Berliner Start-up

Kaffeebohnen aus dem Briefkasten

Kaffeebohnen aus dem Briefkasten
Purer Kaffee-Genuss wird mit "Kaffee Bitte" auch zu Hause möglich. Zur Foto-Galerie
Seit wenigen Monaten muss man sich nicht mehr die Hacken krumm laufen, um an leckeren und fair gehandelten Kaffee zu kommen. Dank des Berliner Start-ups "Kaffee Bitte" landen regelmäßig köstliche Bohnen direkt im eigenen Briefkasten.

Und so funktioniert das Ganze: Auf der Webseite des im November 2013 an den Start gegangenen Unternehmens hat der Kunde die Wahl zwischen derzeit vier Kaffeesorten, die preislich zwischen 6,95 und 12,95 Euro je 250 Gramm liegen. Am unteren Ende der Preisskala liegt „Roaster’s Blend“, ein vollmundiger Kaffee mit Aromen von Schokolade, Honig und wilden Beeren aus Äthiopien/Indonesien. Am teuersten ist die kenianische Sorte „Gaturiri“, die eine kräftige Säure besitzt und leicht nach Himbeere, Hibiscus und Johannisbeere schmeckt.

Für alle angebotenen Kaffeebohnen gilt: Sie werden direkt von kleinen Farmern und Kooperativen auf der ganzen Welt zum Fairtrade-Preis eingekauft – und zwar direkt durch die beiden mit „Kaffee Bitte“ kooperierenden Röstereien Bonanza Coffee Roasters aus Berlin und JB Kaffee aus Schwabhausen. Ab Röstdatum verschickt „Kaffee Bitte“ die Kaffeebohnen innerhalb einer Woche frisch an die Kunden weiter – so erhält man den Kaffee genau dann, wenn er sein bestes Aroma entfaltet. Und zwar in einer Verpackung, die in jeden handelsüblichen Briefkasten in Deutschland passt.

Individuelles Kaffee-Paket

Die Gründer Hannes (li.) und Stephen. (c) Kaffee Bitte
Je nachdem, welche Brühmethode – Aeropress, Herdkännchen, French Press etc. – bevorzugt wird, empfiehlt das junge Unternehmen außerdem die am besten geeignete Bohne. Alle, die keine eigene Mühle besitzen, können ihren Kaffee natürlich auch fertig gemahlen ordern. Und ob die Kaffee-Fans frischen Nachschub einmal wöchentlich oder lieber nur alle vier oder acht Wochen bekommen, liegt ebenfalls ganz in ihrer Hand. Das Abo ist natürlich jederzeit kündbar.

Die clevere Versand-Idee stammt von den Mittzwanzigern Stephan Schouten und Hannes Struß. Die beiden Neuköllner konnten schon viel Start-up-Erfahrung sammeln und sind – natürlich – bekennende Bohnenliebhaber: „Wir sind schon seit ein paar Jahren absolute Kaffeefans. Aber richtig guten Kaffee bekommt man selbst in Berlin nicht an jeder Ecke, und wir standen zu Hause immer wieder vor dem leeren Schrank. Wir haben also vor allem unser eigenes Problem gelöst“, berichtet Stephen. 

Zur Website von „Kaffee Bitte“ kommst du hier.

Foto Galerie

Kaffeebohnen aus dem Briefkasten, Pannierstraße 8, 12047 Berlin
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