ein. Bis heute hat das Unternehmen mehr als vier Millionen Lieferungen für 2.000 Partnergeschäfte organisiert – in Deutschland etwa für Decathlon, Spar und Famila.

Berlin: Deutschlands Hauptstadt als der Business-Place to be

Jetzt startet Shopopop in Deutschland. Und welche Stadt könnte sich dafür besser eignen als die Hauptstadt Berlin, wo die Bevölkerungsdichte hoch ist, aber gerade auf „der letzten Meile“ bei der Auslieferung noch viel Optimierungspotenzial besteht? Die Idee: Fahrten bündeln, Ressourcen schonen und den gesamten Kohlendioxidausstoß durch eine Bündelung des Verkehrs deutlich senken.

 

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Der Crowd-Delivery-Anbieter bietet den Service, mit dem die Lieferung (wieder) nachhaltig wird, weil er drei Akteure miteinander in Verbindung bringt: die Geschäfte, die „Shopper“ genannten privaten Auslieferer und die Kund*innen, die zu Hause beliefert werden möchten. Shopopop gibt jedem die Möglichkeit, die Ressourcen zu optimieren: Die Supermärkte und kleinen Lebensmittelläden können ihren Kund*innen nun ohne Zeitbeschränkung und ohne finanzielle Investitionen die Lieferung nach Hause anbieten – und die Shopper optimieren ihre regelmäßigen Fahrten und gleichen ihre Fahrtkosten aus, indem sie Menschen in ihrer Nähe beliefern.

Seit 2020 erleben Auslieferungsfahrten und erlebt gerade Shopopop einen Boom: Die Pandemie zwang die Franzosen im Shopopop-Heimatmarkt, sich ihre Einkäufe liefern zu lassen, weil nur so die Abstandsregeln gewahrt werden konnten. Shopopop stand während dieser gesamten höchst ungewöhnlichen Zeit bereit, um Geschäfte und Privatpersonen zu betreuen. Der Staat erkannte die Lieferlösung als gemeinnützigen Dienst an. Heute, nachdem das Unternehmen in fünf weiteren Ländern – neben Deutschland auch Portugal, Belgien, Spanien, und Italien – gestartet ist, ist das Unternehmen Crowdshipping-Marktführer in Europa.

Nach Lust und Laune einkaufen – und dann beliefern lassen

Mit dem Fahrrad zum Supermarkt, den Einkauf stehen lassen und von
einem privaten Lieferanten bequem nach Hause geliefert bekommen – Shopopop macht das jetzt auch in Berlin möglich. „Das ist besonders attraktiv für Supermärkte, da der Endkunde mehr einkaufen kann, ohne den großen Warenkorb selbst nach Hause transportieren zu müssen“, sagt Mikko Riikkinen, Country Lead Deutschland bei Shopopop.

Und das ist nur ein Service, den Shopopop Händlerinnen und Händlern sowie deren Endkund*innen ab sofort in Berlin anbietet. „Wir geben Einzelpersonen nun auch in Berlin die Möglichkeit, ihre täglichen Fahrten zu optimieren und die Fahrtkosten auszugleichen. Gleichzeitig geben wir Einzelhändler*innen die Möglichkeit, sich mit nachhaltigen Lieferungen vor Ort zu verankern“, erklärt Riikkinen.

 

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Und so funktioniert das Crowdshipping: Der Händler nutzt Shopopop und kann der Kundin oder dem Kunden so eine Direktlieferung nach Hause anbieten. Die geplante Lieferung wird in einer Datenbank hinterlegt, auf die die Shopper per App zugreifen. Der Shopper nimmt den Auftrag, der auf seiner Route liegt, an. Die Kundin oder der Kunde bekommt Bescheid, dass die Lieferung auf dem Weg ist – und erhält einen Code per SMS und/oder per E-Mail. Mit diesem Code wird dann die Lieferung vom Shopper validiert. Für seine Mittlerdienste erhält ein Shopper in der App einen kleinen Obolus gutgeschrieben und kann sich das Guthaben anschließend aufs Konto überweisen.

„Hinter unserem Service steht der Gedanke: Könnten die Leute nicht ihre regelmäßigen Fahrten nutzen, um ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu helfen, indem sie ihnen ihre Einkäufe nach Hause liefern“, erklärt Mikko Riikkinen. „Damit optimieren wir die letzte Meile der Lieferung, verringern das Verkehrsaufkommen und den CO2-Ausstoß.“

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